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Der 16-jährige Jannek fährt zu seiner Großmutter zu Besuch nach Ribberow. Dies ist ein fiktives Dorf in den neuen Bundesländern. Die Geschichte spielt nach der Wende. Dort trifft er auf seinen etwas älteren Freund Till aus Kindheitstagen, der inzwischen -genau wie sein Vater -bei der Polizei arbeitet. Eigentlich lebt Jannek mit seiner Mutter allein in einer 2- Zimmer Wohnung in der Stadt und war schon eine längere Zeit nicht mehr bei seiner eher unterkühlten Großmutter Hanne in dem etwas eigentümlichen Dorf. Seit dem Tod des Großvaters Heinz scheint die Distanz zu Hanne immer größer zu werden, denn Heinz war immer irgendwie das Bindeglied innerhalb der Familie. Jannek und Till machen eines Tages bei einem Angelausflug eine schreckliche Entdeckung . Ab hier entspinnt sich ein interessanter Kriminalfall. Die Lektüre habe ich zusammen mit meinem 13-jährigen Sohn für die Schule gelesen. Es hat wirklich Spaß gemacht, wenn wir uns austauschen und miträtseln konnten. Zudem hatte er natürlich einen Lerneffekt als es um die LPGs in der damaligen DDR ging. Wir schauten uns an, wie es zum “Zusammenschluss“ der landwirtschaftlichen Betriebe kam und wie diese nach der Wende wieder aufgelöst wurden. Hier ergaben sich dann noch weitere Gespräche über die DDR und das Leben dort. Als Wendekind konnte ich noch ein wenig selbst aus der Erfahrung heraus berichten. Mir hat wirklich sehr gut gefallen, dass unsere jüngeren Protagonist:innen sehr loyal untereinander waren und innerhalb der Geschichte toll miteinander kommuniziert haben. Es geht also u.a. auch um Freundschaft, Familie, Geheimnisse, Kriminalität, Verbrechen, das Leben innerhalb einer Dorfgemeinschaft und eine sich anbahnende junge Liebe ohne den klischeehaften Kitsch. Mein Sohn und ich haben diesen sehr soliden Kriminalroman gerne gelesen. Sprachlich und stilistisch empfand ich die Lektüre als altersgerecht.
21. Mai 2024
Der 16-jährige Jannek fährt zu seiner Großmutter zu Besuch nach Ribberow. Dies ist ein fiktives Dorf in den neuen Bundesländern. Die Geschichte spielt nach der Wende. Dort trifft er auf seinen etwas älteren Freund Till aus Kindheitstagen, der inzwischen -genau wie sein Vater -bei der Polizei arbeitet. Eigentlich lebt Jannek mit seiner Mutter allein in einer 2- Zimmer Wohnung in der Stadt und war schon eine längere Zeit nicht mehr bei seiner eher unterkühlten Großmutter Hanne in dem etwas eigentümlichen Dorf. Seit dem Tod des Großvaters Heinz scheint die Distanz zu Hanne immer größer zu werden, denn Heinz war immer irgendwie das Bindeglied innerhalb der Familie. Jannek und Till machen eines Tages bei einem Angelausflug eine schreckliche Entdeckung . Ab hier entspinnt sich ein interessanter Kriminalfall. Die Lektüre habe ich zusammen mit meinem 13-jährigen Sohn für die Schule gelesen. Es hat wirklich Spaß gemacht, wenn wir uns austauschen und miträtseln konnten. Zudem hatte er natürlich einen Lerneffekt als es um die LPGs in der damaligen DDR ging. Wir schauten uns an, wie es zum “Zusammenschluss“ der landwirtschaftlichen Betriebe kam und wie diese nach der Wende wieder aufgelöst wurden. Hier ergaben sich dann noch weitere Gespräche über die DDR und das Leben dort. Als Wendekind konnte ich noch ein wenig selbst aus der Erfahrung heraus berichten. Mir hat wirklich sehr gut gefallen, dass unsere jüngeren Protagonist:innen sehr loyal untereinander waren und innerhalb der Geschichte toll miteinander kommuniziert haben. Es geht also u.a. auch um Freundschaft, Familie, Geheimnisse, Kriminalität, Verbrechen, das Leben innerhalb einer Dorfgemeinschaft und eine sich anbahnende junge Liebe ohne den klischeehaften Kitsch. Mein Sohn und ich haben diesen sehr soliden Kriminalroman gerne gelesen. Sprachlich und stilistisch empfand ich die Lektüre als altersgerecht.
21. Mai 2024






