Benoyu und der Wind

Benoyu und der Wind

Taschenbuch
3.69

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Beschreibung

PZ 110823 Kurze Buchbeschreibung Benoyu „Inmitten der tiefblauen Weiten des Ozeans lag eine kleine wunderbare Insel. Weitab vom Festland und weitab von anderen Inseln. Als hätten die Götter sie einfach dort vergessen. Mitten im Blau. Nicht einmal Nachbarinseln oder vorgelagerte Felsen kündigten sie an.“ Das Eiland Thulao Palok, Schauplatz des vorliegenden Buches, ist reich gesegnet mit Früchten des Meeres und des Landes und es bietet seinen Bewohnern – den Städtern der auf dem Hochplateau gelegenen Stadt Symarya Dumar und den Fischern des Küstendörfchens Morbota – ein sicheres Zuhause, landschaftliche Schönheit, Gemeinschaft und alles, was der Mensch zum Leben braucht. Dies ist schon so, seit sich die Insulaner zurückerinnern können, und so wird von diesen zunächst gar nicht bemerkt, wie sich zunehmend eine Stimmung der Feindseligkeit zwischen den Stadtbewohnern und den Fischern einstellt und ihr idyllisches und friedliches Alltagsleben immer mehr bedroht. Aber liegt es wirklich nur an den alteingesessenen Menschen, dass sich ihr Zusammenleben so verändert hat – oder hat womöglich Benoyu, der seltsame fremde Junge, etwas damit zu tun, der eines Tages auf der Insel auftaucht, ohne erklären zu können, woher er eigentlich gekommen ist und wohin er gehört? Viele fürchten ihn, manche hassen ihn und einige wenige lieben ihn auch. Und eines ist sicher: Wie kein anderer auf der Insel schafft er es, die Gesellschaft der Insulaner zu spalten und diese gegen sich selbst und gegeneinander aufzubringen. Wird es den Inselbewohnern gelingen, den Frieden wieder herzustellen? Und welche Rolle spielt Benoyu dabei? Mit dem Buch „Benoyu und der Wind“ ist dem Autor Bodo Staudacher ein Werk von großer atmosphärischer Dichte gelungen – voll farbenprächtiger Bilder, die beim Leser vor dem geistigen Auge entstehen, und Charakteren, deren nur allzu menschliche Züge gekonnt eingefangen und wiedergegeben werden. Schon nach wenigen Sätzen wähnt man sich selber mitten im Geschehen, umgeben von Wellen, Palmen, Sumpfgebieten und den malerischen Gassen und Mauern der weißen Stadt hoch oben am Berg.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Fantasy
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
234
Preis
15.40 €

Beiträge

5
Alle
4

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"Benoyu und der Wind" ist eine schöne Mysterie-Abenteuer Geschichte des Autors Bodo Staudacher. Kurz zur Story: Benoyu ist ein kleiner Junge auf der Tropeninsel Thulao Palok. Mit dem auftauchen des Jungen, beginnen auch seltsame Dinge auf der Insel zu geschehen. Was mich am meisten fasziniert hat, ist die Beschreibung der Insel. Man kann sich so gut reinversetzen in die Umgebung der Tropeninsel, mit ihren Stränden, Bergen, Dschungel usw. Auch sehr gut beschrieben sind die Charaktere mit ihren Geschichten. Man erfährt von den wichtigsten Protagonisten alles was man wissen muss. Nur bei den Namen der Charaktere habe ich mich etwas schwer getan, aber das ging dann nach der Zeit. Die Kapitel sind auch schön kurz, dass gibt bei mir einer ein Pluspunkt😅 Der Schreibstil ist super und man fliegt nur so durch die Kapitel. Es ist auch ein sehr spannendes Buch und man will unbedingt wissen, was mit dem Jungen nun nicht stimmt🤔 Man kann hier aber auch sehr gut mitfühlen und es gibt Kapitel, wo man lacht und Kapitel, wo einen die Protagonisten sehr leid tun. Das einzige, was ich mir mehr gewünscht hätte, wäre gewesen, mehr Abenteuer mit Benoyu in den Wäldern zu erleben🤔 aber man kann leider nicht alles haben😁 Aufjedenfall ein klasse Abenteuerbuch für Groß und Klein und es gibt von mir aufjedenfall eine Leseempfehlung 😁

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3.5

Stellt euch vor, auf der geheimnisvollen Insel Thulao Palok taucht ein unbekannter Junge namens Benoyu auf. Niemand weiß, woher er kommt oder wer seine Familie ist. Der Fischer Pomyono, der selbst schmerzliche Verluste erlitten hat, nimmt Benoyu bei sich auf. Aber auf der Insel gibt es auch ein alten Konflikt zwischen Pomyonos Fischerdorf und der Stadt Symarya Dumar. ​Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt: Im ersten Teil bekommen wir einen Einblick in das Leben auf der Insel und das Zusammensein von Pomyono und Benoyu. Im zweiten Teil geht es um Pomyonos Vergangenheit und seine Verluste, während der dritte Teil den Konflikt zwischen Dorf und Stadt in den Vordergrund rückt. ​ ​Bodo Staudacher hat einen bildlichen Schreibstil. Ich konnte mir die Insel Thulao Palok mit ihren Landschaften, dem Meer und den verschiedenen Orten extrem gut vorstellen. Auch die Atmosphäre ist dem Autor gelungen: Mal war sie düster und geheimnisvoll, mal beinahe mystisch. ​Obwohl das Buch mit nur 230 Seiten recht kurz ist, erzählt es eine facettenreiche Geschichte. Es greift wichtige Themen wie Verlust, zwischenmenschliche Konflikte und die Frage nach Benoyus Herkunft und seinem Schicksal. Man will einfach wissen, was es mit diesem Jungen auf sich hat. ​ ​Ich fand die Idee der Geschichte gut und habe das Buch im Grunde gerne gelesen. Allerdings gab es für mich die eine oder andere Länge, und der Schreibstil war an manchen Stellen etwas holprig. Das hat leider dazu geführt, dass mich die Geschichte nicht durchgehend packen konnte und ich manchmal kurz aus dem Lesefluss gerissen wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass die Charaktere noch etwas mehr Tiefe bekommen und der Konflikt noch packender erzählt wird. ​ ​Für mich war "Benoyu und der Wind" eine interessante Geschichte, die definitiv Potenzial hat. Wer gerne in fremde, atmosphärische Welten eintaucht, könnte hier voll auf seine Kosten kommen.

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2

Der erste Teil war soweit ganz gut. Cooles Setting und der angeteasterte Inhalt hätte auch cool werden können. Ich hab die ersten drei Kapitel gebraucht, um mit dem Schreibstil klarzukommen, danach war es aber sehr angenehm zu lesen. Der zweite Teil hat einen guten Plottwist in der Vergangenheit mitgebracht. Aber die Entwicklung im dritten Teil wurde mir zu wirr. Der Showdown war ganz in Ordnung, aber ich bin mit so vielen Fragezeichen zurückgeblieben. Den letzten Teil konnte ich einfach nicht wirklich genießen und ohne eine richtige Erklärung war das Buch dann schnell zuende. Dass das Ende unklar bleiben soll, sollte vermutlich zu dem Mystik-Genre passen, aber dafür hat mich die Geschichte zu wenig gepackt. Und die Fragezeichen-Parts wurden mir dann ein Stück weit zu horror/schräg.

4

Spannend !!

Auf den Inhalt werde ich nicht eingehen um Spoiler zu vermeiden. Das Buch hat mir gut gefallen. Wenn ich mir auch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Die Insel und ihre Figuren sind lebendig beschrieben, dass man sofort eintaucht, und die Mischung aus Spannung, Geheimnissen und Gefühlen macht das Buch interessant und man möchte einfach wissen, was noch alles passiert. Für mich ein schönes Abenteuer, das ich euch empfehlen kann. Ich würde sagen für alle ab 13 Jshren gut geeignet. Von mir gibt es 4 von 5 ⭐️

4

Toller Genremix

Das Buch ist grob in drei Teile gegliedert. Zuerst erfahren wir viel über die Insel und ihre Bewohner, mit den ausführlichen Beschreibungen Staudachers konnte ich mir das Setting sehr gut vorstellen. Außerdem gibt es vorne im Buch eine Karte der Insel, was ich immer ein schönes Extra finde. Im mittleren Teil erfahren wir sowohl Pomyonos tragische Vergangenheit als auch die Wurzel der wachsenden Feindschaft zwischen Stadtbewohnern und Fischern. Den Schluss bildet ein großer Showdown, der ein überraschendes Storyende mit sich bringt. Ich fand das Buch interessant, da es sich in kein Genre so richtig einordnen lässt: wir erleben den schleichenden Zerfall einer Gesellschaft, politischen Machtmissbrauch, menschliche Abgründe, aber auch Freundschaft, Liebe und das mysteriöse Rätsel um einen kleinen Jungen. Der Schreibstil wirkte noch etwas holprig, was mich stellenweise etwas im Lesefluss gestört hat, aber die facettenreiche Geschichte dahinter empfehle ich trotzdem weiter.

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