Der König der Spinnen

Der König der Spinnen

Taschenbuch
3.911

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Beschreibung

Der Wahnsinn wartet nicht. Er ist bereits da. Diese dunklen Kurzgeschichten fuehren dich dorthin, wo der Alltag Risse bekommt. Ohne Vorwarnung oeffnen sich Abgruende: in Koepfen, die kippen, in Momenten, die entgleisen, in Entscheidungen, die nicht mehr rueckgaengig sind. Der Horror kommt leise, fast unauffaellig – und bleibt. Zwischen vertrauten Orten und scheinbar harmlosen Situationen entfaltet sich eine Welt voller Tragik, Kontrollverlust und menschlicher Abgruende. Immer ganz nah am Wahnsinn, verstoehrend ehrlich und schmerzhaft intensiv. Diese Geschichten wollen nicht beruhigen. Sie wollen treffen. Schliesse die Augen und lass dich fallen – aber sei gewarnt: Danach wirst du den Alltag nicht mehr mit denselben Augen sehen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Dark Fantasy
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
252
Preis
16.40 €

Beiträge

7
Alle
3.5

Amerika, Deutschland - überall auf der Welt lauert der Horror. Manchmal erwischt es einen in der Wildnis, manchmal bei ganz alltäglichen Beschäftigungen wie einkaufen. Doch die Monster sind unter uns und lauern nur auf den perfekten Zeitpunkt, um die Menschen in ihre Dunkelheit zu ziehen. Der Autor präsentiert uns in dieser Sammlung fünf schaurige Kurzgeschichten. Zwei davon sind etwas länger, die anderen relativ kurz. Das besondere daran ist - jede Geschichte ist speziell, sowohl vom Setting als auch vom Genre. Wenn ich bei der ersten Kurzgeschichte noch gedacht habe - „wow, was für ein geiler Slasher!“, hat mich die vierte Geschichte, mit ihren klassischen Horrorelementen, komplett in ihren Bann gezogen. Allerdings ist dieser Horror nichts für faule Gemüter. Man muss mitdenken, auf die Kleinigkeiten achten und die eigene Horror-Fantasie aktivieren. Erst dann eröffnen sich dem Leser die wahren Abgründe. Es ist nicht einfach eine Anthologie, es ist ein Fenster in die alltäglichen Ängste der Menschen. Und genau deshalb trifft jede einzelne Kurzgeschichte perfekt den Angstnerv. Den einzigen Punkt den ich abziehe ist der Schreibstil. Der Autor schreibt flüssig und die Beschreibungen sind perfekt auf den Punkt getroffen. Allerdings war es mir durch häufige Wiederholungen an einigen Stellen zu roh.

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4.5

Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ

"Die etwas anderen Horror-Geschichten" – dieser Name hat hier wirklich Programm. In "Der König der Spinnen" von Bodo Staudacher erwartet uns eine bunte Mischung an Horror-Erzählungen.😁 Insgesamt werden uns fünf unterschiedliche Geschichten erzählt, und nein, keine Angst, nur eine handelt wirklich von Spinnen. P.S. Ich hasse Spinnen. 🙈🤣 Ob Slasher, Grusel oder Tierhorror, Bodo Staudacher zeigt uns, dass er diese Genres sehr gut beherrscht. Natürlich sind alle Geschichten auf seine eigene Art geschrieben und laden auch zum Nachdenken ein. Die Schreibweise ist unglaublich gut und flüssig. Die Geschichten hat man im Nu durch. Die Kurzgeschichten haben mit jeweils ca. 50 Seiten auch eine angenehme Länge. Meine Lieblingsgeschichte ist übrigens "Das Leben des Bill MacKilby". Das Setting mit Schottland und Whiskey finde ich einfach perfekt.😁 Jede Geschichte an sich hat ihren eigenen Charme und ihre eigene Art, Horror-Vibes zu erzeugen.😊 Eine klasse Anthologie mit Horrorgeschichten, die eine klare Leseempfehlung erhält.😁

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3.5

✧ 𝐙𝐢𝐭𝐚𝐭: „Ich lege mich auf den Boden, wie ein sterbender Straßenköter, fühle die grausame und stechende Kälte durch mein leichtes Hemd an meine Haut dringen, und schlafe erschöpft ein.“ ✧ 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤: Auch wenn die Geschichten insgesamt sehr verschieden sind und an den unterschiedlichsten Schauplätzen spielen, gibt es hier für mich einen gemeinsamen Nenner: Der Wahnsinn, der von Menschen manchmal Besitz ergreift, und sie zu Handlungen treibt, die sie bei klarem Verstand wohl nicht getan hätten. Eher leichter Horror, jedoch unterhaltsam. 👌 Mir persönlich haben die kürzeren Geschichten besser gefallen, als die beiden etwas ausführlicheren. ‚Cave 66‘ ist mein Favorit in dieser Sammlung. Die Story war echt mysteriös und wurde am Ende wie ein True Crime Fall erzählt. Das mochte ich sehr gern! Auch die erste Geschichte fand ich richtig cool, hier hatte ich irgendwie Pulp Fiction Vibes, wegen der derben Sprache und weil mich die Figuren an eine bestimmte Szene im Diner erinnert haben. 😁 Vielen Dank lieber Bodo für das Rezensionsexemplar und dein Vertrauen, es war mir eine Freude, deine Geschichten lesen zu dürfen! 🖤🕷️🖤🕷️🖤

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4

🕷🕷 Gruselige Kurzgeschichten 🕷🕷

Eine Sammlung von fünf Geschichten die einen auf verschiedene Art und Weise zum Grusel bringen. Kurz zu den Geschichten... "Ein Tag wie jeder andere“ Startet direkt unangenehm gut. Schön schräg, leicht brutal und mit einem Twist, der sitzt. "Der König der Spinnen“ Ich sag’s mal so: ich hab mich mehr als einmal innerlich geschüttelt 😅😬 Richtig fies geschrieben. Genau diese Art von Horror die nicht laut ist, sondern sich langsam unter die Haut schiebt, oder krabbelt 🕷🕷 "Cave 66“ Man ist sofort mittendrin, spürt die Stimmung komplett und will gleichzeitig einfach nur weg. Diese Mischung aus Party-Vibe und unterschwelliger Bedrohung? Richtig gut. "Das Leben des Bill MacKilby" Komplett anderer Vibe... ruhig, fast schon entspannt. Aber genau das macht es so gut. Keine großen Schockmomente, sondern einfach eine Geschichte, die hängen bleibt. "Das dunkle Loch" Schnell, intensiv und irgendwie richtig beklemmend. Man denkt ständig, man hat es gecheck und dann wird wieder alles umgeworfen. War richtig gut. Mein Fazit: Super abwechslungsreich, teilweise echt unangenehm, dann wieder überraschend ruhig. Genau diese Mischung was super. Bleibt definitiv im Kopf. Kann ich empfehlen. Auch wenn man danach vielleicht nicht mehr ganz so entspannt in dunkle Ecken schaut 😅

🕷🕷 Gruselige Kurzgeschichten 🕷🕷
4

Horror semilight - aber eindringlich und abwechslungsreich 🕸🩷🕷

In dieser Sammlung präsentiert Bodo Staudacher fünf Kurzgeschichten, die vollkommen unterschiedlich angelegt und aufgebaut sind. Nicht nur Handlungsort und die Zeit, in der sie spielen, sind komplett konträr - auch die Art und Weise, auf die sich der Horror in die Erzählungen schleicht, variiert ebenso wie Erzählstimme und Stil, die der Autor jeweils gekonnt an jede Geschichte anpasst. Die Konstante in dieser Geschichtensammlung war für mich der Wahnsinn, der sich in unterschiedlichen Formen der Protagonisten bemächtigt und mal leise, mal laut, mal blutig, mal unterschwellig um die Ecke lauert, unerbittlich zuschlägt und bleibt. Ob Whiskey-Destillerie 🥃 in Schottland, ein angesagter Nachtclub 🪩 oder einsame Berghütten 🏔 - Staudacher konnte mich mit jedem Setting abholen und vor allem auch damit, dass er mir nicht immer ein glattgebügeltes Ende mit Erklärungen und Rechtfertigungen servierte. 😊👍 Mir persönlich hat die titelgebende Geschichte "Der König der Spinnen" 🕷🕸am besten gefallen - meine Notiz während des Lesens: "Alter! 😱" - 😅. Kurzgeschichten mag ich ja grundsätzlich gerne. Ich bewundere immer wieder, wie man die Herausforderung bewältigt, Charaktere, Stimmung & Handlung kompakt zu präsentieren, ohne wirklich Spielraum für deren Entwicklungen zu haben. Horror semilight (muss, wenn ich es packen soll ☝️), aber eindringlich und abwechslungsreich. 😊

Horror semilight - aber eindringlich und abwechslungsreich 🕸🩷🕷
4

Manchmal sind es nicht die Monster im Dunkeln, die einem Angst machen, sondern die Abgründe im ganz normalen Alltag – genau damit spielt @bodo.staudacher auf eine intensive Weise. In dieser Sammlung warten fünf völlig unterschiedliche Horrorkurzgeschichten darauf, einen langsam in den Wahnsinn zu ziehen. Vor allem die erste Geschichte „Ein Tag wie jeder andere“ konnte mich komplett überzeugen. Dieser psychologische Wahn, das schleichende Kippen der Realität und die bedrückende Stimmung haben mich sofort gepackt. Definitiv eines meiner Highlights der Sammlung. Auch die titelgebende Geschichte „Der König der Spinnen“ hat bei mir genau den richtigen Nerv getroffen, besonders, wenn man wie ich ohnehin kein Fan von Spinnen ist. Ekelig, unangenehm und atmosphärisch dicht. „Cave 66“ fand ich solide und durchaus spannend, auch wenn sie mich nicht ganz so abholen konnte wie die anderen. Trotzdem hatte die Geschichte etwas Nostalgisches und hat mich tatsächlich ein wenig an frühere Partyzeiten erinnert. Ein weiteres großes Highlight war für mich „Das Leben des Bill MacKilby“. Die längste Geschichte des Buches hebt sich deutlich vom Rest ab und bringt einen historischen Touch mit hinein, den ich unglaublich spannend fand. Der Horror entwickelt sich hier viel subtiler und entfaltet seine Wirkung erst nach und nach, gerade das Ende hat bei mir nochmal einiges ausgelöst. Die letzte Geschichte „Das dunkle Loch“ war dagegen leider nicht meins. Ich konnte damit wenig anfangen und irgendwie hat sie mich emotional komplett verloren. Aber genau das ist bei Kurzgeschichtensammlungen eben oft der Fall: Nicht jede Geschichte trifft den eigenen Geschmack gleichermaßen. Insgesamt ist dieses Buch für mich aber ein starker Mix aus psychologischem Horror, Wahnsinn und düsteren menschlichen Abgründen gewesen. Wer Horror mag, der eher unter die Haut geht als auf billige Schockmomente zu setzen, sollte hier definitiv einen Blick riskieren.

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4

Jetzt wird es spinnig…

Rezension Der König der Spinnen von Bodo Staudacher Vielen Dank, dass ich im Bloggerteam dabei sein darf und das Kurzgeschichtenbuch als Rezensionsexemplar erhalten habe. Die erste Geschichte „Ein Tag wie jeder andere“ traf mich wie der Stiel einer Harke, auf die man aus Versehen tritt. Die Mischung aus Verrücktheit und Brutalität lässt sich kaum zusammenfassen und bleibt dennoch im Kopf hängen wie eine Spinne im Netz. Der Plot Twist baut sich langsam auf, sorgt aber für eine eindrucksvolle Wendung. Die Geschichte ist durchweg spannend und eignet sich hervorragend als Einstieg in das Buch. Die zweite Geschichte „Der König der Spinnen“ war so detailliert beschrieben, dass ich die achtbeinigen Krabbeltiere beinahe auf meiner eigenen Haut gespürt habe. Mehr als einmal musste ich mich schütteln, da meine Arachnophobie die Bilder im Kopf wahrscheinlich noch intensiver wirken ließ. Aber ist das nicht genau die Kunst? Mit Ängsten spielen, ohne zu übertreiben. Diese Geschichte ist dem Autor eindeutig gelungen. Die Spannung bleibt konstant hoch und die Momente des Ekels sind so gut umgesetzt, dass man instinktiv in jede Ecke schaut. Cave 66 Meine liebste Geschichte. Man fühlt sich sofort mitten im Geschehen. Die Partynacht in der Cave kann man beinahe riechen und hören. Ob man in dieser Nacht wirklich dabei sein möchte, bleibt allerdings fraglich. Das Leben des Bill MacKilby Eine wunderbare Geschichte über Schottland und Whisky. Da ich bald selbst einen Ausflug nach Schottland mache, hat mich die Story besonders berührt. Sie hat ein angenehm ruhiges Tempo, das hervorragend passt. Abgesehen von ein paar kleinen Längen ist sie erstaunlich glaubhaft erzählt – ganz ohne Spezialeffekte oder Schockmomente. Hier zeigt sich, dass weniger manchmal mehr ist. Die Geschichte hebt sich deutlich von anderen Kurzgeschichten des Horrorgenres ab. Das dunkle Loch Hier gefiel mir die Erzählweise aus der Ich Perspektive besonders gut. Das Lesetempo ist hoch und jedes Mal, wenn man glaubt, eine Frage sei endlich geklärt, wird die Antwort im nächsten Satz wieder verworfen. Genau das macht den Reiz und die Spannung aus. Die kurze Anspielung auf die erste Geschichte brachte mich zum Schmunzeln – ein toller Moment. Die Stimmung ist insgesamt sehr beklemmend und dicht. Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichten sind abwechslungsreich und in fast jeder findet sich eine kleine, gut versteckte Spinnenreferenz, fast wie ein Easter Egg. Die Texte spielen mit vielen Emotionen und bleiben im Kopf. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen. Auch wer Angst vor Spinnen hat, kann sich hier seinen Ängsten stellen – und wird am Ende sogar froh darüber sein diese Reise angetreten zu sein.

Jetzt wird es spinnig…
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