Die sturmumtoste Welt Roschar droht zu zerfallen. Auf der Zerbrochenen Ebene hat sich der Feldzug des Königreichs Alethkar gegen das geheimnisvolle Volk der Parschendi in einen Stellungskrieg aufgelöst. Dalinar, der Bruder des Königs, wagt zusammen mit dem jungen Hauptmann Kaladin einen verzweifelten Vorstoß – aber schon brauen sich die Großstürme zusammen. Ist dies das Ende?
Es geht weiter. Als ich mit Sturmlicht Chroniken anfing, hatte ich einige Kommentare gelesen, dass es langatmig sei. Ich verstehe diese Leute, aber dranbleiben hatte sich einfach sooo sehr gelohnt, ich war noch nie so abgeholt von einem Kosmos wie Sanderson ihn geschaffen hat. Und es lohnt sich auch absolut, die vorherigen Bücher nochmal zur Hand zu nehmen und die Zwischenspiele und vor allem Kapitel 1 von „Die Wege des Königs“ zu lesen, 4500 Jahre vor der Hauptereignissen. Band 5 ist bestellt.
12. Apr. 2026
5,0
Wahnsinn, einfach Wahnsinn
Es geht weiter. Als ich mit Sturmlicht Chroniken anfing, hatte ich einige Kommentare gelesen, dass es langatmig sei. Ich verstehe diese Leute, aber dranbleiben hatte sich einfach sooo sehr gelohnt, ich war noch nie so abgeholt von einem Kosmos wie Sanderson ihn geschaffen hat. Und es lohnt sich auch absolut, die vorherigen Bücher nochmal zur Hand zu nehmen und die Zwischenspiele und vor allem Kapitel 1 von „Die Wege des Königs“ zu lesen, 4500 Jahre vor der Hauptereignissen. Band 5 ist bestellt.
Da ich mit meinen Rezensionen total im Rückstau bin und ich mich auch gar nicht mehr so genau erinnern kann, was nun im ersten oder im zweiten Teil von "Words of Radiance" passiert ist, ist dies hier die Rezi zu den beiden deutschen Übersetzungen "Die Worte des Lichts" und "Die Stürme des Zorns".
Großprinz Dalinar hat sich als wahrhaft ehrenhaft erwiesen und Brücke Vier sowie alle anderen Brückenmannschaften aus den Klauen von Großprinz Sadeas entrissen. Stattdessen hat er die Brückenmänner zu seiner persönlichen Leibwache ernannt.
Kaladin hat alle Hände voll damit, gleichzeitig Dalinar, König Elkohar und deren Familie zu beschützen und die übrigen Brückenleute zu Kriegern auszubilden. Gleichzeitig lernt er immer mehr über seine eigenartige Gabe, das Sturmlicht für sich zu nutzen. Ironischerweise sucht auch Dalinar nach Wogenbindern, um die Orden der Strahlenden zu reaktivieren, ohne zu wissen, dass er einen Windläufer unter seinen Leibwächtern hat und dass auch seine eigene Nichte Jasnah eine Strahlende ist.
Schallan und Jasnah sind auf den Weg zu den Zerbrochenen Ebenen, um dort nach einem Weg in die verschollene Stadt Urithiru zu suchen. Außerdem wollen sie noch einmal einen Versuch starten, die Großprinzen davon zu überzeugen, dass es sich bei den Parschern (und den Parschendi) um die Bringer der Leere handelt, die mit ihrem Erwachen eine neue Welle der Zerstörung beginnen könnten. Die Begeisterung der Menschen Roschars, sich aufgrund dieser potentiellen Gefahr von ihren Sklaven zu trennen, hält sich erwartungsgemäß in Grenzen. Nach einem Überfall muss Schallan den Weg alleine fortsetzen und sichert ihr Überleben, indem sie sich immer mehr auf ihre Fähigkeiten als Lichtweberin verlässt. Die Folgen davon werden sich künftig noch als sehr interessant herausstellen.
In diesen beiden Büchern erfährt man eine ganze Menge mehr über die Parschendi. Wir folgen den beiden Schwestern Eschonai und Venli bei ihrem Versuch, ihr Volk zu beschützen. Während Eschonai als Generälin den Verteidigungskampf gegen die Menschen anführt, arbeitet Venli als Wissenschaftlerin daran, neue Formen der Macht zu entwickeln. Mit der Verwandlung in die Sturmform findet sie schließlich eine Möglichkeit, einen neuen Sturm, den Ewigsturm zu beschwören. Um ihn überstehen zu können, müssten die Armeen der Großprinzen den Zugang zu Urithiru rechtzeitig finden und mithilfe von Strahlenden, die eine lebende Splitterklinge besitzen, öffnen.
Das war wieder ein wilder Ritt! Es hat mich keine Sekunde gelangweilt, ich war mehrmals völlig verblüfft über neue Enthüllungen und habe immer noch Vieles im Hinterkopf, bei dem ich in einem der folgenden Bände auf eine Antwort hoffe. Schallans und Adolins Beziehung lässt sich recht gut an. Kaladin und Dalinar sind nach wie vor Ehrenmänner, die mit ihren inneren Dämonen ringen. Außerdem habe ich Andeutungen für mindestens drei Geheimorganisationen gefunden, die allesamt unterschiedliche Ziele verfolgen. So richtig auseinanderhalten kann ich die allerdings noch nicht.
28. März 2026
5,0
Großartig!
Da ich mit meinen Rezensionen total im Rückstau bin und ich mich auch gar nicht mehr so genau erinnern kann, was nun im ersten oder im zweiten Teil von "Words of Radiance" passiert ist, ist dies hier die Rezi zu den beiden deutschen Übersetzungen "Die Worte des Lichts" und "Die Stürme des Zorns".
Großprinz Dalinar hat sich als wahrhaft ehrenhaft erwiesen und Brücke Vier sowie alle anderen Brückenmannschaften aus den Klauen von Großprinz Sadeas entrissen. Stattdessen hat er die Brückenmänner zu seiner persönlichen Leibwache ernannt.
Kaladin hat alle Hände voll damit, gleichzeitig Dalinar, König Elkohar und deren Familie zu beschützen und die übrigen Brückenleute zu Kriegern auszubilden. Gleichzeitig lernt er immer mehr über seine eigenartige Gabe, das Sturmlicht für sich zu nutzen. Ironischerweise sucht auch Dalinar nach Wogenbindern, um die Orden der Strahlenden zu reaktivieren, ohne zu wissen, dass er einen Windläufer unter seinen Leibwächtern hat und dass auch seine eigene Nichte Jasnah eine Strahlende ist.
Schallan und Jasnah sind auf den Weg zu den Zerbrochenen Ebenen, um dort nach einem Weg in die verschollene Stadt Urithiru zu suchen. Außerdem wollen sie noch einmal einen Versuch starten, die Großprinzen davon zu überzeugen, dass es sich bei den Parschern (und den Parschendi) um die Bringer der Leere handelt, die mit ihrem Erwachen eine neue Welle der Zerstörung beginnen könnten. Die Begeisterung der Menschen Roschars, sich aufgrund dieser potentiellen Gefahr von ihren Sklaven zu trennen, hält sich erwartungsgemäß in Grenzen. Nach einem Überfall muss Schallan den Weg alleine fortsetzen und sichert ihr Überleben, indem sie sich immer mehr auf ihre Fähigkeiten als Lichtweberin verlässt. Die Folgen davon werden sich künftig noch als sehr interessant herausstellen.
In diesen beiden Büchern erfährt man eine ganze Menge mehr über die Parschendi. Wir folgen den beiden Schwestern Eschonai und Venli bei ihrem Versuch, ihr Volk zu beschützen. Während Eschonai als Generälin den Verteidigungskampf gegen die Menschen anführt, arbeitet Venli als Wissenschaftlerin daran, neue Formen der Macht zu entwickeln. Mit der Verwandlung in die Sturmform findet sie schließlich eine Möglichkeit, einen neuen Sturm, den Ewigsturm zu beschwören. Um ihn überstehen zu können, müssten die Armeen der Großprinzen den Zugang zu Urithiru rechtzeitig finden und mithilfe von Strahlenden, die eine lebende Splitterklinge besitzen, öffnen.
Das war wieder ein wilder Ritt! Es hat mich keine Sekunde gelangweilt, ich war mehrmals völlig verblüfft über neue Enthüllungen und habe immer noch Vieles im Hinterkopf, bei dem ich in einem der folgenden Bände auf eine Antwort hoffe. Schallans und Adolins Beziehung lässt sich recht gut an. Kaladin und Dalinar sind nach wie vor Ehrenmänner, die mit ihren inneren Dämonen ringen. Außerdem habe ich Andeutungen für mindestens drei Geheimorganisationen gefunden, die allesamt unterschiedliche Ziele verfolgen. So richtig auseinanderhalten kann ich die allerdings noch nicht.
Stürme des Zorns ist für mich der bisher epischste Teil der Reihe. Die Geschichte wird größer, die Figuren tiefer und die Konflikte komplexer. Besonders die Entwicklungen rund um Kaladin, Shallan Davar, Dalinar Kholin sowie Adolin Kholin und Renarin Kholin haben mich komplett in den Leseflow gezogen. Gleichzeitig sorgen Figuren wie Moash und Szeth für moralische Spannung. Das große Finale und besonders der Epilog setzen dem Ganzen die Krone auf. Ein gewaltiger Fantasyband, der die Reihe endgültig auf episches Niveau hebt 🌩️📚.
⭐⭐⭐⭐⭐
Stürme des Zorns war für mich ein absolut epischer Ritt durch Roshar. Mit jedem Band merkt man stärker, dass sich hier etwas Großes zusammenbraut. Die Handlung wird komplexer, die politischen Spannungen nehmen zu und gleichzeitig entfalten sich die persönlichen Geschichten der Figuren immer tiefer. Besonders beeindruckt hat mich, wie Kaladin, Shallan Davar und Dalinar Kholin jeweils auf ganz unterschiedliche Weise wachsen. Kaladin ringt weiterhin mit seinem moralischen Kompass und seiner Verantwortung als Beschützer ⚔️, Shallan wird immer komplexer und vielschichtiger, während Dalinar zunehmend zur tragenden strategischen und moralischen Figur dieses Konflikts wird.
Aber auch die Nebenfiguren bekommen in diesem Band viel Raum und machen die Geschichte noch stärker. Adolin Kholin zeigt, dass hinter seiner scheinbar unkomplizierten Art ein entschlossener und loyaler Charakter steckt, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Sein Bruder Renarin Kholin bleibt geheimnisvoll und faszinierend zugleich, besonders durch seine ungewöhnliche Verbindung zu den Strahlenden. Gleichzeitig entwickeln sich Figuren wie Moash und Szeth in völlig andere Richtungen und zeigen, wie dünn die Linie zwischen Loyalität, Rache und Erlösung in dieser Welt sein kann. Gerade diese unterschiedlichen Wege machen das Geschehen so spannend und moralisch vielschichtig.
Beim Lesen hatte ich selten das Gefühl, nur eine Geschichte zu verfolgen – vielmehr wirkt alles wie der Aufbau eines riesigen Mosaiks, dessen Ausmaß man erst langsam begreift 🧩. Vieles bleibt noch rätselhaft, aber genau das verstärkt den Eindruck, dass hier der eigentliche Auftakt eines noch viel größeren Epos beginnt. Die Welt wirkt lebendig, voller Geheimnisse, alter Mächte und Figuren mit eigenen Motiven und Abgründen.
Und dann dieser Epilog: ein großartiger Twist, der mich wirklich überrascht hat 😮 und der die Ereignisse des Buches plötzlich in ein neues Licht rückt. Genau solche Momente zeigen, wie durchdacht Sanderson seine Geschichte konstruiert hat. Für mich klar 5 von 5 Sternen – ein intensiver, gewaltiger Fantasyband, der die Reihe auf ein neues Niveau hebt und die Vorfreude auf den nächsten Teil enorm steigert 🌩️📚.
15. März 2026
5,0
Stürme des Zorns ist für mich der bisher epischste Teil der Reihe. Die Geschichte wird größer, die Figuren tiefer und die Konflikte komplexer. Besonders die Entwicklungen rund um Kaladin, Shallan Davar, Dalinar Kholin sowie Adolin Kholin und Renarin Kholin haben mich komplett in den Leseflow gezogen. Gleichzeitig sorgen Figuren wie Moash und Szeth für moralische Spannung. Das große Finale und besonders der Epilog setzen dem Ganzen die Krone auf. Ein gewaltiger Fantasyband, der die Reihe endgültig auf episches Niveau hebt 🌩️📚.
⭐⭐⭐⭐⭐
Stürme des Zorns war für mich ein absolut epischer Ritt durch Roshar. Mit jedem Band merkt man stärker, dass sich hier etwas Großes zusammenbraut. Die Handlung wird komplexer, die politischen Spannungen nehmen zu und gleichzeitig entfalten sich die persönlichen Geschichten der Figuren immer tiefer. Besonders beeindruckt hat mich, wie Kaladin, Shallan Davar und Dalinar Kholin jeweils auf ganz unterschiedliche Weise wachsen. Kaladin ringt weiterhin mit seinem moralischen Kompass und seiner Verantwortung als Beschützer ⚔️, Shallan wird immer komplexer und vielschichtiger, während Dalinar zunehmend zur tragenden strategischen und moralischen Figur dieses Konflikts wird.
Aber auch die Nebenfiguren bekommen in diesem Band viel Raum und machen die Geschichte noch stärker. Adolin Kholin zeigt, dass hinter seiner scheinbar unkomplizierten Art ein entschlossener und loyaler Charakter steckt, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Sein Bruder Renarin Kholin bleibt geheimnisvoll und faszinierend zugleich, besonders durch seine ungewöhnliche Verbindung zu den Strahlenden. Gleichzeitig entwickeln sich Figuren wie Moash und Szeth in völlig andere Richtungen und zeigen, wie dünn die Linie zwischen Loyalität, Rache und Erlösung in dieser Welt sein kann. Gerade diese unterschiedlichen Wege machen das Geschehen so spannend und moralisch vielschichtig.
Beim Lesen hatte ich selten das Gefühl, nur eine Geschichte zu verfolgen – vielmehr wirkt alles wie der Aufbau eines riesigen Mosaiks, dessen Ausmaß man erst langsam begreift 🧩. Vieles bleibt noch rätselhaft, aber genau das verstärkt den Eindruck, dass hier der eigentliche Auftakt eines noch viel größeren Epos beginnt. Die Welt wirkt lebendig, voller Geheimnisse, alter Mächte und Figuren mit eigenen Motiven und Abgründen.
Und dann dieser Epilog: ein großartiger Twist, der mich wirklich überrascht hat 😮 und der die Ereignisse des Buches plötzlich in ein neues Licht rückt. Genau solche Momente zeigen, wie durchdacht Sanderson seine Geschichte konstruiert hat. Für mich klar 5 von 5 Sternen – ein intensiver, gewaltiger Fantasyband, der die Reihe auf ein neues Niveau hebt und die Vorfreude auf den nächsten Teil enorm steigert 🌩️📚.
Ich weiss ja nicht so Recht ob es eine gute Idee war Moasch zwei Splitter zu geben .. 🥲
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Autorin / Autor
Über Brandon Sanderson
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.