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Romane

Spitzweg

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Über das Buch

Ein Kunstdiebstahl aus Liebe - Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2022 | Shortlist

»Ich habe mir nie viel aus Kunst gemacht.« Als zufriedener Kunstbanause offenbart sich der Erzähler zu Beginn und berichtet davon, wie Carl, bewunderter Freund, ihn mit seiner Spitzweg-Begeisterung vom Gegenteil überzeugt. In der Mitte des Geschehens: eine Dreiecksbeziehung, ein hochbegabtes Mädchen und der verräterische Diebstahl eines Gemäldes. Durch raffinierte Rachepläne wird die Schülerfreundschaft auf ihre schwerste Probe gestellt.

Eckhart Nickel erzählt wie in »Hysteria« die Geschichte einer Obsession: War darin von der Natur nur noch künstliche Reproduktion übrig, wird nun die Kunst zur zweiten Natur des Menschen.

Eine raffinierte Kritik an der Bildvergötterung der sozial verwahrlosten Digitalgesellschaft und ihrer allmächtigen Instagrammatik.

»Drei Schüler fliehen aus der banalen Realität in die Welt der Kunst und drohen sich darin zu verlieren: ›Spitzweg‹ ist die Geschichte einer frühen Liebe, ein literarisches Vexierspiel und ein Bildungsroman, der das Zauberhaft-Verrückte der Romantik in unsere kontrollbesessene Gegenwart holt ... Eckhart Nickel ist ein fantastischer Erzähler! « Niklas Maak

Editionen (3)

ISBN9783492071437
VerlagPiper
Erscheinungsdatum28.04.22
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

65 Bewertungen

15 Rezensionen

2,9

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  • agni
    agni

    158 Follower

    Totaler Fehlkauf

    Ich habe 22 Euro bezahlt. Als erzieherische Maßnahme an mich selber, habe ich mich durchgekämpft. You get, what you pay for??? Da bin ich uneins. Ich dachte, es wäre ganz anders. Am Anfang kam es als normaler Roman daher und dann war es nur noch Krampf (für mich). Habe mich gewundert, das sich die nur 254 Seiten, wie ein normaler Roman anfühlen, zumal das Schriftbild normal ist. Die Seiten bestehen aus sehr dicken Papier. Drum prüfe, wer sich ewig (an ein Buch) bindet, ob sich nicht doch was besseres findet. Ps: es war schon gut geschrieben, aber dieses ewige lamentieren… Deshalb scheu ich mich nur 1 Stern zu geben.

    31. Jan. 2024

  • 3,0

    Das Buch spielt nur an zwei Tagen und begleitet 2 Abiturienten, welche mit Sprache und Kleidung aus der Zeit gefallen zu sein scheinen. Die mir sympatischste Protagonistin, spielt nur eine Nebenrolle, obwohl sich irgendwie alles um sie, Kirsten, dreht. Das war mir alles zu gestelzt, die Sprache, die dargestellten Menschen und alles. Vielleicht fehlen mir auch ein bis drei Diplome für diesen Roman, der mit Fremdwörtern und Kunstwissen nur so um sich schmeißt. Was mich ebenso umtreibt ist die Frage, warum der Autor der Hauptfigur Carl ausgerechnet dem Maler als Liebingskünstler angedeihen lässt, der nachweislich pädophil war?! Mein Resümee, vor allem zu Carl, aber irgendwie auch zu dem ganzen Roman: keiner mag Klugscheißer 😉

    Das Buch spielt nur an zwei Tagen und begleitet 2 Abiturienten, welche mit Sprache und Kleidung  aus der Zeit gefallen zu sein scheinen. Die mir sympatischste Protagonistin,  spielt nur eine Nebenrolle, obwohl sich irgendwie alles um sie, Kirsten, dreht.
Das war mir alles zu gestelzt, die Sprache, die dargestellten Menschen und alles. Vielleicht fehlen mir auch ein bis drei Diplome für diesen Roman,  der mit Fremdwörtern und Kunstwissen nur so um sich schmeißt. 
Was mich ebenso umtreibt ist die Frage, warum der Autor der Hauptfigur Carl ausgerechnet dem Maler als Liebingskünstler angedeihen lässt, der nachweislich pädophil war?!
Mein Resümee,  vor allem zu Carl, aber irgendwie auch zu dem ganzen Roman: keiner mag Klugscheißer 😉

    19. Okt. 2023

  • hansdampf
    hansdampf

    199 Follower

    2,0

    Gähn! Bemüht Kann man lesen, kann es sich aber auch sparen Gibt ja noch genug gute Bücher zu lesen

    15. Jan. 2024

3 von 15 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Eckhart Nickel

Eckhart Nickel, geboren 1966 in Frankfurt/M., studierte Kunstgeschichte und Literatur in Heidelberg und New York. Er gehörte zum popliterarischen Quintett »Tristesse Royale« (1999) und debütierte 2000 mit dem Erzählband »Was ich davon halte«. Nickel leitete mit Christian Kracht die Literaturzeitschrift »Der Freund« in Kathmandu. Heute schreibt er u.a. für die FAS, die SZ und die ZEIT. Bei Piper erschien u.a. die »Gebrauchsanweisung für Portugal« und die Reiseerzählungen »Von unterwegs« (2021). Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2017 wurde er für den Beginn von »Hysteria« mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet und war auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2018. Im Jahr 2019 stand er auf der Shortlist des Franz-Hessel-Preises und erhielt den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg. 2022 wurde er von der Stadt Baden-Baden mit dem Baldreit-Stipendium ausgezeichnet. Sein hochgelobter neuer Roman »Spitzweg« (2022) schaffte es direkt auf Platz 1 der SWR Bestenliste Juli/August 2022 sowie auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2022.

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