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Romane

Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang

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Über das Buch

Heiligendamm, 1912: Die Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann hat große Pläne, man will dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Doch die High Society steigt lieber weiter bei dem etablierten Rivalen ab. In dieser schweren Zeit zeigt ausgerechnet die junge Tochter Elisabeth kaufmännisches Geschick, während sich der sensible Sohn Paul für Musik begeistert. Vater Kuhlmann sieht sich gezwungen, den Emporkömmling Julius Falkenhayn um Hilfe zu bitten. Und der hegt recht unkonventionelle Ansichten ...

Editionen (3)

ISBN9783785727072
VerlagLübbe
Erscheinungsdatum30.10.20
Seitenzahl576

Rezensionen & Bewertungen

39 Bewertungen

8 Rezensionen

4,2

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  • katjabee
    katjabee

    1552 Follower

    4,0

    Toller Auftakt

    Ich muss sagen, am Anfang hab ich mich etwas schwer getan in das Buch hineinzufinden. Auch zwischendrin hatte die Story einige Längen aber zum Schluss hin hat die Autorin es wirklich herausgerissen😂. Besonders gefallen hat mir die Story um Robert und Paul. Da bin ich auch sehr gespannt wie es zwischen den Beiden weiter geht.

    12. Mai 2025

  • nadine_04
    nadine_04

    98 Follower

    3,5

    Ich mag den Schreibstil von Michaela Grünig sehr. Und da ich die Blankenese Trilogie so toll fand, musste ich natürlich noch Palais Heiligendamm lesen. Der erste Teil umfasst die Jahre 1912 bis 1919. Das Hotel der Familie Kuhlmann konkurriert mit dem berühmten Grand Hotel. Elisabeth, die Tochter der Familie, hat nur ein Ziel: im Hotel mitarbeiten und es zur ersten Adresse zu machen. Im frühen 20. Jahrhundert ist dies ein mutiger Weg. Doch dieser Ehrgeiz und ihre Entscheidungen haben bei mir dafür gesorgt, dass ich diese Hauptfigur einfach nicht mag. Im Gegensatz zu ihrem Bruder Paul und der Angestellten Minna, deren Perspektiven ebenso aufgenommen sind. Deshalb kann ich auch nur 3,5 Sterne geben, obwohl es wirklich ein netter Roman ist und ich immer wissen wollte, wie es weiter geht. Aber Elisabeth hat mich zu oft genervt.

    25. Jan. 2026

  • kyra112
    kyra112

    42 Follower

    4,0

    Frauen an die Spitze Heinrich Kuhlmanns großer Traum ist ein Luxushotel Doberan, welches dem örtlichen Grand Hotel die Stirn bieten kann. Unterstützt wird er dabei von seinem Sohn Paul und auch Tochter Elisabeth will sich gewinnbringend in den Hotelbetrieb einbringen. Das wird jedoch von ihren Eltern nicht gern gesehen, bis das Hotel Hilfe braucht und der erste Weltkrieg ausbricht. „Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang“ von Michaela Grünig ist der erste Band um die „Heiligendamm-Saga“. Es handelt sich bei diesem Buch um einen historischen Roman, der drei Bände umfasst. Im Mittelpunkt steht dabei die Hoteliersfamilie Kuhlmann, speziell die mittlere Tochter, Elisabeth. Die Kuhlmanns spiegeln die typische erfolgreiche Bürgersfamilie der damaligen Zeit wider. Dies bringt Michaela Grünig mit ihren Beschreibungen der einzelnen Charaktere gut rüber. Doch gerade bei Elisabeth steht oftmals ihr etwas aufmüpfiges und stures Verhalten im Vordergrund, das dem Lesefluss manchmal im Wege stand, sodass ich davon teilweise genervt war. Dennoch macht sie mit ihrer Art das Buch zu dem was es ist, eine Geschichte um ein aufstrebendes Familienunternehmen, das geprägt wird durch eine junge, moderne und aufgeschlossene Generation. Die Unternehmensspitze macht Julius komplett. Mit seiner jungen und selbstbewussten Art ist er dennoch verständnisvoll und aufgeschlossen. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass er seinem Gegenüber in den Gesprächen Grenzen setzt, seine Kompetenten dabei nicht überschreitet, aber auch seine Stellung klar hervorhebt. Als roter Faden zieht sich nicht nur die Geschichte um das Palais durchs Buch sondern auch die jeweilige Geschichte der Kuhlmann-Kinder. In Bezug auf Paul fand ich die Entwicklung jedoch sehr vorhersehbar und auch Pauls unsicherer Charakter, der mir aber auch manchmal leid tat, machte den Handlungsstrang um ihn nicht viel interessanter. Eine gewisse Grundspannung in Bezug auf die Entwicklung des Hotels, aber auch von Elisabeths Entwicklung ist gegeben. Was ich sehr auflockernd fand, war die Entwicklung um das Hausmädchen Minna, da hier die Standesunterschiede keine Rolle spielten. Wer mich beim Lesen auf jeden Fall zur Verzweiflung gebracht hat, sind Mutter und Großmutter Kuhlmann. Sie verleihen dem Ganzen eine konservative Note. Alles in allem ein toller Beginn einer interessanten Familiensaga mit Ecken und Kanten, aber einer Menge Potential. Ich werde die Saga auf jeden Fall weiter verfolgen und kann sie allen Lesern, die historische Romane lieben, nur empfehlen!

    21. Okt. 2024

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Michaela Grünig

Michaela Grünig, geboren und seelisch beheimatet in Köln, war lange Jahre im Ausland tätig. Dort kam sie nicht nur mit interessanten Menschen und ihren Geschichten zusammen, sie entdeckte auch ihre große Liebe zum Reisen, das sie aber immer wieder zu ihren Lieblingsorten an der Ostseeküste zurückführte. Seit 2010 hat sie ihr Hobby, das Schreiben, zum Beruf gemacht.

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