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Comics

Ich fühl’s nicht

4,2(102)
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Über das Buch

Laut Boulevardpresse unterhielt Leonardo DiCaprio in den letzten Jahren zahllose Beziehungen - allesamt mit bildhübschen und gleichbleibend jungen Topmodels - aber mit keiner hatte er eine länger andauernde Liebesbeziehung. Was läuft da schief? Sind die Gründe in der Konsumgesellschaft und ihrer Neigung zum Narzissmus zu suchen? In den Gesetzen der Biologie? Oder ganz einfach daran, dass der gute Leo noch nicht auf die richtige Seite gefallen ist? Liv Strömquists neues Buch „Ich fühl‘s nicht“ ist ein Plädoyer für eine von den Zwängen der Konsumgesellschaft befreite Liebe. Eine neue Gelegenheit für Strömquist, verliebte Verhaltensweisen im Zeitalter des Spätkapitalismus zu analysieren und sie zu hinterfragen: Wie können die Impulse des Herzens gemeistert werden? Was tun bei Liebeskummer? Warum enden Liebesgeschichten im Allgemeinen schlecht ...? Und warum flattern manche Leute unentwegt, ohne jemals zu landen?
ISBN9783964450289
Verlagavant-verlag GmbH
Erscheinungsdatum31.03.20
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

102 Bewertungen

14 Rezensionen

4,2

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  • rhea_
    rhea_

    49 Follower

    5,0

    Ein beeindruckender Comic über die moderne Liebe

    Liebe in Zeiten des Spätkapitalismus? Woran erkennen wir, dass wir lieben und nicht konsumieren? Strömquist beleuchtet humorvoll und spannend die Entwicklung in Liebe und Gesellschaft.

    3 Tage vor

  • leniisbooks
    leniisbooks

    69 Follower

    3,5

    Gesellschaftscomic mit klugen Ansätzen, vielen Zitaten und Theorie, der teils aber zu abstrakt wirkt.

    Mit Ich fühl’s nicht verbindet Liv Strömquist Gesellschaftskritik, Satire und Comicstil zu einer Analyse moderner Beziehungen und Liebesvorstellungen. Die Grundidee wirkt dabei interessant und stellenweise auch durchaus treffend, schwankt jedoch zwischen ironischer Überspitzung und fast essayartiger Theorie. Besonders die zahlreichen Zitate und philosophischen Einschübe sorgen dafür, dass das Buch teilweise eher wie ein Aufsatz als wie ein klassischer Comic wirkt. Gerade dadurch geht die Leichtigkeit, die man mit dem Medium verbindet, an einigen Stellen verloren. Gleichzeitig bleibt der Ton bewusst überspitzt und ironisch, wodurch die gesellschaftskritische Richtung deutlich wird. Die Beispiele aus der Popkultur wirken stark überzeichnet, passen aber zum satirischen Stil des Buches. Inhaltlich beschäftigt sich die Geschichte vor allem mit dem Gefühl, sich ständig anpassen zu müssen, um geliebt zu werden, sowie mit der Angst, etwas zu verpassen. Diese Gedanken wirken teilweise nachvollziehbar, werden stellenweise aber auch recht pauschal dargestellt. Der Zeichenstil bleibt schlicht, unterstützt aber den analytischen Charakter des Comics. Philosophische und psychologische Ansätze werden zwar eingebaut, wirken jedoch teilweise etwas abstrakt und nicht immer leicht greifbar. Emotional hinterlässt das Buch weniger ein starkes Gefühl als vielmehr Denkanstöße. Der Ton bewegt sich konstant zwischen Satire und Ernst, wodurch der Comic weniger wie reine Unterhaltung, sondern vielmehr wie eine gesellschaftliche Analyse im Comicstil wirkt. Fazit: Ich fühl’s nicht ist ein ungewöhnlicher Comic, der moderne Liebe und gesellschaftliche Erwartungen kritisch betrachtet. Die Mischung aus Ironie, Theorie und Gesellschaftsanalyse funktioniert nicht immer gleich gut, bietet aber einige interessante Gedankenanstöße über Beziehungen, Selbstoptimierung und emotionale Unsicherheit.

    21. Mai 2026

  • nancyspencer
    nancyspencer

    42 Follower

    5,0

    Wahnsinnig gut und witzig und auf den Punkt wird die moderne Liebe beschrieben. Habe es an einem Tag weggeatmet, laut gelacht und geheult, einfach toll gemacht!

    Ich mag die meisten Strömquist Bücher, dieses ist mein liebstes! Sie schafft es, durchaus profunde Theorien und schwere Kost in ihren geilen urkomischen Comics zu verarbeiten, dass es eine wahre Freude ist! Intelligent, feministisch, humorvoll, aber auch gesellschaftskritisch. Klare Empfehlung!

    8. Nov. 2025

3 von 14 Rezensionen

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