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Über das Buch

Hendrik Groen mag alt sein (genauer gesagt 83 1/4), aber er ist noch lange nicht tot. Zugegeben, seine täglichen Spaziergänge werden kürzer, weil die Beine nicht mehr recht wollen, und er muss regelmäßig zum Arzt. Aber deshalb nur noch Kaffeetrinken, die Geranien anstarren und auf das Ende warten? Kommt nicht infrage. Ganz im Gegenteil. 83 Jahre lang hat Hendrik immer nur Ja und Amen gesagt. Doch in diesem Jahr wird er ein Tagebuch führen und darin endlich alles rauslassen – ein unzensierter Blick auf das Leben in einem Altenheim in Amsterdam-Nord.

Editionen (6)

ISBN9783492311915
VerlagPiper
Erscheinungsdatum01.12.17
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

62 Bewertungen

15 Rezensionen

3,9

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  • illi501
    illi501

    73 Follower

    4,0

    Da blieb mir doch oft das Lachen im Halse stecken.

    Ein Tagebuch aus dem Seniorenheim - sehr bissig, immer wieder echt witzig aber auch erschreckend.

    30. Aug. 2025

  • laura1mue
    laura1mue

    153 Follower

    4,5

    "Ich kann die Wirklichkeit nicht anders machen als sie ist. Traurig, hart und gleichzeitig zum Lachen."

    Hendrik Groen schildert in Tagebuchform sein Leben in einem Amsterdamer Altenheim. Er ist ein wunderbarer Protagonist. Manchmal ein zynischer, grummeliger alter Herr mit einem nüchternen, trocken Humor (Besonders der weckte bei mir große Symphatien für Hendrik) Später entdeckt man auch zunehmend Hendriks weiche Seite. Besonders in Interaktion mit seinen wenigen Freunden legt er eine große Herzlichkeit und Empathie an den Tag. Mit einer feinen Prise Humor werden immer wieder skurrile Ereignisse oder auch Mitbewohner von Hendrik geschildert. "Senioren verlieren ständig etwas, genau wie Kinder. Nur haben sie keine Mutter mehr, die weiß, wo alles liegt." Sogar eine späte Liebe tritt noch in Hendriks Leben. Jedoch werden auch ernstere Passagen nicht ausgespart z.b Missstände in der Pflege, Vereinsamung im Alter, gegenseitiges Mobbing, und natürlich auch Krankheiten im Alter. Zu letzterem haben mich manche Passagen (aufgrund von eigenen Erfahrungen im Familienkreis) recht hart getroffen, was ich so nicht erwartet habe. Hendrik und einige Mitstreiter beschließen irgendwann aus Mangel an Beschäftigung und einer ungebrochen Lust aufs Leben einen Club zu gründen und regelmäßige, zwanglose Ausflüge zu organisieren. Eine ganz wundervolle Idee wie ich finde. Schließlich ist man zwar "alt aber noch nicht tot". Ich hatte große Freude mit diesem Buch. :)

    30. Juni 2024

  • lemontree
    lemontree

    99 Follower

    5,0

    Realistisch, lustig, manchmal beklemmend, traurig.

    16. März 2024

3 von 15 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hendrik Groen

Hendrik Groen ist das Pseudonym des öffentlichkeitsscheuen niederländischen Bibliothekars Peter de Smet (geb. 1954). Mit seinen mehrfach preisgekrönten fiktiven Tagebüchern und seinen Romanen wurde er schnell zu einem der beliebtesten Schriftsteller der Niederlande und ein internationaler Bestsellerautor.

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