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Fantasy

Fairiegolden Town – Der König der Verdammten

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Über das Buch

Mit farbig gestaltetem Buchschnitt – nur in limitierter Erstauflage der gedruckten Ausgabe (Lieferung je nach Verfügbarkeit)

Nachdem die Proteste in Liverpool brutal niedergeschlagen wurden, steht Samuel Everett, der Anführer der Skysons, vor einer unmöglichen Entscheidung. Entweder er verrät die Fairies und mit ihnen die gesamte Stadt, oder seine große Liebe wird hingerichtet. Doch als Prinzessin der Diebe gibt sich auch Bria erst dann geschlagen, wenn ihr Herz nicht mehr schlägt. Zusammen beschwören die beiden einen Sturm herauf, und die Fairiegolden Town wird zum Zentrum einer nie dagewesene Rebellion zwischen Menschen, Fairies, Meerjungfrauen und Dämonen.

Enthaltene Tropes: Enemies to Lovers
Spice-Level: 3 von 5

Editionen (2)

ISBN9783453275010
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum16.07.25
Seitenzahl608

Rezensionen & Bewertungen

72 Bewertungen

21 Rezensionen

4,2

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  • jess.ca
    jess.ca

    112 Follower

    4,0

    Es ist wie das Leben - nur magischer ⚔️

    Es kommt nicht ganz an die Leichtigkeit des ersten Teils, es war schwer zu lesen - aber es musste sein denn dieses Buch ist eine fantastische Geschichte - Realitätsnah und dann doch wiederum nicht 🤌🏼 Ich habe alle Charaktere lieb gewonnen ❤️

    29. Jan. 2026

  • 5,0

    Ich kann es einfach nicht anders sagen: diese Reihe war definitiv ein kleines Jahreshighlight für sich! 😮‍💨 Ich habe sowohl Band 1 als auch Band 2 von vorn bis hinten geliebt. Die Kombination aus den verschiedenen Welten, das Magiesystem und die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. 🙂‍↕️ Band 2 schließt direkt an den Geschehnissen aus dem ersten Band an und auch wenn ich erstmal wieder etwas brauchte, um nach so langer Zeit wieder in die Geschichte zu finden, bin ich dann doch ziemlich schnell wieder reingekommen. 🔒 Der Romantasy-Anteil ist hier wirklich nur nebensächlich, aber das tut der Story überhaupt keinen Abbruch. Mit den Geheimnissen, politischen Verstrickungen und Geschehnissen ist man nämlich schon ziemlich gut unterhalten. 🥹 Das Reihen-Finale setzt dem Ganzen dann nochmal die Krone auf. Im einen Moment dachte ich noch „Oh nein, das macht er nicht wirklich“ und im nächsten war ich schon wieder total gerührt, von der Verbindungen der Hauptcharaktere. 🥺🫂 Wer also eine wirklich gute und durchdachte Fantasy-Reihe mit Faes, Picky-Blinder-Vibes, Politik & Rebellion sucht, der trifft mich Fairiegolden Town absolut ins Schwarze. 🙂‍↕️🫱🏼‍🫲🏽 Eine ganz klare Empfehlung von mir. 🖤✨

    5. Okt. 2025

  • 4,5

    Intensives Ende; Figuren, Politik und Spannung verschmelzen zu einem unvergesslichen Finale!

    Jennifer Benkau liefert mit „Fairiegolden Town – Der König der Verdammten“ einen Abschluss, der den ersten Band nicht nur übertrifft, sondern die gesamte Reihe auf ein völlig neues Level hebt. Was im Auftakt bereits vielversprechend begann, wird hier zu einem literarischen Feuerwerk, das in seiner Wucht und Emotionalität kaum zu überbieten ist. Schon die ersten Seiten entfalten eine Sogwirkung, die die Lesenden mitten in eine düstere, von Spannungen durchzogene Welt hineinzieht – eine Atmosphäre, so dicht und atemlos, dass man kaum die Möglichkeit hat, zur Ruhe zu kommen. Mit jeder Szene steigert sich die Intensität, Konflikte spitzen sich zu, Beziehungen vertiefen sich, und die Handlung drängt unaufhaltsam auf ihren Höhepunkt zu. Dieses Finale gleicht einem musikalischen Crescendo: Es beginnt kraftvoll, schwillt immer weiter an und entlädt sich schließlich in einem fulminanten, emotionalen und zugleich unvergesslichen Schlussakt, der noch lange nachhallt und die Reihe in strahlendem Glanz vollendet. Der politische Hintergrund Liverpools rückt in diesem zweiten Band noch stärker ins Zentrum der Handlung und verleiht der Geschichte eine bedrückende, fast dystopische Dimension. Die ohnehin fragile Beziehung zwischen Menschen und Fairies kippt immer deutlicher in offene Feindseligkeit. Misstrauen und Angst werden von den Machthabern, den Purebloods, gezielt geschürt, Gesetze verschärfen die Kluft, und öffentliche Hetze bereitet den Boden für eine systematische Unterdrückung, die kaum noch aufzuhalten scheint. Liverpool erscheint dadurch wie eine Stadt, die im Würgegriff von Kontrolle und Repression liegt – ein Ort, an dem jeder Schritt überwacht, jedes Anderssein bestraft wird und Hoffnung kaum noch Raum findet. Diese Entwicklung verleiht der Geschichte eine fast erschreckend realistische Note. Die Mechanismen, mit denen Vorurteile geschürt, Feindbilder geschaffen und Rechte schleichend eingeschränkt werden, erinnern stark an politische Strömungen unserer eigenen Gegenwart. Ob es um die Spaltung von Gesellschaften durch Angstkampagnen, das Erstarken autoritärer Tendenzen oder die Diskriminierung von Minderheiten geht – vieles, was Benkau in Liverpool entwirft, wirkt wie ein Spiegel realer Debatten und Konflikte. Dadurch erhält die Fantasywelt eine beklemmende Aktualität, die weit über das Genre hinausreicht und die Lesenden dazu zwingt, Parallelen zu hinterfragen. Gerade diese Nähe zur Realität macht die Geschichte so eindringlich: Sie bleibt nicht in einer märchenhaften Distanz, sondern legt den Finger in Wunden, die auch unsere Gesellschaft kennt. Auch die Figurenentwicklung verschärft sich und verleiht die diesem zweiten Band eine enorme emotionale Tiefe. Rory beispielsweise, die bereits im ersten Teil als vielschichtige Figur eingeführt wurde, aber doch eher im Hintergrund blieb, wächst hier noch einmal über sich hinaus. Besonders der Umstand, dass sie über das Schicksal des Dämons entscheiden muss, den sie zu Beginn des ersten Bandes gefangen hat, gibt ihrer Reise eine dramatische Tragweite. Diese Bürde zerrt an ihrem Gewissen, stellt ihr Selbstbild infrage und zwingt sie dazu, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was Menschlichkeit, Gnade und Gerechtigkeit wirklich bedeuten. Bria hingegen erweist sich in „Der König der Verdammten“ als eine Figur, die aus dem Schatten ihrer früheren Zurückhaltung tritt und nun in voller Kraft erstrahlt. Ihre Stärke ist keine starre Unerschütterlichkeit, sondern lebt gerade von ihrer Verletzlichkeit, von ihren Zweifeln und ihrem Nachdenken über die Rolle, die sie in dieser von Hass und Unterdrückung gezeichneten Welt einnehmen will. Doch je mehr sie sich ihrer Herkunft stellt, desto klarer erkennt sie, welche Macht in ihr selbst verborgen liegt – ein Erbe, das gleichermaßen Furcht wie Hoffnung birgt. Schritt für Schritt findet Bria zu sich selbst und wird so zu einer Figur, deren Mut und innere Klarheit den Kern der Geschichte prägen. Auch Samuel sticht als Figur besonders hervor. Seine Geschichte ist geprägt von inneren Konflikten und tiefen emotionalen Narben, die seine Entscheidungen und Handlungen auf jeder Seite nachvollziehbar machen. Gleichzeitig ist er ein zutiefst vielschichtiger Charakter: gebrochen in seinen Erfahrungen, doch bemerkenswert stark in seinem Willen und seiner Fähigkeit, sich trotz allem nicht aufzugeben. Seine Gedankenwelt ist komplex, seine Gefühle greifbar und intensiv, sodass jeder Moment, in dem er handelt oder reflektiert, unter die Haut geht. Samuel ist kein einfacher Held im klassischen Sinne, sondern ein Charakter, der durch seine Verletzlichkeit und gleichzeitig durch seine Standhaftigkeit eine besondere Tiefe erhält, die lange nachwirkt. Ein weiterer hochinteressanter Aspekt ist die konstante Spannung, die den gesamten Roman durchzieht. Selbst in ruhigeren Momenten bleibt die Atmosphäre greifbar angespannt; jede Szene trägt das unterschwellige Gefühl in sich, dass jederzeit etwas Unvorhergesehenes geschehen könnte. Die Luft knistert förmlich vor Erwartung, und auch scheinbar stille Passagen wirken niemals langweilig, sondern laden zum Mitfiebern ein. Benkau versteht es meisterhaft, selbst Dialoge und Beobachtungen mit einer subtilen Dringlichkeit zu füllen, sodass der Leser das Gefühl hat, dass hinter jeder Ecke neue Konflikte, Intrigen oder Enthüllungen lauern. Diese konstante Grundspannung macht den Roman zu einem Erlebnis, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, und sorgt dafür, dass man die Welt der „Fairiegolden Town“ immer mit wachsamer Aufmerksamkeit verfolgt. Das Ende schließlich ist grandios inszeniert. Jennifer Benkau gelingt es, persönliche Schicksale, innere Konflikte und gesellschaftliche Entwicklungen zu einem packenden, stimmigen Ganzen zu verweben. Jede Entscheidung, jeder Moment trägt Gewicht, und selbst scheinbar kleine Ereignisse entfalten eine enorme emotionale Wirkung. Zugleich setzt das Finale ein politisches Ausrufezeichen: Es zeigt die Konsequenzen von Unterdrückung, Machtmissbrauch und Vorurteilen auf, ohne dabei den menschlichen, erzählerischen Kern aus den Augen zu verlieren. Ohne zu viel zu verraten, lässt sich sagen, dass dieser Abschluss alles andere als beliebig oder vorhersehbar ist. Er erreicht einen Höhepunkt, der tief berührt, zum Nachdenken anregt und lange nachklingt – und er bewahrt die Welt von „Fairiegolden Town“ weit über die letzte Seite hinaus als lebendige, atmende Realität im Kopf der Lesenden. Jeder Moment wirkt sorgfältig komponiert, jeder Handlungsstrang findet sein Echo, sodass das Ende nicht nur ein Schluss, sondern ein nachhaltiges Erlebnis ist. Alles in allem ist „Der König der Verdammten“ ein herausragender Abschluss, der auf beeindruckende Weise Spannung, tiefgehende Figurenentwicklung und politische Brisanz miteinander verwebt. Jennifer Benkau schafft es, eine Geschichte zu erzählen, die von der ersten Seite an packt, den Leser unaufhörlich mitreißt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Jede Wendung, jeder Konflikt und jede Entscheidung fühlt sich bedeutsam an, und das Finale hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck, der noch lange nach dem Zuschlagen des Buches nachhallt. Dieses Werk ist weit mehr als ein bloßer Abschluss einer Reihe – es ist ein intensives, emotionales Erlebnis, das Charaktere zum Leben erweckt und eine vielschichtige, realitätsnahe Welt zeichnet. Eine klare und herzliche Empfehlung für alle, die Fantasy lieben, die nicht nur unterhält, sondern auch berührt, fesselt und nachdenklich stimmt.

    27. Aug. 2025

3 von 21 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

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sunshinesuhky
sunshinesuhky6. Sept. 2025

Samuel seufzte: „Es gibt keinen Ort, an dem ich lieber bleiben möchte, als in diesem Bett, Prinzessin, aber wenn ich jetzt nicht aufstehe, um uns Frühstück zu beschaffen, wirst du mit ansehen müssen, wie ich dieses Kissen verspeise. Und die Demütigung würde ich mir gern ersparen.“ Bria lachte: „Wir würden um das Kissen kämpfen müssen. Es sieht köstlich aus.“ 🤣

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Autorin / Autor

Über Jennifer Benkau

Jennifer Benkau wurde im April 1980 in der Klingenstadt Solingen geboren. Nachdem sie in ihrer Kindheit und Jugend Geschichten in eine anachronistische Schreibmaschine hämmerte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie im Dezember 2008 von ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. 2013 erhielt sie den DeLiA-Literaturpreis für die Dystopie »Dark Canopy«. Sie lebt mit ihrem Mann, vier Kindern, zwei Hunden und einem Pferd zwischen Düsseldorf und Köln.

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