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Als ich dieses Cover sah, wurde ich sofort neugierig, welche Geschichte sich dahinter verbirgt. Dies war auch mein erstes Buch von Clare Chambers. Die Geschichte des 45jährigen Ich-Erzählers Christopher Flinders beginnt mit dem Tod der eigenen Mutter, 2 Jahre später stirbt der Vater und hinterlässt seinen zwei Söhne in London ein Haus. Gerald, der ältere Bruder, arbeits- und obdachlos, hat das Haus nicht wieder verlassen nachdem der Vater ihm, kurz vor seinem Tod, Unterkunft gewährte. Nun soll der Gerald ausziehen. Wieso daraus ein Problem wird, erfahren wir indem uns Christopher seine Lebensgeschichte erzählt. Von gescheiterten Beziehungen, Bruderstreit wird berichtet, aber auch von der selbstgewählten Einsamkeit in der er in Yorkshire lebt und den Träumen seines Lebens und auch von Fehlern, die gemacht werden. Es fiel mir sehr leicht in dieses Buch hineinzufinden. Clare Chambers Schreibstil ist klar, leicht lesbar, flüssig. Anschaulich entstehen die geschilderten Szenen vor Augen, man meint, die Dialoge zu hören und schmunzelt an mancher Stelle. Gleichzeitig hat die Geschichte eine Tiefe, die den Lesenden mitleiden, hoffen, bangen lässt. Christopher ist ein sympathischer Charakter, mit Ecken, Kanten und Fehlern, der sich im Laufe der Zeit weiter entwickelt und dessen Charakter glaubhaft und nachfühlbar ist. Gut erklärt wird auch, wie er einen langen Weg geht um zu sich selbst zu finden um sich selbst anzunehmen, sich nicht zu verbiegen oder zu verheimlichen wer er ist. Viele wertvolle Erkenntnisse gewinnt er und teilt sie mit uns. "Zu spät hatte ich eine wichtige Wahrheit entdeckt: dass es zum Glücklichsein nicht mehr braucht als ein reines Gewissen und dass es ohne ein solches auch kein Glück gibt." Zunächst dachte ich, es wird eine Bruder-Geschichte. Als dann Christopher seinen Werdegang erzählt, war ich zunächst etwas enttäuscht. Doch bald war dies spannend und interessant, so dass ich dran blieb und es nicht bereut habe. Mit einem Vogel hat die Geschichte, trotz des Covers nichts zu tun. Dafür mit scheuen Charakteren, verborgenen Gefühlen und verschwiegenen Worten. Anders als erwartet, trotzdem ein schönes, tief gehendes Buch, das viel Potential zum Nachdenken und Reden bietet. Ich habe es gern gelesen und empfehle es allen, die gern über tiefgehende Geschichten und besondere Charaktere lesen.
26. Feb. 2026
Als ich dieses Cover sah, wurde ich sofort neugierig, welche Geschichte sich dahinter verbirgt. Dies war auch mein erstes Buch von Clare Chambers. Die Geschichte des 45jährigen Ich-Erzählers Christopher Flinders beginnt mit dem Tod der eigenen Mutter, 2 Jahre später stirbt der Vater und hinterlässt seinen zwei Söhne in London ein Haus. Gerald, der ältere Bruder, arbeits- und obdachlos, hat das Haus nicht wieder verlassen nachdem der Vater ihm, kurz vor seinem Tod, Unterkunft gewährte. Nun soll der Gerald ausziehen. Wieso daraus ein Problem wird, erfahren wir indem uns Christopher seine Lebensgeschichte erzählt. Von gescheiterten Beziehungen, Bruderstreit wird berichtet, aber auch von der selbstgewählten Einsamkeit in der er in Yorkshire lebt und den Träumen seines Lebens und auch von Fehlern, die gemacht werden. Es fiel mir sehr leicht in dieses Buch hineinzufinden. Clare Chambers Schreibstil ist klar, leicht lesbar, flüssig. Anschaulich entstehen die geschilderten Szenen vor Augen, man meint, die Dialoge zu hören und schmunzelt an mancher Stelle. Gleichzeitig hat die Geschichte eine Tiefe, die den Lesenden mitleiden, hoffen, bangen lässt. Christopher ist ein sympathischer Charakter, mit Ecken, Kanten und Fehlern, der sich im Laufe der Zeit weiter entwickelt und dessen Charakter glaubhaft und nachfühlbar ist. Gut erklärt wird auch, wie er einen langen Weg geht um zu sich selbst zu finden um sich selbst anzunehmen, sich nicht zu verbiegen oder zu verheimlichen wer er ist. Viele wertvolle Erkenntnisse gewinnt er und teilt sie mit uns. "Zu spät hatte ich eine wichtige Wahrheit entdeckt: dass es zum Glücklichsein nicht mehr braucht als ein reines Gewissen und dass es ohne ein solches auch kein Glück gibt." Zunächst dachte ich, es wird eine Bruder-Geschichte. Als dann Christopher seinen Werdegang erzählt, war ich zunächst etwas enttäuscht. Doch bald war dies spannend und interessant, so dass ich dran blieb und es nicht bereut habe. Mit einem Vogel hat die Geschichte, trotz des Covers nichts zu tun. Dafür mit scheuen Charakteren, verborgenen Gefühlen und verschwiegenen Worten. Anders als erwartet, trotzdem ein schönes, tief gehendes Buch, das viel Potential zum Nachdenken und Reden bietet. Ich habe es gern gelesen und empfehle es allen, die gern über tiefgehende Geschichten und besondere Charaktere lesen.
26. Feb. 2026








