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Der Einstieg in dieses Buch war ziemlich holprig. Ich brauchte eine ganze Zeit, um mich zurecht zu finden, zumal der Schreibstil sich für mich nicht so flüssig las und ausreichend Platz für Interpretationen ließ. Das war ziemlich herausfordernd. Auch die Thematik war mir fern und ich suchte zunächst den roten Faden. Die Erzählweise war eher ruppig und distanziert. Die Protagonisten blieben mir seltsam fremd. Karl und Rita sind Eltern zweier Töchter. Martha und Olivia, die Ich-Erzählerin. Eltern und Großmutter sind noch vom Krieg geprägt. Das spürt man ihnen an, ohne dass darüber viele Worte verloren werden. Einsam in der Familie. Die beiden Töchter haben in den 1950ger Jahren auf der einen Seite ein schöne, freiheitliche Kindheit am Fluss, andererseits werden viele Ängste der Eltern übertragen, auch in der Schule ist besonders im Sportunterricht der vergangene Geist spürbar. Und so verhält sich Olivia entsprechend den Verhaltensweisen der "Kriegsenkel". Schade, dass mir die Protagonisten nicht wirklich näher gekommen sind und in der Erzählweise große Zeitsprünge waren, die man nicht sofort bemerkte. Zum Ende hin wurde es besser und man begann Olivia besser zu fühlen. Ihre Suche nach Nähe und Liebe. Und manche Erkenntnis, die Olivia in ihren späten Jahren gewinnt, sind gut nachvollziehbar. Sehr gut fand ich das Ende. Plötzlich verstand ich die Gründe, die in den "Geistern" der Vergangenheit alle Leben beeinflußt haben und die große Liebe, die dahinter stand. Sicher kein Buch für jedermann. Aber ich bin froh, dass ich es nicht abgebrochen habe.
7. Sept. 2025
Der Einstieg in dieses Buch war ziemlich holprig. Ich brauchte eine ganze Zeit, um mich zurecht zu finden, zumal der Schreibstil sich für mich nicht so flüssig las und ausreichend Platz für Interpretationen ließ. Das war ziemlich herausfordernd. Auch die Thematik war mir fern und ich suchte zunächst den roten Faden. Die Erzählweise war eher ruppig und distanziert. Die Protagonisten blieben mir seltsam fremd. Karl und Rita sind Eltern zweier Töchter. Martha und Olivia, die Ich-Erzählerin. Eltern und Großmutter sind noch vom Krieg geprägt. Das spürt man ihnen an, ohne dass darüber viele Worte verloren werden. Einsam in der Familie. Die beiden Töchter haben in den 1950ger Jahren auf der einen Seite ein schöne, freiheitliche Kindheit am Fluss, andererseits werden viele Ängste der Eltern übertragen, auch in der Schule ist besonders im Sportunterricht der vergangene Geist spürbar. Und so verhält sich Olivia entsprechend den Verhaltensweisen der "Kriegsenkel". Schade, dass mir die Protagonisten nicht wirklich näher gekommen sind und in der Erzählweise große Zeitsprünge waren, die man nicht sofort bemerkte. Zum Ende hin wurde es besser und man begann Olivia besser zu fühlen. Ihre Suche nach Nähe und Liebe. Und manche Erkenntnis, die Olivia in ihren späten Jahren gewinnt, sind gut nachvollziehbar. Sehr gut fand ich das Ende. Plötzlich verstand ich die Gründe, die in den "Geistern" der Vergangenheit alle Leben beeinflußt haben und die große Liebe, die dahinter stand. Sicher kein Buch für jedermann. Aber ich bin froh, dass ich es nicht abgebrochen habe.
7. Sept. 2025






