Blick ins Buch

Fantasy

Die Splitter der Macht

4,5(241)
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Über das Buch

Hoch in den Bergen liegt die sagenumwobene Stadt Urithiru, erreichbar nur über die zwölf Eidtore. Hier versucht die junge Edelfrau Schallan Davar die Geheimnisse der uralten Ordensgemeinschaften zu entschlüsseln, die sich einst die Strahlenden Ritter nannten. Nur mit ihrer Hilfe können die Eidtore benutzt werden, und nur ihre Splitterklingen verleihen den Strahlenden übermenschliche Fähigkeiten. Aber wer waren sie wirklich, und warum wurden sie einst aufgelöst? Während Schallan nach Antworten sucht, die bei der Neugründung der Orden helfen können, begreift Fürst Dalinar, dass seine Vision, die Fürsten des Königreichs Alethkar wieder zu einen, noch viel zu klein gedacht war. Nicht nur die Alethi, sondern alle Völker von Roschar müssen vereint werden, denn es droht die alles verheerende Wüstwerdung und damit das Ende von ganz Roschar. Doch ein finsterer Schatten liegt auf dieser Hoffnung – Fürst Dalinars eigene, blutbefleckte Vergangenheit …

Editionen (3)

ISBN9783453270398
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum22.04.19
Seitenzahl1120

Rezensionen & Bewertungen

241 Bewertungen

30 Rezensionen

4,5

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  • timo89
    timo89

    165 Follower

    4,0

    Mit „Splitter der Macht“ endet für mich ein weiterer gewaltiger Abschnitt der Sturmlicht-Chroniken.

    Ich merke immer mehr, wie ambitioniert Brandon Sanderson dieses Epos angelegt hat. 🌩️ Dieses Mal habe ich deutlich länger für das Buch gebraucht als für die vorherigen Bände. Nicht, weil es schlechter wäre – im Gegenteil. Der Plot ist hervorragend und die Geschichte entwickelt sich konsequent weiter. Gleichzeitig wird die Welt aber immer komplexer und vielschichtiger. Politische Intrigen, philosophische Fragen, die Geschichte Roshars und die Zusammenhänge im Kosmeer greifen immer stärker ineinander. Vieles erschließt sich erst nach und nach und verlangt Aufmerksamkeit. Gerade das macht das Buch auf der einen Seite unglaublich faszinierend. Nach und nach fallen immer mehr Puzzleteile an ihren Platz und viele Enthüllungen stellen alles auf den Kopf, was man zuvor über Roshar, die Menschen und die Sänger zu wissen glaubte. 🧩 Gleichzeitig gibt es immer noch unzählige Geheimnisse, sodass man ständig zwischen Erkenntnis und neuen Fragen pendelt. Besonders gefallen hat mir erneut die Entwicklung der Charaktere. Kaladin bleibt für mich eine der stärksten Figuren der gesamten Reihe. Sein innerer Kampf ist ebenso bewegend wie glaubwürdig. Dalinar wächst immer mehr zu einer außergewöhnlichen Führungsfigur heran, deren Entscheidungen weit über Schlachten hinausreichen. Shallans Geschichte wird zunehmend komplexer und fordert den Leser ebenso heraus wie sie selbst. Auch Adolin, Renarin, Jasnah, Navani und viele Nebenfiguren erhalten wichtige Momente und tragen dazu bei, dass sich Roshar wie eine lebendige Welt anfühlt. Trotz aller Stärken hatte das Buch für mich aber auch Längen. Manche Abschnitte wirkten deutlich langsamer als in den Vorgängern und ich hatte das Gefühl, dass Sanderson bewusst viele Weichen für die kommenden Bände stellt. Das ist für die Gesamtgeschichte sicherlich notwendig und beeindruckend konstruiert, verlangte mir als Leser aber auch Geduld ab. Am Ende überwiegt dennoch die Begeisterung. Man spürt, dass sich die Geschichte auf etwas Gewaltiges zubewegt und dass jedes neue Detail später noch Bedeutung haben wird. Genau diese langfristige Erzählweise macht die Sturmlicht-Chroniken so einzigartig. Ich freue mich jetzt umso mehr auf die Fortsetzung – denn obwohl inzwischen vieles klarer geworden ist, habe ich das Gefühl, erst an der Oberfläche dieses riesigen Epos zu kratzen. 📚✨ 4 von 5 Sternen.

    11 Stunden vor

  • andasue
    andasue

    134 Follower

    5,0

    Ich bin endgültig verloren im Cosmere

    Gerade noch rechtzeitig konnte Schallan den Zugang zur Festung Urithiru öffnen, wo Dalinar Kholin und seine Verbündeten mitsamt ihren Truppen vor dem neuen Ewigsturm in Sicherheit sind. Hier finden auch die ersten der neuen strahlenden Ritter zusammen, neben Schallan und Kaladin Renarin Kholin und Dalinar selbst, als frisch erwählter Bindeschmied. Eine Atempause wird ihnen allerdings nicht gewährt, denn der Sturm hat den Bann, unter dem die versklavten Parscher standen, hinweggefegt, so dass diese nach Jahrhunderten wieder klar denken können. Die Verschmolzenen, wiedererwachte alte Seelen aus dem Volk der ursprünglichen Bewohner Roschars, sowie die Sprengsel der Leere sammeln sie für den Krieg gegen die Menschen. Dalinar setzt alles daran, Verbündete unter den Monarchen Roschars zu finden, die ihre Eidtore für ihn öffnen. Dabei hat er aber einen langen Weg vor sich und muss mühevoll Vertrauen aufbauen, denn die anderen Völker Roschars erwarten von den Alethi im Allgemeinen und vom Schwarzdorn im Besonderen allenfalls Gewalt, Krieg und Eroberung. Schallan nutzt ihre Verbindung zu den Geisterblütern und ihre ständig wachsenden Fähigkeiten als Lichtweberin und als Spionin, um einige der Geheimnisse Urithirus aufzudecken und stößt dabei auf eine Reihe mysteriöser Morde und ein äußerst gefährliches Wesen. Dabei hat sie aber auch noch Zeit, ihre Beziehung zu Adolin Kholin zu vertiefen. Schließlich wird es Zeit zu einer Expedition nach Kholinar, der Hauptstadt Alethkars, zu der jegliche Verbindung abgebrochen ist und aus der König Elkohar seine Frau und seinen Sohn retten will. Hier warten Gegner, die Kaladin, Adolin, Schallan und ihre Verbündeten an ihre Grenzen und darüber hinaus führen. War das wieder spannend! Über 2000 Seiten und es war nie wirklich langweilig. Immer ging es voran, jedes Kapitel brachte etwas Neues und wie immer kam es auf den letzten paar Hundert Seiten zu einem epischen Showdown. Sanderson ist wirklich ein absolutes Ausnahmetalent im Worldbuilding und Storytelling. Wie immer fand ich auch die Charakterentwicklung ganz besonders eindrucksvoll. Insbesondere Schallans Persönlichkeit(en) stechen hier hervor - ziemlich verrückt, was hier passiert. Wieder fühle ich besonders mit Kaladin mit. Was dieser Mann alles ertragen muss! Und er steht jedes Mal wieder auf. Einer meiner besonderen Lieblinge ist ja Renarin, und hier erfahren wir auch endlich ein bisschen mehr darüber, warum er sich so seltsam verhält. Dann sind da noch Taravangian und das Diagramm. Was für ein krasser Scheiß! Das ist ein Charakter, den ich auf der einen Seite theoretisch absolut verstehen und andererseits in der Radikalität seiner Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen kann. Eine absolute Kontrastfigur zu Dalinar in seiner Auffassung, dass der Zweck die Mittel heiligt.

    31. März 2026

  • mrs.blackwood
    mrs.blackwood

    438 Follower

    5,0

    5 🌟 Der wichtigste Schritt, den ein Mann gehen kann,.... ist der nächste. Immer der nächste Schritt, Kaladin.

    ​Ohne Umschweife: Dieses Buch hat mich fertiggemacht! Das ist kein Buch, das man einfach liest. Man fühlt es. Man atmet es. Und es wird dich emotional so mitnehmen, dass du dich am Ende fragen wirst, wie du die nächste Seite noch umblättern sollst. Es ist ein Meisterwerk an Charakterschöpfung! Sanderson nimmt uns mit auf eine herzzerreißende Tour durch die dunkelsten Ecken von Dalinars Vergangenheit. Die Rückblenden in Dalinars Vergangenheit sind keine süßen Kindheitserinnerungen, sondern eine brutale Lektion in "Wie man eine ganze Nation in Schutt und Asche legt, bevor man überhaupt zum Helden wird." Wir sehen, wie der junge Schwarzdorn die Kunst des Krieges perfektioniert, während er gleichzeitig die Kunst des emotionalen Scheiterns zelebriert. Er war so sehr mit dem Töten beschäftigt, dass er nicht bemerkte, wie er eine liebenswerte Frau wie Evi und einen großen Teil seiner eigenen Seele verlor. Und dann, diese unglaubliche Szene, in der Dalinar versucht, seine Schuld mit einer Schnapsflasche zu begraben, nur um von seinem kleinen, verängstigten Sohn getröstet zu werden. (Diese Szene hat mich zerlegt! 🥲) Ganz ehrlich, man möchte ihm die Flasche aus der Hand schlagen und sagen: "Komm schon, du hast Götter und Armeen bekämpft, jetzt kämpf mal gegen deine eigenen Dämonen!" Aber das ist genau das Geniale daran! Dalinar ist der Beweis, dass selbst die mächtigsten Krieger vor den eigenen Gefühlen kapitulieren. Dieses Buch ist aber nicht nur Dalinars Therapie-Sitzung in Überlänge, sondern auch der Moment, in dem alles eskaliert. Kaladin, Shallan, Adolin – alle kämpfen an ihrer eigenen Front und am Ende mündet alles in einem der epischsten Showdowns der Fantasy-Literatur! Man sitzt da, mit klopfendem Herzen und der festen Überzeugung, dass Sanderson jeden Moment einen der geliebten Charaktere opfern wird. 🫣😬 Es ist so verdammt gut, dass ihr nach der letzten Seite nur noch mit offenem Mund dasitzen werdet und euch fragt, was zum Geier gerade passiert ist. Absolute Leseempfehlung, aber haltet Taschentücher und vielleicht einen guten Schnaps bereit.

    5 🌟 Der wichtigste Schritt, den ein Mann gehen kann,.... ist der nächste. Immer der nächste Schritt, Kaladin.

    2. Aug. 2025

3 von 30 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

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mrs.blackwood
mrs.blackwood29. Juli 2025

Da liegt er nun, der stolze Schwarzdorn, umhüllt von einer Wolke aus schlechtem Alkohol und noch schlechteren Entscheidungen, und murmelt vor sich hin, dass er Evi ja eigentlich nie mochte. Ja, Dalinar, das erzählst du dir selbst, aber deine inneren Dämonen lachen sich ins Fäustchen und reichen dir die nächste Flasche. Und dann kommt so ein kleiner Renarin legt seine kleine Hand in die riesige, zitternde Pranke seines Vaters und bietet einfach nur Trost. 😭 Ich verfluche Sanderson schon beinahe dafür, uns seine Charaktere so ans Herz wachsen zu lassen, nur um uns dann ihre tragische und oft brutale Vergangenheit Stück für Stück zu enthüllen. 💔😭 Mein Herz, ich ertrage das nicht!

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Autorin / Autor

Über Brandon Sanderson

Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

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