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Diese Buch handelt von Peter und seiner Tochter Annika, zu der er ein schwieriges Verhältnis hat. Dieses schwierige Verhältnis kommt daher, dass Peter und seine Exfreundin Ines sich nicht im Guten getrennt haben und beide ihre Gefühle nicht so weit in den Griff bekommen, dass wenigstens Annika nicht darunter leiden muss. Man verfolgt Peter und Annika, wie sie den Urlaub auf Sylt mit Freunden verbringen und wie sie dort mit ihrer Situation umgehen. Das Buch ist an sich teilweise echt gut geschrieben und regt zum nachdenken an. Allerdings gibt es auch sehr viele Passagen, in denen Peter, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, sehr wirr zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt. Außerdem bringt er oft in sehr unpassenden Momenten wirklich komische Vergleiche oder “Fun Facts” an. Er wirkt wie jemand, der sehr unzufrieden mit seinem eigenen Leben und sehr depressiv ist. Auch ist er sehr sauer auf seine Exfreundin Ines, was man auch immer wieder durch das Buch hinweg merkt und was er oft selber sagt. Am Anfang des Buches war ich voll darauf vorbereitet, Peter sehr wenig zu mögen und Verständnis für seine Exfreundin und nicht für ihn zu haben, weil er sehr unsympathisch geschrieben ist, aber im Laufe der Geschichte, konnte ich immer besser nachvollziehen, warum Peter so sauer auf sie ist. Seine Handlungen und Denkweisen entschuldigt das aber allemal nicht, es macht sie nur etwas verständlicher. Was ich sehr schade finde ist, dass Annika unter dem Hass ihrer Eltern füreinander leiden muss, da sie von beiden (aber va von ihrer Mutter) irgendwie als Spielfigur in ihrem Machtkampf verwendet wird. Peter sagt auch während der Story, dass Annika das Schlachtfeld sei, auf dem der Kampf zwischen ihm und Ines ausgetragen werde. Das tut mir einfach nur mega Leid für Annika, da sie absolut nichts für die Situation, in der sie alle sind, kann. Es is auch nicht fair, dass sie das alles so abbekommt. Am Ende des Buches raufen sich Annika und Peter aber anscheinend irgendwie doch zusammen. Das Buch gibt gute Einblicke in die schwierige Situation von getrennten Eltern, die sich nicht mehr verstehen und trotzdem für ein Kind da sein müssen. Auch zeigt es, wie schwer die Situation für die Väter ist, v.a. wenn diese das Sorgerecht nicht bekommen können. Allerdings fand ich das Ende des Buches und somit eigentlich den Großteil relativ nichts sagend, da nicht wirklich eine Lösung für diese Situation gefunden wird. Es war ganz nett zu lesen, aber hätte ich es nicht für die Ausbildung lesen müssen, hätte ich es wahrscheinlich auch nie im Buchladen mitgenommen.
26. Nov. 2024
Diese Buch handelt von Peter und seiner Tochter Annika, zu der er ein schwieriges Verhältnis hat. Dieses schwierige Verhältnis kommt daher, dass Peter und seine Exfreundin Ines sich nicht im Guten getrennt haben und beide ihre Gefühle nicht so weit in den Griff bekommen, dass wenigstens Annika nicht darunter leiden muss. Man verfolgt Peter und Annika, wie sie den Urlaub auf Sylt mit Freunden verbringen und wie sie dort mit ihrer Situation umgehen. Das Buch ist an sich teilweise echt gut geschrieben und regt zum nachdenken an. Allerdings gibt es auch sehr viele Passagen, in denen Peter, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, sehr wirr zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt. Außerdem bringt er oft in sehr unpassenden Momenten wirklich komische Vergleiche oder “Fun Facts” an. Er wirkt wie jemand, der sehr unzufrieden mit seinem eigenen Leben und sehr depressiv ist. Auch ist er sehr sauer auf seine Exfreundin Ines, was man auch immer wieder durch das Buch hinweg merkt und was er oft selber sagt. Am Anfang des Buches war ich voll darauf vorbereitet, Peter sehr wenig zu mögen und Verständnis für seine Exfreundin und nicht für ihn zu haben, weil er sehr unsympathisch geschrieben ist, aber im Laufe der Geschichte, konnte ich immer besser nachvollziehen, warum Peter so sauer auf sie ist. Seine Handlungen und Denkweisen entschuldigt das aber allemal nicht, es macht sie nur etwas verständlicher. Was ich sehr schade finde ist, dass Annika unter dem Hass ihrer Eltern füreinander leiden muss, da sie von beiden (aber va von ihrer Mutter) irgendwie als Spielfigur in ihrem Machtkampf verwendet wird. Peter sagt auch während der Story, dass Annika das Schlachtfeld sei, auf dem der Kampf zwischen ihm und Ines ausgetragen werde. Das tut mir einfach nur mega Leid für Annika, da sie absolut nichts für die Situation, in der sie alle sind, kann. Es is auch nicht fair, dass sie das alles so abbekommt. Am Ende des Buches raufen sich Annika und Peter aber anscheinend irgendwie doch zusammen. Das Buch gibt gute Einblicke in die schwierige Situation von getrennten Eltern, die sich nicht mehr verstehen und trotzdem für ein Kind da sein müssen. Auch zeigt es, wie schwer die Situation für die Väter ist, v.a. wenn diese das Sorgerecht nicht bekommen können. Allerdings fand ich das Ende des Buches und somit eigentlich den Großteil relativ nichts sagend, da nicht wirklich eine Lösung für diese Situation gefunden wird. Es war ganz nett zu lesen, aber hätte ich es nicht für die Ausbildung lesen müssen, hätte ich es wahrscheinlich auch nie im Buchladen mitgenommen.
26. Nov. 2024






