Nicht mein Stil…
Hot Water Music von Charles Bukowski versammelt kurze, Episoden aus dem Leben der Figur Henry Chinaski und anderer Charaktere. Thematisch dominieren Alkohol, Gelegenheitsarbeit, Sexualität und soziale Randständigkeit. Der Stil ist stark reduziert, direkt und von schwarzem Humor geprägt. Die Sammlung gilt als prägnantes Beispiel für Bukowskis „Dirty Realism“: Das Alltägliche und Abseitige wird ohne Beschönigung dargestellt, wobei Authentizität und monothematische Wiederholung zugleich als Stärke und Schwäche bewertet werden. Ich wollte schon länger etwas von Charles Bukowski lesen, aber leider gefällt mir der Dirty Realism nicht besonders. Die immer wiederkehrenden Themen von Alkoholiker:innen und der Fekalsprache haben mich nicht besonders abgeholt. Ich finde es dennoch bemerkenswert und interessant, dass solch ein Stil sich in der Weltliteratur durchsetzen konnte und bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben, mich mit ein paar seiner Kurzgeschichten zu befassen. Dennoch würde ich es nicht nochmal lesen wollen.
