Elizabeth Finch

Elizabeth Finch

Taschenbuch
3.021

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Beschreibung

Hay personas que nos marcan para siempre: al narrador de esta novela le dejó una huella indeleble su maestra Elizabeth Finch. Neil, el narrador, es un hombre de mediana edad al que no le ha ido demasiado bien ni en lo personal ni en lo profesional. Si hay algo que recuerda con entusiasmo son las clases de Cultura y Civilización que recibió de una profesora excepcional: Elizabeth Finch. Inteligente e inalcanzable, llena de elegancia, esta mujer admiradora del mundo clásico consideraba que el mundo había tomado el camino equivocado el día en que el Imperio romano decidió abrazar el monoteísmo cristiano. Por eso su héroe era el último emperador pagano: Juliano el Apóstata.Cuando dejó de ser su alumno, Neil mantuvo el contacto con Elizabeth, y comían juntos periódicamente. Ahora la maestra admirada ha muerto, y su antiguo discípulo emprende una doble tarea: escribir un ensayo sobre Juliano a partir de las notas y preguntas que ella dejó, e indagar en la biografía de esa mujer enigmática a través de los cuadernos que le ha legado y del testimonio que le brinda su hermano, tan diferente a ella.¿Quién fue en realidad la elusiva y fascinante Elizabeth Finch? ¿Qué misterios escondía su personalidad? ¿Dónde termina la admiración y empieza el amor? ¿Qué podemos aprender de la historia y la cultura? ¿Qué es lo que da sentido a nuestras vidas? Jugando una vez más con los géneros y sus límites, Julian Barnes ha escrito una novela que es también una elucubración filosófica y una reconstrucción biográfica a través de la cual homenajea, de forma más o menos velada, a una queridísima amiga, una escritora inglesa fallecida hace unos años.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
200
Preis
23.00 €

Beiträge

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Alle
4

Die Wahrheit ist das, was du draus machst Gern gesehene Gäste auf meiner Lektüreliste sind immer wieder die (neuesten) Bücher von Julian Barnes. So gehörte „Elizabeth Finch“ (2022, Kiepenheuer & Witsch, aus dem Englischen von Gertraude Krueger) auch zu dieser Liste. Hatten wir es zuvor bei „Der Mann im roten Rock“ im weitesten Sinne mit der „Biografie“ einer ganzen Epoche zu tun, ist hier wieder eine Mischung aus Fiktion und Fakten vorhanden. Der fiktive Teil handelt von der titelgebenden Dozentin Elizabeth Finch, die der Ich-Erzähler Neil in einem Seminar zum Thema „Kultur und Zivilisation“ kennen und schätzen lernt und der nach ihrem Tod ihre Bibliothek und einige Unterlagen erbt. Darin finden sich u. a. Notizen zu Julian Apostata (331 – 363) und Neil beginnt einen Essay über eben diesen Kaiser Julian zu schreiben. Der Essay ist das Herzstück des dreigeteilten Romans. Mir war dieser Julian bis dato völlig unbekannt, weshalb eine durchaus größere Wissenslücke nun relativ gefüllt ist; ein Umstand, der mir bisher in jedem Buch von Julian Barnes begegnet ist und mich allein deshalb immer wieder zu dessen Büchern greifen lässt. Anyway: die (streitbare) These von EF (wie sie im Lauf der Lektüre öfter genannt wird), ob es Europa ohne Kirche sprich dem Christentum heute bessergehen würde, wird in meinen Augen gut durchleuchtet. Eine eindeutige Antwort gibt es nicht auf diese Frage. Ich glaube auch nicht, dass es Herrn Barnes´ Intention war, diese Frage für die Leserinnen und Leser zu beantworten. Vielmehr regt er sie zum eigen- und selbständigen Denken, für den Blick „hinter die niedergeschriebene Wahrheit“ an, um am Ende zu erkennen, dass es die „eine“ Wahrheit, die eine Seite der Medaille nicht gibt, sondern alles von zwei Seiten interpretierbar ist. „Elizabeth Finch“ ist also voller kluger, philosophischer Sätze und historischer Fakten und manchem Mythos, bei dem wohl der Wunsch, dass es so war, Vater des Gedankens ist *g*. Sicher gibt es bessere Romane von Julian Barnes, aber für sehr gute 4* reicht es trotzdem. Ergo gibt es eine Leseempfehlung für alle, die Interesse an Philosophie, Geschichte und Religion mitbringen. ©kingofmusic

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Ich bin seiner Tiefe nicht gewachsen

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Dieses Buch war deutlich nicht meines, vielleicht hatte ich etwas anderes erwartet! Die Handlung hat mich eher gelangweilt, die Philosophie war mir zu fähig! Am Ende habe ich es überflogen, um auf ein Ende zu stoßen, das mich unzufrieden gelassen hat!

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