Eine Geschichte die Mut macht
Bodo Staudacher, ein 35 jähriger, verheirateter Mann mit einer kleinen Tochter, erhält eines Tages die schockierende Diagnose Krebs. Kurze Zeit darauf bricht zu allem Übel auch noch die Corona Pandemie aus. Wie ist es für einen jungen gesunden Mann, welcher in den vergangen Jahren viele Teile der Welt bereist hat, eine glückliche Ehe führt und vor kurzen Vater geworden ist, einen Mann der ein echtes "Sonnenkind" ist, von jetzt auf gleich den Boden unter den Füßen weggezogen zu bekommen? In einzelnen Kapiteln springt die Geschichte von der Gegenwart (2020) in die Vergangenheit des Autors. Auch wenn die Themen Krebs und Corona vermuten lassen, dass es sich um ein tragisches und trauriges Werk handelt, ist das Gegenteil der Fall. Der Autor schildert den Rückhalt seiner Familie und Freunde und seinen eigenen zuversichtlichen Umgang mit der schweren Situation. Er erklärt in den Kapiteln der Vergangenheit, welche vorallem das Thema Reisen in den Fokus stellen, seine Dankbarkeit für sein bisheriges Leben. Der Schreibstil des Autors ist sehr umgangssprachlich was ich zum Großteil sehr passend und angenehm zu lesen fand. An einigen Stellen war es mir dann aber doch zu locker dahingeschrieben und es gab vermehrt Wiederholungen. Alles in allem ein gelungenes Buch, welches Hoffnung gibt und von dessen positiver Einstellung man mitgerissen wird. Eine Geschichte die zeigt, dass die Diagnose Krebs nicht das Ende bedeuten muss, die vielen Menschen Mut machen kann.

