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Mit viel Vorfreude gestartet, blieb bei mir am Ende leider vor allem Ernüchterung zurück. 😕📖
Dieses Buch war für mich ehrlich gesagt ein Kampf. Ich habe nach Band 3 sehr darauf gehofft, dass die Geschichte doch noch einmal an Spannung gewinnt – doch genau das ist leider nicht passiert. Stattdessen fühlte sich alles auffallend glatt und vorhersehbar an: Jedes Hindernis wurde nahezu mühelos aus dem Weg geräumt, für jedes Problem existierte sofort eine Lösung, und ein ganzer, vom Krieg bedrohter Kontinent war innerhalb weniger Tage gerettet. Selbst erschöpfte Magie stellte kein echtes Risiko dar, denn ein paar Tage Ausruhen schienen vollkommen auszureichen, während ringsum erstaunlich wenig geschah. ⚔️✨ Besonders ermüdend empfand ich die Vielzahl an Fae-Handeln, bei denen selbst potenzielle Schlupflöcher direkt neutralisiert wurden. Dadurch fehlte es der Handlung durchgehend an echten Konsequenzen oder greifbaren Gefahren. Alles wirkte am Ende sehr harmonisch, beinahe schon zu perfekt. Friede, Freude, Eierkuchen. 🕊️ Auch die Charaktere konnten mich im finalen Band kaum überzeugen. Sie blieben für mich recht blass, ihre Entscheidungen wirkten häufig wenig durchdacht und vor allem auffällig mühelos. Wirkliche Schwierigkeiten, innere Konflikte oder Entwicklungen blieben größtenteils aus, was die emotionale Tiefe zusätzlich geschmälert hat. Obwohl der Band mit etwa 330 Seiten vergleichsweise kurz ist, empfand ich ihn als langatmig und stellenweise sogar langweilig. Die politischen Intrigen rund um die Absetzung des Königs hätten enormes Potenzial gehabt, verloren sich jedoch in Wiederholungen von Dialogen und Gedankengängen. Gesagtes wurde direkt noch einmal erklärt, wodurch jegliche Dynamik verloren ging. Überraschungen, Wendungen oder echte Plottwists blieben fast vollständig aus – selbst der eine Ansatz am Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen. Besonders schade fand ich, dass die vier Wachen des Prinzen – Ryder, Nish, Sandus und Haxil – in diesem Band nur eine sehr kleine Rolle spielten. Sie haben für mich den Found-Family-Aspekt der Reihe getragen und mit ihrem Humor und ihrer Dynamik viel Leichtigkeit hineingebracht. Genau das hat mir hier spürbar gefehlt. 💔 Die ersten Bände der Reihe habe ich wirklich geliebt. Umso enttäuschender war für mich dieser Abschluss, der hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt und die Reihe für mich leider deutlich schwächer beendet, als ich es mir erhofft hatte.
24. Jan. 2026
Mit viel Vorfreude gestartet, blieb bei mir am Ende leider vor allem Ernüchterung zurück. 😕📖
Dieses Buch war für mich ehrlich gesagt ein Kampf. Ich habe nach Band 3 sehr darauf gehofft, dass die Geschichte doch noch einmal an Spannung gewinnt – doch genau das ist leider nicht passiert. Stattdessen fühlte sich alles auffallend glatt und vorhersehbar an: Jedes Hindernis wurde nahezu mühelos aus dem Weg geräumt, für jedes Problem existierte sofort eine Lösung, und ein ganzer, vom Krieg bedrohter Kontinent war innerhalb weniger Tage gerettet. Selbst erschöpfte Magie stellte kein echtes Risiko dar, denn ein paar Tage Ausruhen schienen vollkommen auszureichen, während ringsum erstaunlich wenig geschah. ⚔️✨ Besonders ermüdend empfand ich die Vielzahl an Fae-Handeln, bei denen selbst potenzielle Schlupflöcher direkt neutralisiert wurden. Dadurch fehlte es der Handlung durchgehend an echten Konsequenzen oder greifbaren Gefahren. Alles wirkte am Ende sehr harmonisch, beinahe schon zu perfekt. Friede, Freude, Eierkuchen. 🕊️ Auch die Charaktere konnten mich im finalen Band kaum überzeugen. Sie blieben für mich recht blass, ihre Entscheidungen wirkten häufig wenig durchdacht und vor allem auffällig mühelos. Wirkliche Schwierigkeiten, innere Konflikte oder Entwicklungen blieben größtenteils aus, was die emotionale Tiefe zusätzlich geschmälert hat. Obwohl der Band mit etwa 330 Seiten vergleichsweise kurz ist, empfand ich ihn als langatmig und stellenweise sogar langweilig. Die politischen Intrigen rund um die Absetzung des Königs hätten enormes Potenzial gehabt, verloren sich jedoch in Wiederholungen von Dialogen und Gedankengängen. Gesagtes wurde direkt noch einmal erklärt, wodurch jegliche Dynamik verloren ging. Überraschungen, Wendungen oder echte Plottwists blieben fast vollständig aus – selbst der eine Ansatz am Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen. Besonders schade fand ich, dass die vier Wachen des Prinzen – Ryder, Nish, Sandus und Haxil – in diesem Band nur eine sehr kleine Rolle spielten. Sie haben für mich den Found-Family-Aspekt der Reihe getragen und mit ihrem Humor und ihrer Dynamik viel Leichtigkeit hineingebracht. Genau das hat mir hier spürbar gefehlt. 💔 Die ersten Bände der Reihe habe ich wirklich geliebt. Umso enttäuschender war für mich dieser Abschluss, der hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt und die Reihe für mich leider deutlich schwächer beendet, als ich es mir erhofft hatte.
24. Jan. 2026








