Es geschah im Nachbarhaus

Es geschah im Nachbarhaus

Taschenbuch
3.818
KlassikerVerdachtMordToleranz

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Beschreibung

Ende des 19. Jahrhunderts in einem Dorf am Rhein: Ein Kind wurde ermordet. Der Täter bleibt unbekannt, und so richtet sich der Verdacht schnell auf den jüdischen Viehhändler Waldhoff. Gerede und Gerüchte bringen Waldhoff um seine Existenz, Fürsprecher hat er keine mehr. Nur ein Junge wagt es, gegen den Strom zu schwimmen, und steht felsenfest an der Seite seines Freundes Sigi Waldhoff. Diese Geschichte um einen gefährlichen Verdacht und eine unerschütterliche Freundschaft beruht auf einer wahren Begebenheit.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Wahre Geschichten als Fiktion
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
176
Preis
7.20 €

Beiträge

1
Alle
5

Eines der besten Jugendbücher überhaupt

Der Jugendroman von Willi Fährmann ist eine zeitlose Geschichte über Freundschaft, Ausgrenzung und Gruppendynamik. In einer Stadt wird ein Kind ermordet und verdächtigt wird ein unbescholtene jüdischer Handwerker der daran zu zerbrechen droht. Im Mittelpunkt der Geschichte steht aber die Freundschaft des Jungen Sigi Waldhoff, dem Sohn des Verdächtigten, mit dem gleichaltrigen Karl, der, gestärkt durch seinen eigenen Vater, einem gebildeten klugen Mann, auch dann zu Sigi hält, als fast alle Menschen der Stadt sich gegen die Familie Waldhoff richten. Die Geschichte spielt mehr oder weniger zeitlos lange vor den zwei Weltkriegen in einer deutschen kleinen Stadt. Die Familie Waldhoff muss viel ertragen, nur wenige Menschen zeigen Anstand und Zivilcourage. Fährmann schreibt sehr anschaulich und berührend, seine Sprache ist anspruchsvoll, die Geschichte fetzt nicht so dahin. Diese Art von Jugendbuch ist schon fast eine Provokation in unserer schnelllebigen Zeit.

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