Blick ins Buch

Historische Romane

Das Haus der schönen Dinge

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Über das Buch

Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten avanciert, glaubt er sich und seine Familie am Ziel. Mitten im Herzen der Stadt bieten sie mit dem Kaufhaus alles an, was das Herz begehrt – Waren aus der ganzen Welt »von Münchnern für Münchner«. Die Beliebtheit des Kaufhauses rettet sie über die Krisenjahre nach 1918. In den »goldenen« 20er-Jahren baut Tochter Lily das Geschäft am Münchner Rindermarkt zu einem modernen Tempel für Konsum, Kunst und Kultur aus. Eine glückliche Zukunft scheint der Familie offen zu stehen, doch als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen, zerplatzt der Traum und die Hirschvogls müssen erleben, wie sich ihre geliebte Heimat München und Bayern gegen sie wenden … Der große Roman von Erfolgsautorin Heidi Rehn über Aufstieg und Fall einer jüdischen Münchner Warenhaus-Dynastie zu Beginn des turbulenten 20. Jahrhunderts - opulent, dramatisch, emotional.

Editionen (3)

ISBN9783962335380
VerlagAllitera Verlag
Erscheinungsdatum17.02.26
Seitenzahl656

Rezensionen & Bewertungen

26 Bewertungen

10 Rezensionen

3,9

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  • saiori
    saiori

    15 Follower

    3,0

    Gut geschrieben, allerdings mit einige. Längen.

    1. Juli 2024

  • wuff.wuff
    wuff.wuff

    28 Follower

    4,0

    In Heidi Rehns neuem Roman geht es um den glanzvollen Aufstieg und tiefen Fall des jüdischen Kaufhauses Hirschvogl in München. Die Geschichte beginnt mit der Eröffnung im Jahr 1897 und endet 1952. Man lernt mehrere Generationen der Familie Hirschvogl kennen, jeder für sich lenkt die Geschicke immer am Puls der jeweiligen Zeit. Allerdings stand mir das Kaufhaus an sich oftmals mehr im Vordergrund als die Familie selbst. Außerdem passieren mitunter große Zeitsprünge, was vor allem die Zeiten um den 1. und 2. Weltkrieg betrifft. Man erfährt dann erst im Nachhinein, wie es den einzelnen Charakteren ergangen und wer verstorben ist. Natürlich werden aber die nach und nach aufkommenden Repressalien zu Beginn der NS-Zeit deutlich spürbar und man liest von altbekannten Markennamen wie Hertie oder Wertheim. Im anhängenden Glossar werden nochmals einige Begriffe erklärt und historisch belegte Personen, die Erwähnung finden, aufgeführt. Ein lesenswerter Roman, der vom Aufstieg und Fall einer jüdischen Kaufmannsfamilie berichtet.

    18. Juli 2025

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Heidi Rehn

Heidi Rehn wuchs im Mittelrheintal auf und kam zum Studium der Germanistik und Geschichte nach München. Inzwischen hat sie 24 größtenteils historische Romane verfasst. 2014 erhielt sie den »Goldenen Homer« für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman. Als »Kopfkino live« bietet sie beliebte Romanspaziergänge durch die Münchner Innenstadt an. Dabei wird das fiktive Geschehen an den realen Schauplätzen eindrucksvoll mit der Geschichte dahinter verknüpft. Aktuelle Infos dazu auf www.heidi-rehn.de

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