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Liebe.
Ich muss gestehen, so sehr wie ich die Bände davor an einem Stück durchgezogen habe, so sehr hab ich mir hier Zeit lassen müssen - und es war die richtige Entscheidung. Man merkt, dass das Buch lediglich die Vorbereitung für eine Art Finale ist. Es wird viel aufgebaut, es werden viele Charaktere etabliert und die bestehenden eher "nur" auf dem Schachbrett verteilt bis es los geht. Einzelne, kleine Szenen haben später plötzlich so viel Bedeutung und auch die kleinsten Details aus den Vorgängern werden wieder aufgegriffen. Wenn man vergleicht, wie komplex diese ganze Geschichte im Vergleich zu Buch 1 geworden ist ... Das ist Wahnsinn 🤯 und ich liebe alles daran. Was mir besonders gut gefällt: niemand ist hier der strahlende Held, keiner der Charaktere wird von allen geliebt und sie alle machen Fehler. Brandon Sanderson hat hier - zumindest für mich - eine der besten Repräsentationen von Depressionen auf Papier gebracht und ich habe sehr mit der Figur mit gelitten. Man merkt auch, dass bei vielen Charakteren noch so viel zu entdecken bleibt und gleichzeitig fragt man sich, wie viel man überhaupt über diese Charaktere noch erfahren wird oder ob sie so ominös bleiben. Hinzu kommen die Anspielungen darauf, sie groß diese gesamte Welt eigentlich ist und dass sich vereinzelte Figuren dessen sehr bewusst sind und ausdrücklich sagen "ey, nehm dich Mal nicht so wichtig. Da draußen gibt's noch anderes. Größeres." Kurz gesagt: das Buch hatte seine Längen, in denen es sich wie ein Fülleband anfühlte, aber das alles ist auf einem so hohen Niveau, dass es okay ist, wenns mal langsamer voran geht. Für mich definitiv weiterhin mit das Beste, was die High Fantasy derzeit zu bieten ❤️
22. Jan. 2025
Liebe.
Ich muss gestehen, so sehr wie ich die Bände davor an einem Stück durchgezogen habe, so sehr hab ich mir hier Zeit lassen müssen - und es war die richtige Entscheidung. Man merkt, dass das Buch lediglich die Vorbereitung für eine Art Finale ist. Es wird viel aufgebaut, es werden viele Charaktere etabliert und die bestehenden eher "nur" auf dem Schachbrett verteilt bis es los geht. Einzelne, kleine Szenen haben später plötzlich so viel Bedeutung und auch die kleinsten Details aus den Vorgängern werden wieder aufgegriffen. Wenn man vergleicht, wie komplex diese ganze Geschichte im Vergleich zu Buch 1 geworden ist ... Das ist Wahnsinn 🤯 und ich liebe alles daran. Was mir besonders gut gefällt: niemand ist hier der strahlende Held, keiner der Charaktere wird von allen geliebt und sie alle machen Fehler. Brandon Sanderson hat hier - zumindest für mich - eine der besten Repräsentationen von Depressionen auf Papier gebracht und ich habe sehr mit der Figur mit gelitten. Man merkt auch, dass bei vielen Charakteren noch so viel zu entdecken bleibt und gleichzeitig fragt man sich, wie viel man überhaupt über diese Charaktere noch erfahren wird oder ob sie so ominös bleiben. Hinzu kommen die Anspielungen darauf, sie groß diese gesamte Welt eigentlich ist und dass sich vereinzelte Figuren dessen sehr bewusst sind und ausdrücklich sagen "ey, nehm dich Mal nicht so wichtig. Da draußen gibt's noch anderes. Größeres." Kurz gesagt: das Buch hatte seine Längen, in denen es sich wie ein Fülleband anfühlte, aber das alles ist auf einem so hohen Niveau, dass es okay ist, wenns mal langsamer voran geht. Für mich definitiv weiterhin mit das Beste, was die High Fantasy derzeit zu bieten ❤️
22. Jan. 2025






