Blick ins Buch

Jugendbücher

Es geschah im Nachbarhaus

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Über das Buch

Ende des 19. Jahrhunderts ist in einer kleinen Stadt am Rhein ein Junge umgebracht worden. Der Verdacht fällt zu Unrecht auf Sigis Vater, den jüdischen Viehhändler. Uralte Vorurteile, Hass und Dummheit steigern die Pogromstimmung in der Bevölkerung, die Sigi deutlich zu spüren bekommt. Sigis Freund Karl ist der einzige, der zum ihm hält

Editionen (5)

ISBN9783401500331
VerlagArena
Erscheinungsdatum30.06.08
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

17 Bewertungen

1 Rezensionen

3,9

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  • yesheisreading
    yesheisreading

    4 Follower

    5,0

    Eines der besten Jugendbücher überhaupt

    Der Jugendroman von Willi Fährmann ist eine zeitlose Geschichte über Freundschaft, Ausgrenzung und Gruppendynamik. In einer Stadt wird ein Kind ermordet und verdächtigt wird ein unbescholtene jüdischer Handwerker der daran zu zerbrechen droht. Im Mittelpunkt der Geschichte steht aber die Freundschaft des Jungen Sigi Waldhoff, dem Sohn des Verdächtigten, mit dem gleichaltrigen Karl, der, gestärkt durch seinen eigenen Vater, einem gebildeten klugen Mann, auch dann zu Sigi hält, als fast alle Menschen der Stadt sich gegen die Familie Waldhoff richten. Die Geschichte spielt mehr oder weniger zeitlos lange vor den zwei Weltkriegen in einer deutschen kleinen Stadt. Die Familie Waldhoff muss viel ertragen, nur wenige Menschen zeigen Anstand und Zivilcourage. Fährmann schreibt sehr anschaulich und berührend, seine Sprache ist anspruchsvoll, die Geschichte fetzt nicht so dahin. Diese Art von Jugendbuch ist schon fast eine Provokation in unserer schnelllebigen Zeit.

    18. Apr. 2026

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