Das Phantom des Alexander Wolf
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gaito Gasdanow, 1903 in St. Petersburg geboren und 1971 in München gestorben, gilt als einer der wichtigsten russischen Exilautoren des frühen 20. Jahrhunderts. Seit 1923 lebte er im Exil in Paris, wo er begann, regelmäßig literarische und journalistische Texte zu veröffentlichen. Wegen der existentialistischen Prägung seines Werks wurde Gasdanow wiederholt als der "russische Camus" bezeichnet. Sein Werk umfasst zahlreiche Romane und Erzählungen. Im Hanser Verlag erschienen die Romane Das Phantom des Alexander Wolf (2012), Ein Abend bei Claire (2014), Die Rückkehr des Buddha (2016), Nächtliche Wege (2018) und zuletzt die Erzählungen Schwarze Schwäne (2021).
Beiträge
Diesem mit weniger als 200 Seiten relativ kurzen Roman, dessen Handlung sich vom Bürgerkrieg in Russland bis in die 1930er Jahre in Paris und London erstreckt, liegt ein raffiniertes Verwirrspiel um einen Mord zugrunde. Als dem Erzähler, der als Heranwachsender im Bürgerkrieg einen Verfolger niedergeschossen hatte, Jahrzehnte später dieses traumatische Erlebnis in einer Erzählung wiederbegegnet, beginnt, eingebettet in eine Liebesgeschichte, die Suche nach dem Autor ...
Die Intimität des Tötens Eine dichte, spannende Lektüre mit einem äußerst präzisen und ausdrucksstarken Schreibstil. Gasdanow kreiert mit seinen Worten eine Wolke aus Intimität, Unergründlichkeit, Tod und Liebe, welche einem beim Lesen ständig entgegen schlägt und greifbar wird. Gasdanow thematisiert die Schuld des Tötens, die verfolgen kann, unter der schweren Last der Verantwortung. Täter und Opfer bleiben somit für immer verbunden. Meine persönliche Entdeckung des Jahres 2014! „Höchste Zeit, dass auch für den deutschen Leser das Phantom des Gaito Gasdanow endlich reale Gestalt annimmt." Rosemarie Tietze (Übersetzerin)
Die Geschichte um das Phantom Alexander Wolf konnte mich leider nicht überzeugen. Sprachlich anspruchsvoll hat die insgesamt kurze Erzählung einige Längen, die den gut konstruierten, aber letztlich vorhersehbaren Plot langweilig vor sich hin plätschern lassen. N-Wort, Z-Wort, M-Wort werden genutzt ohne eine historische Einordnung und das trotz eines ziemlich langen Nachworts, in dem ausführlich auf den Autor etc. eingegangen wird.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gaito Gasdanow, 1903 in St. Petersburg geboren und 1971 in München gestorben, gilt als einer der wichtigsten russischen Exilautoren des frühen 20. Jahrhunderts. Seit 1923 lebte er im Exil in Paris, wo er begann, regelmäßig literarische und journalistische Texte zu veröffentlichen. Wegen der existentialistischen Prägung seines Werks wurde Gasdanow wiederholt als der "russische Camus" bezeichnet. Sein Werk umfasst zahlreiche Romane und Erzählungen. Im Hanser Verlag erschienen die Romane Das Phantom des Alexander Wolf (2012), Ein Abend bei Claire (2014), Die Rückkehr des Buddha (2016), Nächtliche Wege (2018) und zuletzt die Erzählungen Schwarze Schwäne (2021).
Beiträge
Diesem mit weniger als 200 Seiten relativ kurzen Roman, dessen Handlung sich vom Bürgerkrieg in Russland bis in die 1930er Jahre in Paris und London erstreckt, liegt ein raffiniertes Verwirrspiel um einen Mord zugrunde. Als dem Erzähler, der als Heranwachsender im Bürgerkrieg einen Verfolger niedergeschossen hatte, Jahrzehnte später dieses traumatische Erlebnis in einer Erzählung wiederbegegnet, beginnt, eingebettet in eine Liebesgeschichte, die Suche nach dem Autor ...
Die Intimität des Tötens Eine dichte, spannende Lektüre mit einem äußerst präzisen und ausdrucksstarken Schreibstil. Gasdanow kreiert mit seinen Worten eine Wolke aus Intimität, Unergründlichkeit, Tod und Liebe, welche einem beim Lesen ständig entgegen schlägt und greifbar wird. Gasdanow thematisiert die Schuld des Tötens, die verfolgen kann, unter der schweren Last der Verantwortung. Täter und Opfer bleiben somit für immer verbunden. Meine persönliche Entdeckung des Jahres 2014! „Höchste Zeit, dass auch für den deutschen Leser das Phantom des Gaito Gasdanow endlich reale Gestalt annimmt." Rosemarie Tietze (Übersetzerin)









