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Romane

Single Mom Supper Club

3,3(152)
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Über das Buch

Drei Engländerinnen, eine Deutsche, viermal alleinerziehend : Kayla, Tamara, Antje und Lina sind befreundete Mütter, die einander ebenso scharfzüngig kritisieren wie bedingungslos unterstützen. Als ihr monatlicher Supper Club durch die Momfluencerinnen-Cocaine-Moms-Clique infiltriert wird, führt der Generationenclash zu Chaos. In bissig-humorvoll erzählten Episoden folgen wir den Frauen und ihren Kindern durch ihren Alltag, vom Kindergeburtstag mit Kokain im Familienbadezimmer bis zum Elternabend mit Crush auf den neuen Klassenlehrer: Britin und Wahl-Berlinerin Nandi erzählt in ihrem neuen Roman von einem Leben unter Deutschen, von bürokratischen Hürden für Alleinerziehende, von Generationskonflikten unter Müttern, von Klasse und Herkunft, von Verrat – und vom Trost, den man an den unmöglichsten Orten findet.

«Jacinta Nandi ist die Kultautorin Deutschlands. Sie schreibt gnadenlos ehrlich und gnadenlos lustig, und vor allem: gnadenlos gut.» Mithu Sanyal

Editionen (1)

ISBN9783498007195
VerlagRowohlt
Erscheinungsdatum17.06.25
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

152 Bewertungen

39 Rezensionen

3,3

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  • anha
    anha

    398 Follower

    2,5

    Die Idee des Buches, Themen wie sozialen Abstieg, Bürokratie, Gewalt und Rassismus am Beispiel alleinerziehender Frauen aufzuzeigen, hat mir gefallen. Dafür gibt es 2 ⭐️. Die Umsetzung fand ich persönlich nicht gelungen. Zu klischeehaft und zu wenig differenziert waren mir Figuren und Dialoge. Die Frauen koksen bei nahezu jedem Treffen, trinken sowieso, haben z.T. wahllos Sex und trauen sich gegenseitig nicht. Die Kinder stellen eher ein Problem dar, das (weg)organisiert werden muss. Vielleicht sollte das sarkastisch überzogen sein, ich fand es einseitig, unnötig und unangenehm. Die Art des Buches als Aneinanderreihung eher loser Anekdoten aus verschiedenen Perspektiven hat mich zudem einen roten Faden und auch eine Entwicklung vermissen lassen.

    5. Feb. 2026

  • magdas_buecherwelt
    magdas_buecherwelt

    666 Follower

    2,0

    Warum dieses Buch für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde, ist mir ein Rätsel. Drei britische Single Moms + eine deutsche Alleinerziehende, genannt „die schreckliche Antje“ führen sinnbefreite Diskussionen über das schreckliche Deutschland und das häßliche Brandenburg. Abbruch auf Seite 215: „Wenn du in Deutschland lebst, denkst du jedes Mal, wenn du einen Baum siehst, an den Holocaust.“ Die Moms koksen bei jedem Treffen, lassen sich vom Nachbarn, Klassenlehrer bespringen, was in vulgärer und obszöner Sprache beschrieben wird. Soll das Satire sein? Lustig fand ich es überhaupt nicht. Wer Deutschland und die Deutschen furchtbar findet, wird an diesem Buch große Freude haben.

    17. Sept. 2025

  • lillysliest
    lillysliest

    96 Follower

    4,5

    "Egal, was für eine schlechte Mama man ist – ein Durchschnittspapa ist immer schlimmer." — Nandi, J (2025) Single Mom Supper Club (1. Auflage) Rowolth Verlag Gesamt: ⭐️ 4,5/5 Humor: 😂 4,5/5 Charaktere: 👤 5/5 Schreibstil: 🖊️ 5/5 Anzeige | Rezensionsexemplar über NetgalleyDE

    In Jacinta Nandis Buch 'Single Mom Supper Club' lesen wir aus der Perspektive von Kayla, Tamara, Antje und Lina in anekdotischen, kurzweilige Kapiteln über das Leben als alleinerziehende Mutter in Berlin, bürokratische Hürden, dem Klassen- und Generationskonflikt, unermüdlichen Konkurrenzkampf und der bedingungslosen Unterstützung befreundeter Mütter. Dabei ist Nandis Schreibstill nicht nur prägnant, bissig und über alle Maßen humorvoll, sondern auch lebendig und dennoch düster in manchen Phasen. Durch seine kurzen, im Grunde von einander unabhängigen Kapiteln liest sich das Buch schnell und eignet sich somit nicht nur für gemütliche Lesestunden sondern auch zur Überbrückung kurzer Alltagspausen, wie dem warten auf den nächsten Bus. Die Charaktere, seien sie noch so unterschiedlich, sind unglaublich authentisch geschrieben und laden damit zu einem emphatischen Blick auf die Mutterrolle ein. Auch wenn ihre Protagonistinnen dem feministischen Idealbild nicht gerecht werden (können), ist Jacinta Nandis 'Single Mom Supper Club' für mich persönlich ein gelungenes feministisches Werk. Die an uns Frauen* geforderte Perfektion aller Rollen die wir zu erfüllen haben, sei es Hausfrau, Partnerin, Karrierefrau, Mutter oder eben auch Feministin, ist ein vom Patriarchat geschaffenes Instrument des Scheiterns. Jacinta Nandi bringt eben dies in ihrem Buch auf den Punkt und versüßt das Ganze mit derben Humor. Auch wenn das Buch mit seiner Vielzahl an Anekdoten überspitzt in seiner Darstellung ist, fühlt es sich dennoch an wie ein Fausthieb der Realität. Mutterschaft fern ab von Perfektionismus und dennoch von dem Drang getrieben die aller beste zu sein. Neben den Konflikten und Problemen der (alleinerziehenden) Mutterschaft, spricht die Autorin gekonnt auch weitere Probleme weiblicher* Realität an und schafft es so, unter anderem ein sehr realitätsgetreues Bild von Parterschaftsgewalt und dem gesellschaftlichen Blick auf eben solche zu zeichnen. Auch wenn 'Single Mom Supper Club' mein erstes Buch der Autorin war, wird es definitiv nicht mein letztes bleiben. Als nicht-Mutter, dachte ich zu erst mir könnten viele Themen in dem Buch zu fern oder zu abstrakt sein, aber es hat mich in Gänze abgeholt und mich gleichzeitig zum Lachen gebracht wie zum nachdenken angeregt. Wenn ein Buch beides kann und gleichzeitig nahbar bleibt ist es für mich ein voller Erfolg und somit auch eine Empfehlung wert. Kleiner Tipp: wer Freude am britischen Akzent hat, dem empfehle ich das Hörbuch.

    14. Okt. 2025

3 von 39 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 6721%
arschii
arschii11. Feb. 2026

Dieses Buch beleidigt in einer tour "Deutsche" .. >Sie streichelt dem Kind das Gesicht. Keine Deutsche Mutter kennt diese Liebe wirklich, denkt sie.< Bitte was? Und das ist nur einer von vielen Sätzen. Wo betont "Deutsche" auf die unmenschlichsten Dinge runterreduziert werden. Muss das so sein? Soll das Witzig sein ? Am Anfang dachte ich noch, naja gut. Wenn sich das nicht durchs Buch zieht. Aber wirklich fast auf jeder Seite. Genauso würde es mich auch aufregen, wenn sich so auf ein anderes Land gestürzt worden wäre, wie in diesem Buch auf Deutschland.

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Autorin / Autor

Über Jacinta Nandi

Jacinta Nandi, 1980 in East London geboren, ist Tochter eines britischen Inders und einer leidenschaftlichen nordenglischen Kommunistin und Feministin. Im Jahr 2000 kam sie nach Berlin, um Deutsch zu lernen. Dort ist sie geblieben, TEFL-Lehrerin, alleinerziehende Mama und letzten Endes auch: Autorin geworden. Sie war Mitglied der legendären Berliner Lesebühne Die Surfpoeten und schrieb für u. a. den Exberliner, die taz und das Missy Magazine, gründete das PoC-Künstler:innen-Kollektiv Parallelgesellschaft und ist Kolumnistin des Familientrios der Süddeutschen Zeitung. Sie hat zwei Söhne und wohnt in Berlin-Lichtenrade.

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