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Romane

Der Pferdeflüsterer

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Über das Buch

Ein Welterfolg Man nennt ihn den Pferdeflüsterer: Tom Booker versteht es wie kein anderer, kranke und verstörte Pferde zu heilen. Die Journalistin Annie hofft, dass er ihrer Tochter Grace und deren Pferd Pilgrim helfen kann. Beide sind nach einem schweren Unfall traumatisiert. Als Annie dem Einzelgänger in Montana begegnet, spürt auch sie, wie charismatisch und anziehend er ist. Sie erkennt, dass nur die Kraft der Liebe alte Wunden heilen kann. „Mit seinem Buch ‚Der Pferdeflüsterer’ hat Nicholas Evans alle Verkaufsrekorde gebrochen. Wer das Buch liest, weiß schon nach den ersten Seiten weshalb.“ Für Sie

Editionen (13)

ISBN9783841204165
VerlagAufbau digital
Erscheinungsdatum14.11.11
Seitenzahl464

Rezensionen & Bewertungen

146 Bewertungen

26 Rezensionen

4,2

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  • ladyamalthea
    ladyamalthea

    243 Follower

    3,5

    Ein Buch über Heilung und die Liebe

    Erst einmal, das Buch ist wunderbar geschrieben. Trotz des recht langsamem Aufbaus, konnte ich durchweg folgen und bin nur so durch die Seiten gerast. Vor zig Jahren habe ich mal den Film gesehen, konnte mich aber nicht mehr wirklich an die Story erinnern, was auch gut war und deshalb kam gerade das Ende sehr überraschend daher. Kurz zum Inhalt: Grace hat etwas Furchtbares erlebt. Nach einem schrecklichen Reitunfall sind sowohl sie als auch ihr Pferd Pilgrim schwer traumatisiert. Um ihr zu helfen recherchiert ihre Mutter Annie und entdeckt einen sogenannten "Pferdeflüsterer", von dem sie sich Hilfe erhofft. Mit Pferd und Tochter im Gepäck reist sie kurzerhand nach Montana in die Berge, damit sich der Pferdeexperte Tom Booker ihrer annimmt. Dort beginnt eine langsame Heilung und das wiederfinden nach sich selbst und auch Annie muss sich fragen wo sie steht und was sie eigentlich möchte. Auch wenn das Buch fast schon ein Klassiker ist, ist es wunderbar zu lesen. Inhaltlich schweift es allerdings etwa ab der Hälfte etwas vom ursprünglichem Thema der Pferde und der Heilung ab und mutiert immer mehr zu einer recht kitschigen Liebesgeschichte, welche zwar irgendwie schön und nachvollziehbar geschrieben ist, aber doch auch Tropes beinhaltet, die ich nicht so gelungen finde. Annies Gefühle kann ich zwar nachvollziehen, allerdings kann ich ihr irgendwie die fehlenden Schuldgefühle gegenüber ihrer Tochter nicht ganz verzeihen und finde ihre Herangehensweise etwas egoistisch. Trotzdem war es ein wirklich schönes Leseerlebnis mit angenehmer Atmosphäre.

    1. Feb. 2026

  • neon_dreamer
    neon_dreamer

    40 Follower

    5,0

    Großartig geschriebene, tragische Geschichte mit viel Tiefsinn und Gefühl

    Es gibt nicht viele Bücher, die mir so gut gefallen, dass ich sie kaum aus der Hand legen kann. Natürlich können Bücher mich total fesseln und das auch oft. Aber ich hatte es schon lange nicht mehr erlebt, dass ich mir immer wieder Freiraum schaffte, um das Buch weiter zu lesen. "Der Pferdeflüsterer" von Nicholas Evans hat es geschafft. Schon komisch, da ich den Film wirklich nie richtig mochte. Eine Zeit lang war er sogar als einer meiner "Hassfilme" auf Moviepilot gelistet. Ich hielt den Film immer für eine unfassbar kitschige Schmonzette. Am Thema irgendwie vorbei. Es ist lange her, als ich den Film das letzte Mal gesehen habe. Ich denke ich habe ihn bisher dreimal geschaut. Seit ein paar Jahren möchte ich ihm noch einmal eine Chance geben, leider ist er in meinen abonnierten Streamingdiensten nicht verfügbar. Vor ein paar Wochen also war ich an einem Bücherschrank in München und da stand "Der Pferdeflüsterer" von Nicholas Evans. Ich habe nicht lange überlegt, ich griff danach und steckte es ein. "Irgendwann werde ich das schon mal lesen ..." So dachte ich. Irgendwann kam ziemlich bald, denn ich hatte richtig Lust auf das Buch. Und so begann ich zu lesen. Die Geschichte ist natürlich exakt gleich zum Film. Also so fern ich das noch in Erinnerung habe. Es ist immer noch diese ausgefüllte Liebesgeschichte darin enthalten, jedoch hat sie mich in der literarischen Form unglaublich berührt. Vor allem schreibt Nicholas Evans unfassbar versiert. Lesende erhalten in dem Buch nicht nur eine Tragic Lovestory, sondern ein ganzes Abenteuer. Evans beschreibt unfassbar detailliert die wunderschönen Landschaften Montanas, sodass man sich unmittelbar selbst darin befindet. Die Arbeit mit den Pferden ist ebenso spannend beschrieben, vor allem die Arbeit des Pferdeflüsterers. Evans lässt sich auch enorm Zeit, die Charaktere zu formen und zu beschreiben. Somit bekommen Lesende für jede Person einzeln ein Gespür. Und im Zusammenspiel werden Emotionen, Reaktionen und Gedanken dieser, viel verständlicher. Im Film hat mich Grace (gespielt von Scarlett Johansson) unglaublich genervt. Sie kam mir immer so rücksichtslos und egoistisch vor. Im Buch ist das nicht so. Weil ich die Zeit hatte, all ihre Gedanken und Gefühle kennen zu lernen. Natürlich hatte sie dieses schlimme Erlebnis, aber deswegen muss sie sich ja nicht wie die Axt im Walde aufführen. So mein Empfinden damals noch im Film. Nicholas Evans ließ Lesende richtig in die Gefühlswelt von Grace eintauchen und ihre Entwicklung miterleben. Miterleben ist ein gutes Stichwort, denn der Unfall, der sich zu Anfang ereignet ist so unfassbar intensiv beschrieben, dass mir die Tränen dabei kamen. Diese Szenen wurden im Film auch sehr gut umgesetzt. Ein Grund, warum ich mich auch etwas scheue, den Film "Der Pferdeflüsterer" noch einmal zu sehen. Zum Ende hin zieht sich das Buch etwas, jedoch liebte ich wirklich alles daran. Immer wieder wollte ich unbedingt zur Double Divide Ranch zurück kehren. Das lag nicht nur an der ganzen Geschichte, sondern auch an den sympathischen Charakteren. Besonders Tom Booker (im Film gespielt von Robert Redford) konnte mein Herz gewinnen. So ein ruhiger, fokussierter Mann, der fast perfekt wirkt und dennoch seine Fehler hat. Genau dies gefiel mir besonders an der Figur. Nicholas Evans sorgte dafür, dass Tom Booker wie ein Filmstar aus der Pferdewelt wirkte, sich selbst aber nie so sah. Und durch manche Entscheidungen, die er privat traf, wirkte er nicht fehlerfrei, sondern eben so menschlich, wie alle anderen. Auch die oben schon angedeutete Romanze hat mir sehr gefallen. Da ich ein Faible für Tragic Lovestorys habe, war das genau meine Kragenweite. "Der Pferdeflüsterer" war bisher das erste und einzige Buch, das ich von Nicholas Evans gelesen habe. Ich werde mich wohl noch ein bisschen nach diesem Autor umsehen, denn er kann wirklich sensationell Geschichten erzählen. Der Anfang des Buches, sowie das Ende, lässt mich kaum mehr los und ich bin nun sehr wehmütig, meine Abreise anzutreten, die Double Divide zu verlassen und weiter zu ziehen.

    16. Juni 2025

  • marie1896
    marie1896

    314 Follower

    4,0

    Ein schöner Klassiker

    Eine tolle Liebesgeschichte die aus einem Drama heraus entsteht und mit einem Drama endet. Sehr berührend auch wenn man keine Pferde mag

    2. Okt. 2025

3 von 26 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Nicholas Evans

Nicholas Evans wuchs in Worcestershire, England auf. Er studierte Rechtswissenschaften an der Oxford University und arbeitete als Journalist. Von 1982 an schrieb er fürs Fernsehen und Kino. 1993 traf er einen Schmied, der ihm von einem Pferdeflüsterer erzählte. Evans begann an seinem ersten Roman zu arbeiten, der in 36 Sprachen übersetzt und ein Megabestseller wurde. Verfilmt wurde das Buch mit Robert Redford. Auf seinen neuen Roman musste das Publikum über fünf Jahre warten, weil er wegen einer schweren Pilzvergiftung zwei Jahre lang jeden Tag zur Dialyse musste. Im Aufbau Verlag liegen seine Romane „Die wir am meisten lieben“, „Der Pferdeflüsterer“ und „Im Kreis des Wolfs“ vor. www.Nicholasevans.com

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