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Bitte nicht zu viel Gefühl
Marian steht mit 41 Jahren auf dem umgebauten Partyboot seines Vaters und richtet eine „alternative“ Beerdigung für seine Mutter Carolina aus. Carolina war einst ein weltberühmtes Fotomodell und enger Teil von Marians Leben. Doch was kommt nun? Wir lernen Marian an einem Punkt kennen, als er beginnt sein Leben zu hinterfragen. Bislang drehte sich alles um seine Westberliner Mode-Boutique, in der er teure und besondere Kleidung handverlesener Labels verkauft. Was nun folgt, ist eine Reise bei der Marian sich selbst neu erfindet. Mit Hilfe seines besten Freundes, seiner Halbgeschwister und verschiedenster Bekanntschaften begleiten wir Marian u.a. nach Sapporo, Neu-Delhi und Wolfsburg. Wir erfahren viel über Mode und mir bis dato völlig unbekannter Labels, über Drogen, die teilweise wir Bonbons konsumiert werden und über eine Generation zwischen Jugend und Nichtwissen wo sie stehen. Marian erscheint mir mitunter wie ein Zwanzigjähriger, der seinen Platz sucht, wie ein Ertrinkender in einer Welt voller Möglichkeiten und ein stets auf der Suche befindlicher oft unsicherer und trauriger Mann im schillernden Schlaraffenland, das das oberflächliche Leben in einer Großstadt so bietet. Ob er am Ende echte Beziehungen und seinen Platz findet, das solltet ihr selbst lesen. Wenn ich nicht mit der lieben @leselausch bei einer Lesung von Leif Randt in Frankfurt gewesen wäre, dann hätte ich sicherlich nicht zu dem Roman gegriffen. So fern meiner Welt und überhaupt nicht zur Zielgruppe zugehörig fühlend, so hat er mich doch richtig gut unterhalten und ich habe zwischen Augenrollen und Kopfschütteln viel über die Gefühle und das Leben einer Generation gelesen, das mich auch nachdenklich gestimmt hat. Also von mir gibt es eine Empfehlung, auch wenn ich bis heute nicht sicher bin, wie viel Realität darin steckt. Unterhaltsam, melancholisch, ironisch und nachdenklich machend.
4. Dez. 2025
Bitte nicht zu viel Gefühl
Marian steht mit 41 Jahren auf dem umgebauten Partyboot seines Vaters und richtet eine „alternative“ Beerdigung für seine Mutter Carolina aus. Carolina war einst ein weltberühmtes Fotomodell und enger Teil von Marians Leben. Doch was kommt nun? Wir lernen Marian an einem Punkt kennen, als er beginnt sein Leben zu hinterfragen. Bislang drehte sich alles um seine Westberliner Mode-Boutique, in der er teure und besondere Kleidung handverlesener Labels verkauft. Was nun folgt, ist eine Reise bei der Marian sich selbst neu erfindet. Mit Hilfe seines besten Freundes, seiner Halbgeschwister und verschiedenster Bekanntschaften begleiten wir Marian u.a. nach Sapporo, Neu-Delhi und Wolfsburg. Wir erfahren viel über Mode und mir bis dato völlig unbekannter Labels, über Drogen, die teilweise wir Bonbons konsumiert werden und über eine Generation zwischen Jugend und Nichtwissen wo sie stehen. Marian erscheint mir mitunter wie ein Zwanzigjähriger, der seinen Platz sucht, wie ein Ertrinkender in einer Welt voller Möglichkeiten und ein stets auf der Suche befindlicher oft unsicherer und trauriger Mann im schillernden Schlaraffenland, das das oberflächliche Leben in einer Großstadt so bietet. Ob er am Ende echte Beziehungen und seinen Platz findet, das solltet ihr selbst lesen. Wenn ich nicht mit der lieben @leselausch bei einer Lesung von Leif Randt in Frankfurt gewesen wäre, dann hätte ich sicherlich nicht zu dem Roman gegriffen. So fern meiner Welt und überhaupt nicht zur Zielgruppe zugehörig fühlend, so hat er mich doch richtig gut unterhalten und ich habe zwischen Augenrollen und Kopfschütteln viel über die Gefühle und das Leben einer Generation gelesen, das mich auch nachdenklich gestimmt hat. Also von mir gibt es eine Empfehlung, auch wenn ich bis heute nicht sicher bin, wie viel Realität darin steckt. Unterhaltsam, melancholisch, ironisch und nachdenklich machend.
4. Dez. 2025





