Blick ins Buch

Romane

Erwachsene Menschen

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Über das Buch

«Erwachsene Menschen» ist ein Sommer- und ein Familienroman, eine Geschichte über die Rivalität zwischen Schwestern, Torschlusspanik und unerfülltem Kinderwunsch. Es erzählt von jenen, die wir am meisten lieben – und dem, was wir ihnen antun, wenn wir nicht kriegen, was wir wollen.

Ida ist Architektin, kinderlos und in der Blüte ihrer Jahre, aber «die Uhr tickt». Sie hat schon begonnen, die Möglichkeit «etwas einzufrieren» in Betracht zu ziehen. Für später. Wirklich, nur zur Sicherheit. Falls sie doch noch den Richtigen trifft und der auch Kinder will. Aber jetzt ist erstmal Sommer. Ida und ihre Familie – ihre Mutter, deren Lebensgefährte, Idas Schwester Marthe mit Mann und Stieftochter – treffen sich in ihrem Sommerhaus vor der Küste, um Mutters Geburtstag zu feiern und ein paar schöne, gemeinsame Tage zu haben. In dieses Idyll platzt Marthe mit einer phantastischen Nachricht: Sie ist schwanger, nach Jahren erfolgloser Versuche, und so glücklich. Wenig später eröffnet die Klinik in Göteborg Ida telefonisch, sie sei für eine Eizellenentnahme leider «zu spät» dran. Ausgerechnet in dem Moment, in dem Marthe Ida ihr Familienglück unter die Nase reibt, zerplatzt deren Traum.

Enttäuscht und verletzt fängt Ida an, Marthes Idyll zu untergraben...

Editionen (2)

ISBN9783498001902
VerlagRowohlt
Erscheinungsdatum21.04.21
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

104 Bewertungen

18 Rezensionen

3,7

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  • ro_ke
    ro_ke

    483 Follower

    4,0

    Ein Familientreffen, bei dem es zwischenmenschlich vielfältig brodelt aber nach kurzem Überkochen endet das Buch zu offen/abrupt!

    10. Apr. 2025

  • jules_ii
    jules_ii

    7 Follower

    3,0

    Die hauptprotagonistin war mir zutiefst unsympathisch; trotzdem hat mich das buch angeregt, über Schwesternschaft und brodelnde familienprobleme nachzudenken. Insgesamt lesenswert

    8. Juni 2026

  • laroute
    laroute

    132 Follower

    3,5

    Nach "Eigentlich bin ich nicht so" habe ich dieses schmale Buch von Marie Aubert noch aus meinem Regal gezogen. Auch hier geht es um ein mehrtägiges Familientreffen, das scheint ihr Thema zu sein. Im Zentrum steht die Rivalität zweier Schwestern um die 40 Jahre. In den Rezensionen hier wurde oft die Hauptprotagonistin Ida als extrem unsympathisch beschrieben. Es stimmt, ihre Gedanken sind nicht schön und fordern heraus, aber ich finde sie ehrlich. Das Thema des Buches ist, wie die beiden Schwestern nach Nähe suchen, aber an ihrer Rivalität und ihrer Unzufriedenheit scheitern. Das finde ich sehr gut dargestellt und es sind sicher auch Gedanken, die manche von uns kennen. Insbesondere geht es hier auch um Schwangerschaft und unerfüllten Kinderwunsch und auch um die Frage, was man im Leben möchte und was man ggf verpasst und wie schwierig es vor allem dann wird, wenn die Schwester bekommt, was man möchte. Und wie es ist, wenn die Nähe fehlt und man sich seiner Liebenswürdigkeit nicht mehr ganz bewusst ist. Und dann mischen auch noch Partner der einen Schwester und die Mutter der beiden + ihr Partner in dem ganzen Konstrukt mit. Die Gefühle und Gedanken fand ich super beschrieben, die Geschichte insgesamt etwas dünn erzählt.

    24. Juni 2026

3 von 18 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Marie Aubert

Marie Aubert, geboren 1979 in Oslo, debütierte 2016 mit dem Erzählband «Kann ich mit zu dir», der in Norwegen zum Bestseller avancierte und von der Presse gefeiert wurde, ebenso wie «Erwachsene Menschen», ihr erster Roman.

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