Hot Water Music

Hot Water Music

Taschenbuch
3.314
AußenseiterDichterLeuteAußenseiter-Storys

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Beschreibung

»Die Trauerfeier für meinen Vater lag mir im Magen wie eine kalte Bulette.«

»Der Mensch ist der Abschaum des Universums«, heißt es gleich in der ersten Geschichte, und die restlichen 35 geben Gelegenheit, diese Theorie zu überprüfen. Frauen und Männer, Schriftsteller und Dichter, Außenseiter der Gesellschaft, die in billigen Hotels billige Befriedigung suchen – Bukowskis Charaktere haben viel gesehen und viel erlebt. Alkohol, Glücksspiel, Sex, das Altern und das Schreiben – die Storys umfassen die Themen, mit denen sich Bukowski Zeit seines Lebens befasst hat und die er in dieser minimalistischen Form prägnant, hart und ungeschönt auf den Punkt bringt. Ein Muss für alle Bukowski-Fans, gerade auch in der jüngeren Generation.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Kurzgeschichten
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
288
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Charles Bukowski wurde als Heinrich Karl Bukowski 1920 in Andernach geboren. Sein Vater war ein in Deutschland stationierter GI. Kurz vor Bukowskis drittem Geburtstag zog die Familie in die USA. Nach der Highschool belegte Bukowski Literatur-, Journalistik- und Kunstkurse am Los Angeles City College. Erst Anfang der 70er-Jahre kam der Erfolg als Schriftsteller. Charles Bukowski war mehrmals verheiratet und hat eine Tochter. Am 9. März 1994 starb er nach schwerer Krankheit.

Beiträge

1
Alle
1.5

Nicht mein Stil…

Hot Water Music von Charles Bukowski versammelt kurze, Episoden aus dem Leben der Figur Henry Chinaski und anderer Charaktere. Thematisch dominieren Alkohol, Gelegenheitsarbeit, Sexualität und soziale Randständigkeit. Der Stil ist stark reduziert, direkt und von schwarzem Humor geprägt. Die Sammlung gilt als prägnantes Beispiel für Bukowskis „Dirty Realism“: Das Alltägliche und Abseitige wird ohne Beschönigung dargestellt, wobei Authentizität und monothematische Wiederholung zugleich als Stärke und Schwäche bewertet werden. Ich wollte schon länger etwas von Charles Bukowski lesen, aber leider gefällt mir der Dirty Realism nicht besonders. Die immer wiederkehrenden Themen von Alkoholiker:innen und der Fekalsprache haben mich nicht besonders abgeholt. Ich finde es dennoch bemerkenswert und interessant, dass solch ein Stil sich in der Weltliteratur durchsetzen konnte und bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben, mich mit ein paar seiner Kurzgeschichten zu befassen. Dennoch würde ich es nicht nochmal lesen wollen.

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