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Toxibaby

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Über das Buch

Der schlimmste Liebesroman, den man sich vorstellen kann

»Toxibaby« ist ein schonungsloser, zugleich zärtlicher Roman über die Suche nach Liebe, die uns heilt – und die uns zerstören kann. Dana von Suffrin erzählt von einer Beziehung, die alles will: Rettung, Erkenntnis, Erlösung. Mit scharfem Witz und großer erzählerischer Kraft seziert sie die Beziehungsunfähigkeit einer ganzen Generation.

Herzchen liebt Toxibaby und Toxibaby liebt Herzchen, die zwei ziehen sofort zusammen und adoptieren einen Hund – und trotzdem funktioniert überhaupt nichts. Herzchen ist die gefeierte Millennial-Schriftstellerin, die alles hat, noch mehr will, und doch unglücklich ist, Toxibaby ist Anfang vierzig und meint, die Last der gesamten Welt auf seinen Schultern zu tragen.

Doch für Herzchen ist er der Mann, der ihr alles bedeutet und der ihr alles nimmt. Er ist schön, brillant, wütend auf die Welt – und auf sie. Was als rauschhafte Liebe beginnt, wird zu einem Kampf um Nähe und Selbstbehauptung, ein Spiel aus Hingabe, Abhängigkeit und intellektuellem Kräftemessen.

Editionen (2)

ISBN9783462009798
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum12.03.26
Seitenzahl240

Merkmale

1 Bewertungen

VariabelMittelAnschaulichUngewöhnlichGlaubwürdigVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

61 Bewertungen

17 Rezensionen

3,4

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  • oktoberkind
    oktoberkind

    116 Follower

    3,0

    “Toxibaby” von Dana von Suffrin beschreibt die zerstörerische Liebesgeschichte von Herzchen und Toxibaby, die nicht mit-, aber auch nicht ohneeinander sein können und beide toxisches Verhalten in ihrer Beziehung zeigen. Von einem unbestimmten Gegenwartspunkt aus erzählt Herzchen hin- und herspringend von den Anfängen der Beziehung, den vielen Trennungen, ihrer Kindheit usw. Mir fiel es sehr schwer, hier nicht den Faden zu verlieren. Ich habe es als Hörbuch gehört, gelesen von Inka Löwendorf, was mir einerseits gut gefallen hat, allerdings ist die Form ”Hörbuch” hier wahrscheinlich nicht geeignet, den oft komplexen Satzstrukturen und Zustandsbeschreibungen zu folgen, die sich sehr oft wiederholen, da die ganze Beziehung eine einzige Wiederholung ist. Ich musste oft zurück spulen, weil mir Teile der Erzählung unbekannt vorkamen, nur um dann festzustellen, dass ich an dieser Stelle schon dreimal gewesen bin. Der Schluss wird dann, nach dem sehr konsistenten Hauptteil, noch einmal interessant in seinen Wendungen. Dennoch kann ich, obwohl ich es erst gestern beendet und aufmerksam zugehört habe, jetzt schon nicht mehr sagen, was im letzten Teil genau geschehen ist, weil mein Hirn es sofort wieder vergessen hat. Ich wollte das Buch wirklich gern mögen, aber die umeinander kreisenden Gedankengänge haben mich leider nicht gepackt. *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.

    26. Apr. 2026

  • 5,0

    toxisch, klug, fesselnd. Toxibaby hat mich erwischt❤️‍🩹

    Toxibaby ist für mich ein Buch, das gleichzeitig leicht wirkt und trotzdem richtig tief trifft. 🖤 Dana von Suffrin erzählt von einer Beziehung, die erst nach großer Liebe aussieht, aber immer mehr von psychischer Gewalt, Abhängigkeit, Schuldgefühlen und Selbstverlust geprägt ist. Herzchen und Toxibaby stürzen sich sofort ineinander, ziehen zusammen, adoptieren einen Hund und trotzdem funktioniert zwischen ihnen eigentlich gar nichts. Was als intensive Liebesgeschichte beginnt, wird immer mehr zu einem Kampf um Nähe, Macht und Selbstbehauptung. Das war stellenweise schmerzhaft ehrlich und erschreckend gut beobachtet. Besonders mochte ich, dass der Roman nicht streng linear erzählt ist, sondern sich aus Momenten, Anekdoten und kleinen Beobachtungen zusammensetzt. Dadurch fühlt sich alles unglaublich nah an, fast wie eine sehr kluge, sehr ehrliche Sprachnachricht einer Freundin. 📖✨ Die Sprache ist dabei gar nicht überladen, sondern gerade in ihrer Einfachheit richtig stark. Für mich ist Toxibaby der schlimmste Liebesroman, den man sich vorstellen kann und genau deshalb so gut. Schonungslos, zärtlich, klug und mit einer ganz eigenen Mischung aus Witz, Schmerz und kaputtem Glanz. 💔 Wenn du Bücher über toxische Beziehungen, komplizierte Figuren und literarische Gegenwartsliteratur mit emotionaler Wucht magst, solltest du dir dieses Buch unbedingt anschauen.✨

    toxisch, klug, fesselnd. Toxibaby hat mich erwischt❤️‍🩹

    17. Apr. 2026

  • tom.blabal
    tom.blabal

    189 Follower

    2,0

    T wie toxi(sch)baby

    Passend, denn mit diesem Buch konnte ich selbst auch nur eine toxische Beziehung führen. Es hat mich ununterbrochen gegaslighted, um zu vermitteln, wie eloquent und tiefgründig es ist. Aber ist es das wirklich? Toxibaby erzählt von einer toxischen Beziehung, in der beide Beteiligten gleichermaßen toxisch agieren. Wobei man sich irgendwann fragt: War das überhaupt eine Geschichte? Oder ein ewiges Geblubber über eine On-off-Beziehung? Es gibt keine kontinuierliche Handlung. Stattdessen springt das Buch ständig von einer Trennung zur einer Versöhnung und das immer und immer wieder. Immer dieselbe Dynamik, dieselben Gedanken, dieselben Konflikte. Egal auf welcher Seite man einsteigt – Kontext, Tonfall und Themen wirken nahezu identisch. Man wird einfach seitenlang zugeschwafelt wie von einem Mann auf Koks. Dabei wird versucht, die Leere mit sprachlichen Kunststücken und philosophisch klingenden Beobachtungen zu füllen. Als Kurzgeschichte hätte ich diesen Stil wahrscheinlich sogar gern gelesen. Das Gefühl, die Autorin wolle vor allem sprachlich beeindrucken, war allgegenwärtig. Als müsste ein Buch ohne Handlung wenigstens durch Tiefgründigkeit und Lyrik glänzen. Das Problem ist nur: Irgendwann schweifen die Gedanken ab. Und genau deshalb bleibt am Ende auch nichts hängen. Man erinnert sich an keine konkrete Szene, keinen besonderen Moment, keine Entwicklung. Alles verschwimmt zu einer einzigen Masse aus Leid, Trennungen und nicht ernst gemeinten aber bedeutungsschwangeren Formulierungen. Man könnte sogar wahllos ein einzelnes Kapitel lesen und hätte damit den kompletten Inhalt erfasst. Am Ende blieb bei mir vor allem eine Frage zurück: Warum?

    10. Juni 2026

3 von 17 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 115%
mcdenzi
mcdenzi25. Jan. 2026

„und ich dachte damals, jetzt beginne endlich mein leben, aber schon kurze zeit später dachte ich das gegenteil: so geht man zugrunde.“

Seite 2611%

2 Kommentare verdeckt

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Autorin / Autor

Über Dana von Suffrin

Dana von Suffrin wurde 1985 in München geboren. Studium in München, Neapel und Jerusalem. 2017 Promotion mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Klaus-Michael-Kühne-Preis (2019), dem Ernst-Hoferichter-Preis (2020), dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020), dem Tukan-Preis (2024) und dem Chamisso-Preis (2025). Sie lebt in München.

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