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Ein Buch über Heilung und die Liebe
Erst einmal, das Buch ist wunderbar geschrieben. Trotz des recht langsamem Aufbaus, konnte ich durchweg folgen und bin nur so durch die Seiten gerast. Vor zig Jahren habe ich mal den Film gesehen, konnte mich aber nicht mehr wirklich an die Story erinnern, was auch gut war und deshalb kam gerade das Ende sehr überraschend daher. Kurz zum Inhalt: Grace hat etwas Furchtbares erlebt. Nach einem schrecklichen Reitunfall sind sowohl sie als auch ihr Pferd Pilgrim schwer traumatisiert. Um ihr zu helfen recherchiert ihre Mutter Annie und entdeckt einen sogenannten "Pferdeflüsterer", von dem sie sich Hilfe erhofft. Mit Pferd und Tochter im Gepäck reist sie kurzerhand nach Montana in die Berge, damit sich der Pferdeexperte Tom Booker ihrer annimmt. Dort beginnt eine langsame Heilung und das wiederfinden nach sich selbst und auch Annie muss sich fragen wo sie steht und was sie eigentlich möchte. Auch wenn das Buch fast schon ein Klassiker ist, ist es wunderbar zu lesen. Inhaltlich schweift es allerdings etwa ab der Hälfte etwas vom ursprünglichem Thema der Pferde und der Heilung ab und mutiert immer mehr zu einer recht kitschigen Liebesgeschichte, welche zwar irgendwie schön und nachvollziehbar geschrieben ist, aber doch auch Tropes beinhaltet, die ich nicht so gelungen finde. Annies Gefühle kann ich zwar nachvollziehen, allerdings kann ich ihr irgendwie die fehlenden Schuldgefühle gegenüber ihrer Tochter nicht ganz verzeihen und finde ihre Herangehensweise etwas egoistisch. Trotzdem war es ein wirklich schönes Leseerlebnis mit angenehmer Atmosphäre.
1. Feb. 2026
Ein Buch über Heilung und die Liebe
Erst einmal, das Buch ist wunderbar geschrieben. Trotz des recht langsamem Aufbaus, konnte ich durchweg folgen und bin nur so durch die Seiten gerast. Vor zig Jahren habe ich mal den Film gesehen, konnte mich aber nicht mehr wirklich an die Story erinnern, was auch gut war und deshalb kam gerade das Ende sehr überraschend daher. Kurz zum Inhalt: Grace hat etwas Furchtbares erlebt. Nach einem schrecklichen Reitunfall sind sowohl sie als auch ihr Pferd Pilgrim schwer traumatisiert. Um ihr zu helfen recherchiert ihre Mutter Annie und entdeckt einen sogenannten "Pferdeflüsterer", von dem sie sich Hilfe erhofft. Mit Pferd und Tochter im Gepäck reist sie kurzerhand nach Montana in die Berge, damit sich der Pferdeexperte Tom Booker ihrer annimmt. Dort beginnt eine langsame Heilung und das wiederfinden nach sich selbst und auch Annie muss sich fragen wo sie steht und was sie eigentlich möchte. Auch wenn das Buch fast schon ein Klassiker ist, ist es wunderbar zu lesen. Inhaltlich schweift es allerdings etwa ab der Hälfte etwas vom ursprünglichem Thema der Pferde und der Heilung ab und mutiert immer mehr zu einer recht kitschigen Liebesgeschichte, welche zwar irgendwie schön und nachvollziehbar geschrieben ist, aber doch auch Tropes beinhaltet, die ich nicht so gelungen finde. Annies Gefühle kann ich zwar nachvollziehen, allerdings kann ich ihr irgendwie die fehlenden Schuldgefühle gegenüber ihrer Tochter nicht ganz verzeihen und finde ihre Herangehensweise etwas egoistisch. Trotzdem war es ein wirklich schönes Leseerlebnis mit angenehmer Atmosphäre.
1. Feb. 2026






