Jugendbücher

Silfur - Die Nacht der silbernen Augen

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Über das Buch

Mit Speck fängt man Mäuse, mit Silber lockt man Elfen

Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten? Die Brüder Fabio und Tom sind sich da zunehmend unsicher. Gemeinsam mit Elín, dem wilden isländischen Mädchen, das ihnen nicht nur die Hauptstadt Reykjavík zeigt, sondern sie auch mit zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle nimmt, stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen …

Editionen (2)

ISBN9783570163665
Verlagcbj
Erscheinungsdatum21.03.16
Seitenzahl480

Rezensionen & Bewertungen

36 Bewertungen

8 Rezensionen

4,3

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  • 5,0

    Ein weiteres Buch von Nina Blazon das ich wieder absolut fantastisch fand. Denn es war eine Geschichte die flüssig und leicht zu lesen war aber gleichzeitig auch tiefgründig, mit Worten und Charakteren die mein Herz berührt haben und mit einer großen Portion Magie. Mit Island als traumhafter Kulisse, mit Island Pferden, Elfen und nordischer Mythologie. Eine Geschichte mit tollen Elementen und vielen wichtigen Themen die ihren nötigen Raum bekamen. Es ging um Angst und Neugier, um das Allein sein sowie das Anders sein und um Nähe aber auch die Entfernung von Geschwistern. Im allgemeinen fand ich die Thematik mit den beiden Brüdern sehr spannend. Beide waren total unterschiedlich, standen im Vergleich und trotzdem jeder für sich. Beide machten im Verlauf der Geschichte eine Entwicklung durch, bei der es um Größe im wirklichen und im übertragenen Sinne ging und das fand ich schön zu lesen. Fabio und Tom waren zwei unfassbar sympathische Charaktere, auch ihre Eltern habe ich schnell ins Herz geschlossen. Auch Elín und ihre Mutter Björg und ihr Bruder Gunnar waren klasse. Und dann war da das tolle Setting Island. Mit der Hauptstadt und deren Sehenswürdigkeiten, mit der Sprache und den Bräuchen, den Geschichten und Nordischen Sagen. Mit der wundervollen Natur und Landschaft, den Hügeln und Felsen, den Wasserfällen und dem Meer, mit der endlosen Weite und den Wiesen. All das wurde bildhaft und atmosphärisch beschrieben, sodass man das Gefühl hatte als wäre man selbst dort. Besonders gefallen haben mit der Reiterhof mit den Pferden und die Verknüpfung mit den nordischen Sagen, den Geschichten über Elfen und Wölfe, über Götter und Geister. Und die Liebe zum Detail im Buch und durch die Symbole die auftauchten und einen Platz in der Geschichte hatten. Die Libellen, die auch auf den Cover zu finden waren, die Illustrationen im Buch und die Karte mit den Orten der Geschichte. Und auch so hat die Autorin wieder bewiesen, wie schön sie mit Worten umgehen kann. Und auch durch dieses Zitat von Gunnar: ,,Manche Menschen sind leicht zu verletzen. Sie brauchen ihre stachelige Schale. Denn darunter verbergen sie ein zartes Herz und eine singende Seele. Um sie hervorzulocken braucht es einen anderen Menschen, der dieselbe Melodie im Herzen trägt.“

    14. März 2024

  • realbooklover
    realbooklover

    44 Follower

    4,0

    3,5 Sterne Nina Blazon ist für mich weiterhin eine der fantasiereichsten, deutschen Autorinnen! "Silfur" ist eher für Jugendliche, aber trotzdem war die Geschichte unterhaltsam. Mit Island hat Nina Blazon sich auch ein mystisches Land ausgesucht, in dem die Story noch besser rüber kommt.

    7. Dez. 2025

  • 3,5

    Neue Bücher von Nina Blazon kaufe ich blind und werden normalerweise sofort gelesen. Warum Silfur 6 Jahre auf dem SUB lag erschließt sich mir nicht. • Der Schreibstil ist gewohnt bildlich, wortreich und leicht zu lesen, die Handlungsstränge vielschichtig und von der nordischen Mythologie durchdrungen. Meine Vorfreude auf Island und Elfen war groß, leider fiel mir der Einstieg unglaublich schwer. Mir war bei dem Cover und dem 480 Seiten starken Buch nicht klar, dass es sich um ein Kinderbuch ab 10 Jahren handelt. So geriet ich ständig in Diskrepanz mit der kindlichen Sprache und einigen Handlungen der Figuren. Hatte ich mich mit dem Unverständnis arangiert, war ich im Blazon Sog, der nicht endet, bis die letzte Seite erreicht ist. • Die Handlung ist gewohnt klasse, sehr komplex und mit vielen Wendungen. Die Elfen sind anders als gewohnt und bringen einen modernen, frischen Kick in die Geschichte. Auch das unglaublich erwachsene Gespräch zwischen Ellin und Fabio über das Thema Andersartigkeit hat mich überzeugt und sehr berührt. Nina Blazon greift hier auf wunderbare Art ein so wichtiges Thema kindgerecht auf und beleuchtet es tiefgreifend. • Für die empfohlene Altersgruppe ein fesselnder Fantasy Roman mit einem ruhigen und erklärenden Anfang, der mit seiner interessanten Entwicklung überrascht und begeistert. Die Charaktere, die Interaktion und die doch recht erwachsenen Entscheidungen haben das gewisse Extra verliehen. Silfur ist kein Page-Turner, den man am liebsten in einem Stück verschlingen möchte, man muss das Lesen geniessen und richtig in die Geschichte abtauchen damit sie ihre volle Magie entfalten kann.

    14. Mai 2023

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Nina Blazon

Nina Blazon las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während dem Studium. Nina Blazons Bücher haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, zuletzt 2016 den Seraph für das Beste Buch, für Der Winter der schwarzen Rosen. Die erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart.

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