Blick ins Buch

Romane

Als die Sonne im Meer verschwand

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Über das Buch

In einem malerischen Dorf in Palästina wachsen die Geschwister der Familie Baraka auf. Doch an einem Tag im Jahr 1948 geht ihre Kindheit jäh zu Ende. Israelische Soldaten stecken ihr Haus in Brand und zwingen sie gewaltsam zur Flucht. Nazmiyya versucht, dem Leid der Flüchtlingslager zu trotzen, Mamduh zieht bis ans andere Ende der Welt. Sie verlieren ihre Familie, ihre Heimat und einander – nie aber die Hoffnung. Und Hoffnung ist es auch, die sechzig Jahre später Mamduhs Enkelin aus Amerika nach Gaza führt …

Editionen (4)

ISBN9783453359147
VerlagDiana
Erscheinungsdatum11.10.16
Seitenzahl400

Rezensionen & Bewertungen

53 Bewertungen

4 Rezensionen

4,0

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  • nekysu
    nekysu

    53 Follower

    5,0

    Ein absolutes Muss

    Ich bin fertig. Dieses Buch hat eine wunderschöne Geschichte, führt den Leser aber auch wahrheitsgemäß in die Welt Palästinas. Dieses Buch ist eine absolute Achterbahn der Gefühle. Aber man kann einfach nicht aussteigen. Es ist teilweise absolut unerträglich, aber es öffnet einem die Augen. Und gerade in der jetzigen Zeit ist es so wichtig. Es gibt allerdings auch Stellen, wo man herzlich lachen muss und denkt sich "das hat sie jetzt nicht wirklich gesagt" 🙈 doch hat sie, denn trotz dem ganzen Leid, haben die Palästinenser ihren Humor nicht verloren. Was ich unglaublich finde. Werde jetzt das nächste Buch von der so authentischen Autorin Susan Abulhawa von meinem SuB holen. Bin gespannt.

    23. Aug. 2025

  • johann
    johann

    15 Follower

    4,0

    Eine sehr lesenswerte Geschichte!

    Erzählt wird die Geschichte einer Palästinensischen Familie von der Nakba bis in die heutige Zeit wobei das politische Geschehen nicht groß diskutiert wird sondern allein die Auswirkungen auf die Menschen in Gaza und der Diaspora. Das Buch bietet einen sehr intimen Einblick in ein Leben unter Besatzung und in ein Leben mit vielen Traumata. Dennoch ist die Grundstimmung eher geprägt von Resilienz und Unerschütterlichkeit. Erzählt wird vor allem aus der Perspektive von weiblichen muslimischen Protagonitinnen. Insgesamt sehr lesenswert.

    26. Mai 2024

  • ver_wil
    ver_wil

    43 Follower

    4,5

    Leben im größten Gefängnis der Welt, dem Gazastreifen...

    Zusammenhalt in der Familie, Rückschläge und wieder Aufstehen, weitermachen, aufgeben ist keine Option. Darstellung des Gazakonfliktes am Rande, eher die Schilderung, wie es sich auf das Leben auswirkt. Aus Sicht der Frauen. Teilweise etwas mystisch, da einige Familienmitglieder seherische Fähigkeiten hatten.

    22. Okt. 2025

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Susan Abulhawa

Susan Abulhawa, 1970 geboren als Kind palästinensischer Flüchtlinge, wuchs in Kuwait, Jordanien und Jerusalem auf. Als Teenager ging sie in die USA, studierte Biomedizin und lebt heute in Pennsylvania. Die Autorin engagiert sich für die Menschenrechte und die Verbesserung der Lebensumstände von palästinensischen Kindern in besetzten Gebieten. 2001 gründete sie die nicht staatliche Kinderorganisation Playgrounds for Palestine. Ihre Romane sind internationale Bestseller. »Während die Welt schlief« wurde in 30 Sprachen übersetzt, »Ihr letzter Tanz« ist für den »Aspen Words Literary Prize nominiert«.

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