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Man weiß ja: Ernaux schafft es mit wenigen Sätzen, Gefühle schonungslos ehrlich auf den Punkt zu bringen. Auch wieder bei diesem Roman. Zitate, die ich mochte: „Zu dem Zeitpunkt fragte ich mich nicht, ob mein Verhalten oder meine Wünsche richtig oder falsch waren, genauso wenig, wie ich es mich hier beim Schreiben frage. Manchmal denke ich, dass man durch diesen Verzicht am sichersten zur Wahrheit vordringt.“, S.34 „Schreiben ist für mich eine Möglichkeit gewesen, das zu retten, was schon nicht mehr meine Realität ist, keine Empfindung mehr, die mich auf der Straße überfällt und von Kopf bis Fuß erfasst, sondern nur noch >die Besessenheit<, ein klar umrissener Zeitraum der Vergangenheit.“, S.64
20. Apr. 2026
Man weiß ja: Ernaux schafft es mit wenigen Sätzen, Gefühle schonungslos ehrlich auf den Punkt zu bringen. Auch wieder bei diesem Roman. Zitate, die ich mochte: „Zu dem Zeitpunkt fragte ich mich nicht, ob mein Verhalten oder meine Wünsche richtig oder falsch waren, genauso wenig, wie ich es mich hier beim Schreiben frage. Manchmal denke ich, dass man durch diesen Verzicht am sichersten zur Wahrheit vordringt.“, S.34 „Schreiben ist für mich eine Möglichkeit gewesen, das zu retten, was schon nicht mehr meine Realität ist, keine Empfindung mehr, die mich auf der Straße überfällt und von Kopf bis Fuß erfasst, sondern nur noch >die Besessenheit<, ein klar umrissener Zeitraum der Vergangenheit.“, S.64
20. Apr. 2026





