Blick ins Buch

Fantasy

Spiel mir das Lied vom Goblin

3,3(32)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Wie man einen Esel zum Reden bringt und (vielleicht) eine Zombie-Armee besiegt – die Cosy-Fantasy-Entdeckung aus UK!

Seit etlichen Jahren ist Isabella Nagg unglücklich mit Farmer Nagg verheiratet, ihr einziger Vertrauter ist ihr kostbarer Basilikum. Haupteinkommen der Naggs ist die jährliche Alraunen-Ernte, die sie immer an den ortsansässigen Zauberer liefern. Diesmal jedoch platzt der Deal, denn der Magier ist wie vom Erdboden verschluckt. Als Entschädigung lässt Farmer Nagg einen Band des Zauberbuchs mitgehen, sehr zum Erschrecken seiner Frau. Doch als Isabella sich beruhigt hat und Zeit, über ihr Leben nachzudenken, stellt sich ihr unausweichlich die Frage: Kann ein bisschen Magie wirklich schaden?

Editionen (2)

ISBN9783764533632
VerlagPenhaligon
Erscheinungsdatum25.03.26
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

32 Bewertungen

10 Rezensionen

3,3

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  • mary.in.pages
    mary.in.pages

    169 Follower

    4,0

    Manchmal greift man zu einem Buch und denkt sich: 🍵 „Das wird bestimmt eine schrullige Cozy Fantasy.“ Und dann sitzt man plötzlich da und denkt: 💀 „Warum reden hier ein Basilikum und ein Esel — und warum sterben nebenbei ständig Menschen?“ "Spiel mir das Lied vom Goblin" war für mich genau so ein Buch. Ich bin mit der Erwartung an eine gemütliche Fantasygeschichte hineingegangen, voller skurriler Magie und vielleicht ein bisschen liebenswertem Chaos. Bekommen habe ich stattdessen eine Geschichte, die sich anfühlt wie: 🪄 seltsam 🌫 düster 🖤 makaber 🐴 absurd und gleichzeitig auf eine sehr eigene Weise faszinierend. Im Mittelpunkt steht Isabella Nagg, gefangen in einer unglücklichen Ehe, deren engster Vertrauter zunächst ausgerechnet ein Topf Basilikum ist. Als durch ein gestohlenes Zauberbuch plötzlich Magie in ihr Leben tritt, wird aus einem kleinen Funken Neugier nach und nach ein vollkommen schräger Strudel aus sprechenden Tieren, dunkler Magie und einer Geschichte, die immer bizarrer wird, je weiter man liest. Und genau das ist gleichzeitig die größte Stärke — und mein größter Zwiespalt mit diesem Buch. Denn dieses Buch ist alles andere als klassische Wohlfühl-Fantasy. Die Figuren sind nicht besonders warmherzig. Nicht besonders sympathisch. Eigentlich sind fast alle: 😒 mürrisch 🪞 egoistisch 🌧 verbittert 🖤 auf seltsame Weise kaputt Und trotzdem passt genau das irgendwie perfekt zu dieser Geschichte. Die Stimmung schwankt ständig zwischen: 🍂 märchenhaft skurril und ☠️ unangenehm düster sodass ich beim Lesen immer wieder dachte: „Was genau lese ich hier eigentlich gerade?“ Die Welt selbst fand ich spannend, aber auch verwirrend. Mit Zauberern, die Dörfer schützen, Goblins, die tödliche Früchte verkaufen, und einer Magie, die sich bewusst nie ganz greifbar anfühlt. Manchmal war das atmosphärisch. Manchmal war es einfach nur chaotisch. Und manchmal vielleicht ein kleines bisschen zu viel von beidem. Was dieses Buch für mich trotzdem so besonders gemacht hat: Es fühlt sich nicht an wie etwas, das man schon zehnmal gelesen hat. Es ist eigen. Es ist schräg. Es ist ungewöhnlich. Und es traut sich, komplett sein eigenes Ding zu machen. Nicht jeder wird damit etwas anfangen können. Und ich kann absolut verstehen, wenn jemand dieses Buch schließt und sagt: „Nein. Einfach nein.“ Aber ich saß am Ende da und dachte: „Das war merkwürdig… aber irgendwie mochte ich genau das.“ Fazit: Ein seltsames, düsteres Fantasybuch mit morbidem Humor, sprechendem Basilikum und einer Geschichte, die irgendwo zwischen skurril und verstörend ihren ganz eigenen Platz findet.

    18. Apr. 2026

  • tinymaria
    tinymaria

    260 Follower

    2,5

    Was habe ich da gelesen?

    Nachdem ich mir mehrfach den Klappentext durchgelesen hatte, war ich überzeugt, dass könnte unterhaltsam werden. Doch nicht unterhaltsam genug um mir das Buch ins Regal zustellen. Das eBook tut es auch. Nach dem Lesen und Hören des Buches, bin ich überzeugt, dass das Hörbuch völlig ausgereicht hätte. Leider bin ich mir hier so gar nicht sicher, worum es genau gehen soll. Es ist absurd und skuril in die Geschichte und die Welt einzutauchen. Die Welt hat zwei Monde und einen Sonnenkäfer, der die Sonne über den Himmel schiebt und je nach dem wie der Käfer drauf ist, ist der Tag mal länger oder kürzer. Und in dieser Welt gibt es Zauberer und Grimoires. Die Geschichte dreht sich um Isabella Nagg, ihren Ehemann Mr. Nagg und einen Basilikumtopf mit eigenen Plänen, oh, vergessen wir nicht den sprechenden Esel. Leider bleibt alles sehr an der Oberfläche, zu keinen der Charaktere konnte ich eine Beziehung aufbauen, egal was passiert, man fühlt sich als Beobachter hinter einer Glasscheibe. Weit ab von allem was passiert. Dem Titel nach zu urteilen, hatte ich mehr Humor erwartet und ab und an ist es auch etwas amüsant, ein kurzes Lächeln und das warst dann schon. Und die ganzen Fußnoten, waren an sich informativ, doch mit der Zeit störend. Da ich ja lese und höre, war ich genervt davon, dass Sprecher (der eigentlich gut ist) die Fußnoten separat eingesprochen hat und das merkt man. Die Stimme und die Qualität der Aufnahme, waren schlechter. Je länger ich hier dran schreibe, um so weniger verstehe ich, was die Geschichte eigentlich erzählen wollte. Also wenn ich mich jetzt weit aus dem Fester lehne, würde ich sagen, es geht um die Entwicklung von Isabella Nagg, doch es wird nur beschrieben wie sie sich entwickelt, man fühlt es aber nicht. Empfehlen kann ich die Geschichte nicht, es ist dafür zu oberflächlich und skurril, ohne eine befriedigende Unterhaltung zu bieten. Wenn ihr vorhabt es zu lesen, dann lest nur einmal den Klappentext und geht ganz ohne Erwartungen in das Buch rein. Vielleicht gefällt euch ja die Geschichte. PS. Das ist die schlechteste Rezi die ich seit langem geschrieben habe, doch ich hab keine Lust nochmal von Vorne zu beginnen. Sorry. 🫣🤷🏻‍♀️😅😜😳🤣

    26. Mai 2026

  • ninaa33
    ninaa33

    110 Follower

    3,5

    Für eine Art Märchen mit einer ganz speziellen Sprache und Schreibweise.

    14. Juni 2026

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Oliver Darkshire

Oliver Darkshire ist Antiquar und Autor. Sein Memoir über seine Zeit bei Sotheran's, einer der ältesten Buchläden von ganz Großbritannien, wurde in seiner Heimat zu einem Bestseller. Mit seinem Ehemann lebt er in Manchester in einem Haus voller Bücher und Pflanzen, die dringend vor ihm gerettet werden müssten. »Spiel mir das Lied vom Goblin« ist sein zweites Buch und sein erster Roman.

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