Blick ins Buch

Jugendbücher

Die Liebe der Väter von Thomas Hettche - Textanalyse und Interpretation

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Über das Buch

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Alle wichtigen Infos zur Interpretation sowohl kurz (Kapitelzusammenfassungen) als auch ausführlich und klar strukturiert.


Inhalt:

- Schnellübersicht

- Autor: Leben und Werk

- ausführliche Inhaltsangabe

- Aufbau

- Personenkonstellationen

- Sachliche und sprachliche Erläuterungen

- Stil und Sprache

- Interpretationsansätze

- 6 Abituraufgaben mit Musterlösungen

NEU: exemplarische Schlüsselszenenanalysen

NEU: Lernskizzen zur schnellen Wiederholung


Layout:

- Randspalten mit Schlüsselbegriffen

- übersichtliche Schaubilder

NEU: vierfarbiges Layout

Im Roman Die Liebe der Väter erzählt Thomas Hettche von den Schuldgefühlen und der Ohnmacht eines Vaters, seiner Tochter näherzukommen.

Editionen (6)

ISBN9783804470668
VerlagBange, C
Erscheinungsdatum31.08.22
Seitenzahl152

Rezensionen & Bewertungen

57 Bewertungen

9 Rezensionen

1,7

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  • hannahmariaz
    hannahmariaz

    253 Follower

    2,5

    Diese Buch handelt von Peter und seiner Tochter Annika, zu der er ein schwieriges Verhältnis hat. Dieses schwierige Verhältnis kommt daher, dass Peter und seine Exfreundin Ines sich nicht im Guten getrennt haben und beide ihre Gefühle nicht so weit in den Griff bekommen, dass wenigstens Annika nicht darunter leiden muss. Man verfolgt Peter und Annika, wie sie den Urlaub auf Sylt mit Freunden verbringen und wie sie dort mit ihrer Situation umgehen. Das Buch ist an sich teilweise echt gut geschrieben und regt zum nachdenken an. Allerdings gibt es auch sehr viele Passagen, in denen Peter, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, sehr wirr zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt. Außerdem bringt er oft in sehr unpassenden Momenten wirklich komische Vergleiche oder “Fun Facts” an. Er wirkt wie jemand, der sehr unzufrieden mit seinem eigenen Leben und sehr depressiv ist. Auch ist er sehr sauer auf seine Exfreundin Ines, was man auch immer wieder durch das Buch hinweg merkt und was er oft selber sagt. Am Anfang des Buches war ich voll darauf vorbereitet, Peter sehr wenig zu mögen und Verständnis für seine Exfreundin und nicht für ihn zu haben, weil er sehr unsympathisch geschrieben ist, aber im Laufe der Geschichte, konnte ich immer besser nachvollziehen, warum Peter so sauer auf sie ist. Seine Handlungen und Denkweisen entschuldigt das aber allemal nicht, es macht sie nur etwas verständlicher. Was ich sehr schade finde ist, dass Annika unter dem Hass ihrer Eltern füreinander leiden muss, da sie von beiden (aber va von ihrer Mutter) irgendwie als Spielfigur in ihrem Machtkampf verwendet wird. Peter sagt auch während der Story, dass Annika das Schlachtfeld sei, auf dem der Kampf zwischen ihm und Ines ausgetragen werde. Das tut mir einfach nur mega Leid für Annika, da sie absolut nichts für die Situation, in der sie alle sind, kann. Es is auch nicht fair, dass sie das alles so abbekommt. Am Ende des Buches raufen sich Annika und Peter aber anscheinend irgendwie doch zusammen. Das Buch gibt gute Einblicke in die schwierige Situation von getrennten Eltern, die sich nicht mehr verstehen und trotzdem für ein Kind da sein müssen. Auch zeigt es, wie schwer die Situation für die Väter ist, v.a. wenn diese das Sorgerecht nicht bekommen können. Allerdings fand ich das Ende des Buches und somit eigentlich den Großteil relativ nichts sagend, da nicht wirklich eine Lösung für diese Situation gefunden wird. Es war ganz nett zu lesen, aber hätte ich es nicht für die Ausbildung lesen müssen, hätte ich es wahrscheinlich auch nie im Buchladen mitgenommen.

    26. Nov. 2024

  • mimigruenzweig
    mimigruenzweig

    2 Follower

    0,5

    Wirklich schlecht

    Das Buch ist super langweilig. Das einzig schöne ist die Beschreibung der Rauhnächte und generell die Legenden. Ich musste es leider für meine Deutsch Prüfung lesen. Lange nichts mehr gelesen das derart schlecht war.

    5. Aug. 2025

  • mondglas
    mondglas

    22 Follower

    0,5

    Ich habe mich durch dieses Buch gekämpft und das auch nur, weil es prüfungsrelevant ist. Die Thematik ist veraltet, der Schreibstil anstrengend und der Ich-Erzähler unglaublich unsympathisch. Dass das Buch teilweise autobiographisch angehaucht sein soll, lässt tief blicken. Vereinzelt darf man raten, wer nun was gesagt hat, da es keinerlei Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede gibt. Es werden schwerwiegende Themen angeschnitten, die die minderjährige Tochter des Ich-Erzählers als 5- und ich glaube 7-Jährige erlebt hat, ohne deren Tragweite weiter zu beleuchten oder dem Ganzen überhaupt weiter Beachtung zu schenken. Stattdessen schwafelt der Ich-Erzähler, der sich viel zu gerne reden hört, lieber über unwichtige Erlebnisse mit seiner Mutter und macht sich viel zu wenig Selbstvorwürfe oder überhaupt Gedanken darüber, was er seiner Tochter am Silvesterabend antat. Treue scheint auch kaum eine Rolle zu spielen und warum sich alle ständig betrinken, frage ich mich auch nicht mehr. Das Buch endet ebenso belanglos, wie es begann.

    17. Okt. 2024

3 von 9 Rezensionen

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