
114 Follower
Nachdem die junge Studentin Dani in der Mittsommernacht spurlos verschwindet, bricht für ihre eineiige Zwillingsschwester Alex die Welt zusammen. Während alle schnell vom Tod der jungen Frau ausgehen, ist ihre Schwester überzeugt, dass Dani noch lebt … Ich erkläre jetzt zuerst mal, wofür ich die zwei Sterne vergeben habe: Ein Stern dafür, dass die Autorin dieses Buch geschrieben und veröffentlicht hat. Und ein Stern dafür, dass ich das Buch beendet habe. Es ist im Grunde mein Bewertungsminimum und da ich ansonsten nichts Positives dazu schreiben kann, bleibt es dabei auch. Beendet habe ich es vor allem wegen dem extrem schlichten, schnell zu lesenden Stil. Objekt, Subjekt, Prädikat. Daraus bestehen die allermeisten Sätze. Ich erwarte sicher keine Schachtelsätze a la Handke, aber um etwas mehr Ausdruck kann man sich schon bemühen. Keine Beschreibungen der Landschaft, der Personen, der Örtlichkeiten außer Carls Haus und Alex‘ Kleidung - ehrlich, das Buch hätte auch auf der Schwäbischen Alb spielen können mit meinen Nachbarn als Protagonisten, so farblos und blutleer ist diese Geschichte geschrieben. Ebenso inhaltslos bleibt die Sekte, bzw. ‚Der Kult‘. Das ist ein bisschen Dan Brown für Arme und die Autorin macht sich nicht die geringste Mühe das ein bisschen mit spannendem Hintergrund zu füllen. Ach doch, sie erwähnt ja kurz einen griechischen Mythos. Da ihr aber auch hier wohl Zeit oder Lust fehlte, zu erwähnen welcher, hole ich das mal nach - es handelt sich um die Dioskuren, besser bekannt als Kastor und Pollux (nein, das ist kein Spoiler). Gern geschehen. Der Rest, also Alex‘ Teil der Geschichte, geht dann auch gar nicht so sehr um das Finden ihrer Schwester sondern hauptsächlich um eine merkwürdige, vollkommen übergriffige ‚Beziehung‘ mit z. T. sehr skurrilen Dialogen und um den Sex mit ihrem Chef. Und wer die Idee, dass man nach einem therapeutischem Entspannungsorgasmus (fragt lieber nicht) telepathisch mit seinem Zwilling in Kontakt treten kann, genauso dumm findet wie ich, der sollte die Finger von diesem Buch lassen.
20. März 2025
Nachdem die junge Studentin Dani in der Mittsommernacht spurlos verschwindet, bricht für ihre eineiige Zwillingsschwester Alex die Welt zusammen. Während alle schnell vom Tod der jungen Frau ausgehen, ist ihre Schwester überzeugt, dass Dani noch lebt … Ich erkläre jetzt zuerst mal, wofür ich die zwei Sterne vergeben habe: Ein Stern dafür, dass die Autorin dieses Buch geschrieben und veröffentlicht hat. Und ein Stern dafür, dass ich das Buch beendet habe. Es ist im Grunde mein Bewertungsminimum und da ich ansonsten nichts Positives dazu schreiben kann, bleibt es dabei auch. Beendet habe ich es vor allem wegen dem extrem schlichten, schnell zu lesenden Stil. Objekt, Subjekt, Prädikat. Daraus bestehen die allermeisten Sätze. Ich erwarte sicher keine Schachtelsätze a la Handke, aber um etwas mehr Ausdruck kann man sich schon bemühen. Keine Beschreibungen der Landschaft, der Personen, der Örtlichkeiten außer Carls Haus und Alex‘ Kleidung - ehrlich, das Buch hätte auch auf der Schwäbischen Alb spielen können mit meinen Nachbarn als Protagonisten, so farblos und blutleer ist diese Geschichte geschrieben. Ebenso inhaltslos bleibt die Sekte, bzw. ‚Der Kult‘. Das ist ein bisschen Dan Brown für Arme und die Autorin macht sich nicht die geringste Mühe das ein bisschen mit spannendem Hintergrund zu füllen. Ach doch, sie erwähnt ja kurz einen griechischen Mythos. Da ihr aber auch hier wohl Zeit oder Lust fehlte, zu erwähnen welcher, hole ich das mal nach - es handelt sich um die Dioskuren, besser bekannt als Kastor und Pollux (nein, das ist kein Spoiler). Gern geschehen. Der Rest, also Alex‘ Teil der Geschichte, geht dann auch gar nicht so sehr um das Finden ihrer Schwester sondern hauptsächlich um eine merkwürdige, vollkommen übergriffige ‚Beziehung‘ mit z. T. sehr skurrilen Dialogen und um den Sex mit ihrem Chef. Und wer die Idee, dass man nach einem therapeutischem Entspannungsorgasmus (fragt lieber nicht) telepathisch mit seinem Zwilling in Kontakt treten kann, genauso dumm findet wie ich, der sollte die Finger von diesem Buch lassen.
20. März 2025







