
168 Follower
Manchmal greift man zu einem Buch und denkt sich: 🍵 „Das wird bestimmt eine schrullige Cozy Fantasy.“ Und dann sitzt man plötzlich da und denkt: 💀 „Warum reden hier ein Basilikum und ein Esel — und warum sterben nebenbei ständig Menschen?“ "Spiel mir das Lied vom Goblin" war für mich genau so ein Buch. Ich bin mit der Erwartung an eine gemütliche Fantasygeschichte hineingegangen, voller skurriler Magie und vielleicht ein bisschen liebenswertem Chaos. Bekommen habe ich stattdessen eine Geschichte, die sich anfühlt wie: 🪄 seltsam 🌫 düster 🖤 makaber 🐴 absurd und gleichzeitig auf eine sehr eigene Weise faszinierend. Im Mittelpunkt steht Isabella Nagg, gefangen in einer unglücklichen Ehe, deren engster Vertrauter zunächst ausgerechnet ein Topf Basilikum ist. Als durch ein gestohlenes Zauberbuch plötzlich Magie in ihr Leben tritt, wird aus einem kleinen Funken Neugier nach und nach ein vollkommen schräger Strudel aus sprechenden Tieren, dunkler Magie und einer Geschichte, die immer bizarrer wird, je weiter man liest. Und genau das ist gleichzeitig die größte Stärke — und mein größter Zwiespalt mit diesem Buch. Denn dieses Buch ist alles andere als klassische Wohlfühl-Fantasy. Die Figuren sind nicht besonders warmherzig. Nicht besonders sympathisch. Eigentlich sind fast alle: 😒 mürrisch 🪞 egoistisch 🌧 verbittert 🖤 auf seltsame Weise kaputt Und trotzdem passt genau das irgendwie perfekt zu dieser Geschichte. Die Stimmung schwankt ständig zwischen: 🍂 märchenhaft skurril und ☠️ unangenehm düster sodass ich beim Lesen immer wieder dachte: „Was genau lese ich hier eigentlich gerade?“ Die Welt selbst fand ich spannend, aber auch verwirrend. Mit Zauberern, die Dörfer schützen, Goblins, die tödliche Früchte verkaufen, und einer Magie, die sich bewusst nie ganz greifbar anfühlt. Manchmal war das atmosphärisch. Manchmal war es einfach nur chaotisch. Und manchmal vielleicht ein kleines bisschen zu viel von beidem. Was dieses Buch für mich trotzdem so besonders gemacht hat: Es fühlt sich nicht an wie etwas, das man schon zehnmal gelesen hat. Es ist eigen. Es ist schräg. Es ist ungewöhnlich. Und es traut sich, komplett sein eigenes Ding zu machen. Nicht jeder wird damit etwas anfangen können. Und ich kann absolut verstehen, wenn jemand dieses Buch schließt und sagt: „Nein. Einfach nein.“ Aber ich saß am Ende da und dachte: „Das war merkwürdig… aber irgendwie mochte ich genau das.“ Fazit: Ein seltsames, düsteres Fantasybuch mit morbidem Humor, sprechendem Basilikum und einer Geschichte, die irgendwo zwischen skurril und verstörend ihren ganz eigenen Platz findet.
18. Apr. 2026
Manchmal greift man zu einem Buch und denkt sich: 🍵 „Das wird bestimmt eine schrullige Cozy Fantasy.“ Und dann sitzt man plötzlich da und denkt: 💀 „Warum reden hier ein Basilikum und ein Esel — und warum sterben nebenbei ständig Menschen?“ "Spiel mir das Lied vom Goblin" war für mich genau so ein Buch. Ich bin mit der Erwartung an eine gemütliche Fantasygeschichte hineingegangen, voller skurriler Magie und vielleicht ein bisschen liebenswertem Chaos. Bekommen habe ich stattdessen eine Geschichte, die sich anfühlt wie: 🪄 seltsam 🌫 düster 🖤 makaber 🐴 absurd und gleichzeitig auf eine sehr eigene Weise faszinierend. Im Mittelpunkt steht Isabella Nagg, gefangen in einer unglücklichen Ehe, deren engster Vertrauter zunächst ausgerechnet ein Topf Basilikum ist. Als durch ein gestohlenes Zauberbuch plötzlich Magie in ihr Leben tritt, wird aus einem kleinen Funken Neugier nach und nach ein vollkommen schräger Strudel aus sprechenden Tieren, dunkler Magie und einer Geschichte, die immer bizarrer wird, je weiter man liest. Und genau das ist gleichzeitig die größte Stärke — und mein größter Zwiespalt mit diesem Buch. Denn dieses Buch ist alles andere als klassische Wohlfühl-Fantasy. Die Figuren sind nicht besonders warmherzig. Nicht besonders sympathisch. Eigentlich sind fast alle: 😒 mürrisch 🪞 egoistisch 🌧 verbittert 🖤 auf seltsame Weise kaputt Und trotzdem passt genau das irgendwie perfekt zu dieser Geschichte. Die Stimmung schwankt ständig zwischen: 🍂 märchenhaft skurril und ☠️ unangenehm düster sodass ich beim Lesen immer wieder dachte: „Was genau lese ich hier eigentlich gerade?“ Die Welt selbst fand ich spannend, aber auch verwirrend. Mit Zauberern, die Dörfer schützen, Goblins, die tödliche Früchte verkaufen, und einer Magie, die sich bewusst nie ganz greifbar anfühlt. Manchmal war das atmosphärisch. Manchmal war es einfach nur chaotisch. Und manchmal vielleicht ein kleines bisschen zu viel von beidem. Was dieses Buch für mich trotzdem so besonders gemacht hat: Es fühlt sich nicht an wie etwas, das man schon zehnmal gelesen hat. Es ist eigen. Es ist schräg. Es ist ungewöhnlich. Und es traut sich, komplett sein eigenes Ding zu machen. Nicht jeder wird damit etwas anfangen können. Und ich kann absolut verstehen, wenn jemand dieses Buch schließt und sagt: „Nein. Einfach nein.“ Aber ich saß am Ende da und dachte: „Das war merkwürdig… aber irgendwie mochte ich genau das.“ Fazit: Ein seltsames, düsteres Fantasybuch mit morbidem Humor, sprechendem Basilikum und einer Geschichte, die irgendwo zwischen skurril und verstörend ihren ganz eigenen Platz findet.
18. Apr. 2026






