Sonnenkind und Schattenkrieger

Sonnenkind und Schattenkrieger

Taschenbuch
3.82
SchicksalKrankheitEntschleunigungZiele

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Beschreibung

Frühjahr 2020. Ziemlich zeitgleich mit der Corona-Pandemie bekommt der Autor mit Mitte 30 eine Krebsdiagnose. Auf einmal scheint nichts mehr, wie es davor war. Erst drei Jahre zuvor hat er geheiratet und eine Tochter bekommen. So beginnt er, intensiv über sein eigentlich noch junges Leben nachzudenken, weil er anfangs nicht weiß, wie das mit der Krankheit ausgehen wird. Dabei blickt er zurück auf zahlreiche kleine Abenteuer an verschiedenen Orten dieser Welt, die in krassem Kontrast zu der bedrückenden Zeit der Chemotherapie und der Corona-Einschränkungen stehen. In dieser denkwürdigen, aber auch einmaligen Zeit, geprägt von Ungewissheit und Isolation, aber auch Ruhe und Entschleunigung, stellt er sich zum ersten Mal die Frage, was eigentlich wirklich wichtig ist, und kommt zur Erkenntnis, dass es sich lohnt, auch in der schlimmsten Situation den Kopf oben zu behalten und das Leben zu umarmen. Ein packendes Buch über ein spannendes Schicksal.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Memoiren
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
260
Preis
15.40 €

Beiträge

2
Alle

Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar lesen. Vielen Dank dafür. Der Autor nimmt uns hier auf gleich 2 Reisen mit. Einmal durch die seiner Diagnose Krebs während Corona und durch seine Reisen durch die Welt. Es hat Spaß gemacht zu lesen, wie viel Humor Bodo trotz allem stets behalten hat. Die Geschichte hat mich gefesselt und ich mochte auch die tiefgründigen Gedanken, die der Autor stellenweise mit uns geteilt hat, die Eindrücke seiner Reisen waren wunderbar beschrieben.

4

Eine Geschichte die Mut macht

Bodo Staudacher, ein 35 jähriger, verheirateter Mann mit einer kleinen Tochter, erhält eines Tages die schockierende Diagnose Krebs. Kurze Zeit darauf bricht zu allem Übel auch noch die Corona Pandemie aus. Wie ist es für einen jungen gesunden Mann, welcher in den vergangen Jahren viele Teile der Welt bereist hat, eine glückliche Ehe führt und vor kurzen Vater geworden ist, einen Mann der ein echtes "Sonnenkind" ist, von jetzt auf gleich den Boden unter den Füßen weggezogen zu bekommen? In einzelnen Kapiteln springt die Geschichte von der Gegenwart (2020) in die Vergangenheit des Autors. Auch wenn die Themen Krebs und Corona vermuten lassen, dass es sich um ein tragisches und trauriges Werk handelt, ist das Gegenteil der Fall. Der Autor schildert den Rückhalt seiner Familie und Freunde und seinen eigenen zuversichtlichen Umgang mit der schweren Situation. Er erklärt in den Kapiteln der Vergangenheit, welche vorallem das Thema Reisen in den Fokus stellen, seine Dankbarkeit für sein bisheriges Leben. Der Schreibstil des Autors ist sehr umgangssprachlich was ich zum Großteil sehr passend und angenehm zu lesen fand. An einigen Stellen war es mir dann aber doch zu locker dahingeschrieben und es gab vermehrt Wiederholungen. Alles in allem ein gelungenes Buch, welches Hoffnung gibt und von dessen positiver Einstellung man mitgerissen wird. Eine Geschichte die zeigt, dass die Diagnose Krebs nicht das Ende bedeuten muss, die vielen Menschen Mut machen kann.

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