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Im Prolog erleben wir, wir Brandon Ellen an der Hotelbar in Las Vegas mit Wein abfüllt. Nach dem dritten Glas bricht diese in Tränen aus, wegen ihren Geschwistern, die beide mit einem nichtsnützigen Rockstar liiert sind und vor allem wegen ihrem Leben, das den Bach runtergeht. Da macht Brandon ihr das Angebot, ihr ihre schlechten Erinnerungen für eine Nacht zu nehmen .... Am nächsten Morgen wacht sie fluchend und mit einem Kater auf. Als sie erfährt, wer ihr Betthäschen war, flippt sie völlig aus und flüchtet zurück nach Österreich. Danach sind wir wieder im Heimatland der Autorin. Ellens Familie erwartete Ian aus den Staaten, der seinen Eltern seine Freundin Nat vorstellen möchte. Bei dieser Gelegenheit kommen auch deren Eltern und, wie kann es anders sein, Brandon zum Essen. Es war also nichts damit, den One-Night-Stand in Vegas zu vergessen, denn der Gitarrist hatte sich vorgenommen, sie aus der Reserve zu locken. Ellen ist uns schon in vorhergegangenen Bänden eher negativ aufgefallen und auch hier macht sie sich gleich zu Beginn keine Freunde, denn sie schwärzt ihre Geschwister bei ihren Eltern an. Ellen igelt sich ein und sobald ihr jemand zu nahe kommt, schlägt sie wie wild um sich, um sich ja nicht mit ihren Gefühlen auseinandersetzen zu müssen. Und trotzdem lernen wir die Protagonistin besser kennen und vor allem verstehen. Brandon ist ein richtiger Bad Boy, ein waschechter Rockstar, wie man ihn sich vorstellt, und doch scheint gerade er die 'Eiskönigin' Ellen zu durchschauen und versucht sie aufzutauen. Und so wird er ganz bestimmt schnell jedes Leser(innen)herz erobern In "Der Rockstar in meinem Bett" sind die beiden Protagonisten einige Jahre älter und das tut der Geschichte gut. Teresa Sporrer punktet auch hier immer noch mit ihrem unverwechselbaren Humor, doch geht dieser fünfte Band zusätzlich mehr in die Tiefe, was mir ausgezeichnet gefallen hat. Ellen macht im Laufe dieses Bandes einen enormen Prozess durch, aber auch Zoey und ihre Leute entwickeln sich weiter. Toll fand ich auch, wie die Familie in den Mittelpunkt gerückt wird und zwar nicht nur bei Ellen und Zoey. Ellen ist vor allem zu Beginn wirklich keine Sympathieträgerin. Sie ist spiessig, kratzbürstig und suhlt des öfteren ins Selbstmitleid. Als Leser erkennt man schnell, dass ihr Verhalten auch einen triftigen Grund hat, doch ihre Rundumschläge waren mir manchmal doch etwas zu extrem, vor allem wenn man an ihr Alter und ihren Beruf denkt. Wie wir es nicht anders kennen, ist Teresa Sporrers Schreibstil erfrischend und locker flockig zu lesen. Viele Szene leben vom bissigen Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten, denn Brandon kann es einfach nicht lassen, Ellen zu provozieren. Fazit: Ich muss zugeben, dass Ellen und Brandon mein Herz im Sturm erobert haben und "Der Rockstar in meinem Bett" mein bisheriger Lieblingsband von Teresa Sporrer ist. Er liest sich gewohnt humorvoll, ist aber reifer und erwachsener. (4.5 Sterne)
9. Jan. 2023
Im Prolog erleben wir, wir Brandon Ellen an der Hotelbar in Las Vegas mit Wein abfüllt. Nach dem dritten Glas bricht diese in Tränen aus, wegen ihren Geschwistern, die beide mit einem nichtsnützigen Rockstar liiert sind und vor allem wegen ihrem Leben, das den Bach runtergeht. Da macht Brandon ihr das Angebot, ihr ihre schlechten Erinnerungen für eine Nacht zu nehmen .... Am nächsten Morgen wacht sie fluchend und mit einem Kater auf. Als sie erfährt, wer ihr Betthäschen war, flippt sie völlig aus und flüchtet zurück nach Österreich. Danach sind wir wieder im Heimatland der Autorin. Ellens Familie erwartete Ian aus den Staaten, der seinen Eltern seine Freundin Nat vorstellen möchte. Bei dieser Gelegenheit kommen auch deren Eltern und, wie kann es anders sein, Brandon zum Essen. Es war also nichts damit, den One-Night-Stand in Vegas zu vergessen, denn der Gitarrist hatte sich vorgenommen, sie aus der Reserve zu locken. Ellen ist uns schon in vorhergegangenen Bänden eher negativ aufgefallen und auch hier macht sie sich gleich zu Beginn keine Freunde, denn sie schwärzt ihre Geschwister bei ihren Eltern an. Ellen igelt sich ein und sobald ihr jemand zu nahe kommt, schlägt sie wie wild um sich, um sich ja nicht mit ihren Gefühlen auseinandersetzen zu müssen. Und trotzdem lernen wir die Protagonistin besser kennen und vor allem verstehen. Brandon ist ein richtiger Bad Boy, ein waschechter Rockstar, wie man ihn sich vorstellt, und doch scheint gerade er die 'Eiskönigin' Ellen zu durchschauen und versucht sie aufzutauen. Und so wird er ganz bestimmt schnell jedes Leser(innen)herz erobern In "Der Rockstar in meinem Bett" sind die beiden Protagonisten einige Jahre älter und das tut der Geschichte gut. Teresa Sporrer punktet auch hier immer noch mit ihrem unverwechselbaren Humor, doch geht dieser fünfte Band zusätzlich mehr in die Tiefe, was mir ausgezeichnet gefallen hat. Ellen macht im Laufe dieses Bandes einen enormen Prozess durch, aber auch Zoey und ihre Leute entwickeln sich weiter. Toll fand ich auch, wie die Familie in den Mittelpunkt gerückt wird und zwar nicht nur bei Ellen und Zoey. Ellen ist vor allem zu Beginn wirklich keine Sympathieträgerin. Sie ist spiessig, kratzbürstig und suhlt des öfteren ins Selbstmitleid. Als Leser erkennt man schnell, dass ihr Verhalten auch einen triftigen Grund hat, doch ihre Rundumschläge waren mir manchmal doch etwas zu extrem, vor allem wenn man an ihr Alter und ihren Beruf denkt. Wie wir es nicht anders kennen, ist Teresa Sporrers Schreibstil erfrischend und locker flockig zu lesen. Viele Szene leben vom bissigen Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten, denn Brandon kann es einfach nicht lassen, Ellen zu provozieren. Fazit: Ich muss zugeben, dass Ellen und Brandon mein Herz im Sturm erobert haben und "Der Rockstar in meinem Bett" mein bisheriger Lieblingsband von Teresa Sporrer ist. Er liest sich gewohnt humorvoll, ist aber reifer und erwachsener. (4.5 Sterne)
9. Jan. 2023






