Blick ins Buch

Krimis

Widdersehen

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Über das Buch

Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide? Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe. Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollensstärke! Warmherzig, klug und voller Witz führt Leonie Swann in ›Widdersehen‹ zurück ins vertraute Glennkill, wo nichts so ist, wie es zunächst erscheint.

Editionen (2)

ISBN9783755801061
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum14.04.26
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

68 Bewertungen

23 Rezensionen

4,4

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  • books.and.beagle
    books.and.beagle

    254 Follower

    5,0

    🐏🐏🐏 Schafe suchen ihre Schäferin. Liebevoll erzählt aus Sicht der Schafe 🐏🐏🐏 ein Schafskrimi

    🐏 „Schafe waren sozusagen das Gegenteil von Problemen. Dort, wo genug Schafe waren, konnten sich schon aus Platzgründen keine Probleme mehr breitmachen .“🐏 Ds war ein Widdersehen wo ich überhaupt nicht mehr erwartet habe! Die ersten beiden Bücher „Glennkill“ und „Garou“ habe ich geliebt… gelesen vor ca. 15 Jahren. Sie stehen noch immer in meinem Bücherregal und ich denke viel an Miss Maple, Mopple und co. Auch der dritte Teil ist voll mit Humor, Spannung und der urkomischen Logik der Schafe. Denn die Geschichte wird mehrheitlich aus der Sicht der Schafe erzählt. Was mir auch sehr gefallen hat, die Schafe werden sehr subtil vom Tod begleitet…. Und ich habe zum Schluss einige Tränen vergossen… Diese drei Bücher werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben! ❤️🐏❤️

    20. Apr. 2026

  • hasirasi2
    hasirasi2

    218 Follower

    3,5

    Das schwarze Schaf der Familie „Was soll so ein Schaf schon tun? Glauben Sie, er ruft die Polizei?“ (S. 262) Kaum ist die Herde rund um Miss Marple mit ihrer Schäferin Rebecca aus Frankreich auf die heimische Weide in Glennkill in Irland zurückgekehrt, verschwindet Rebecca. Zurück lässt sie ihre Schafe ohne Kraftfutter und Geschichten (die sie doch so sehr lieben), dafür mit einem Zaun um die Weide, drei neuen Schafen und der Ziege Madouc, einem Schaf auf Probe. Als Maple im Schäferwagen einen Brief und einen abgeschnittenen Finger findet – zum Glück keinen von Rebecca – wird ihnen klar, dass sie ihre Schäferin unbedingt finden müssen. Wie schon in „Glennkill“ und „Garaou“ stehen auch im dritten Band der Reihe die Schafe im Mitteltpunkt. Menschen sind meist nur nützliches Beiwerk oder aber Bösewichte, die es zu entlarven gilt. Dabei greifen die Schafe auf ihre besonderen Fähigkeiten zurück: Miss Maple ist die Klügste, Mopple the Whale hat das beste Gedächtnis, Othello führt als Leitschaf die Herde an, Maud ist die beste Spürnase und der alte Ritchfield liebt Duelle – mit lebenden und unbelebten Gegnern. Dass sie von den Menschen konsequent unterschätzt werden, erweist sich dabei als unschätzbarer Vorteil. Auf der Suche nach ihrer Schäferin wachsen die Tiere körperlich und geistig über sich hinaus. Sie erkunden das Dorf, stürmen Läden und Gärten, durchwaten das Meer und wagen sich über Bergepässe und gefährlich Straßen. Dabei finden sie einem Hilfs-Schäfer, dem sie nicht ganz trauen, stoßen auf weitere Finger – mal mit, mal ohne passende Leiche – und verlieren trotz aller Gefahr nie ihren Sinn für philosophische Fragen: über das Leben, über Erinnerung, über den Zusammenhalt der Herde und darüber, warum ihre Weide plötzlich kleiner und weniger grün erscheint als zuvor. Ein unterhaltsamer Cosy Crime mit tierischem Charme, feinem Humor und einer Herde, die einem schnell ans Herz wächst.

    21. Apr. 2026

  • krimi_wahnsinn
    krimi_wahnsinn

    142 Follower

    5,0

    Geheimnisse in Glennkill

    Inhalt: Schäferin Rebecca bricht kurzerhand ihre Europareise ab und kehrt mit ihren Schafen nach Irland zurück. Wo könnte es schöner sein, als auf der beheimateten Weide? Die Schafe rund um Miss Maple bedauern die Ankunft aber sehr, als sie die geliebte Weide in einem desolaten Zustand wiederfinden. Zudem müssen sie sich jetzt mit drei Fremdschafen anfreunden. Als dann auch noch Rebecca spurlos verschwindet und die Schafe im Schäferwagen einen Finger finden, ist ihnen schnell klar, dass sie die verschollene Hirtin retten müssen. Noch ist den wolligen Ermittlern aber nicht klar, dass sie auf ein großes Familiendrama zusteuern. Meinung: Das Cover finde ich schon sehr ulkig gestaltet und es gefällt mir richtig gut! Für mich war es der erste Fall der Schafe aus Glennkill und ich bin super in die Geschichte gekommen. Man lernt die Herde richtig gut kennen und die Sichtweise der Schafe hat mir ebenfalls gut gefallen. Toll fand ich auch die Aufzählung am Anfang des Buches. So konnte man sich nochmal ein genaueres Bild der wolligen Ermittler machen. Die Spannung hat sich langsam aufgebaut und teilweise gab es richtige Höhepunkte. Der Schreibstil der Autorin war eine bunte Mischung aus Humor, Spannung und Emotionen. Man konnte sich als Leser so die Landschaft richtig gut vorstellen. Das Ende habe ich ehrlich gesagt so auch nicht kommen sehen. Für mich war es insgesamt ein sehr guter Cozy-Crime!

    Geheimnisse in Glennkill

    27. Apr. 2026

3 von 23 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Leonie Swann

LEONIE SWANN wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München. Mit ihren ersten beiden Romanen ›Glennkill‹ und ›Garou‹ gelang ihr ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang auf den Bestsellerlisten, auch international wurden sie zu Bestsellern. ›Glennkill‹ wurde in 25 Sprachen übersetzt und in einer internationalen Produktion mit Starbesetzung fürs Kino verfilmt. Leonie Swann lebt bei Cambridge.

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