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City of Ash and Ruin – Zwischen epischer Reise und hormonellem Gefühlschaos
Nachdem mich The Witch Collector trotz gemischter Stimmen richtig abgeholt hat, war ich unglaublich gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte um die stumme Hexe Raina Bloodgood und dem charismatischen Alexus Thibault - der Witch Collector. Band 2 knüpft nahtlos an die dramatischen Ereignisse des Vorgängers an, lässt mich aber mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Found Family & Perspektivwechsel: Die großen Stärken Was Charissa Weaks in diesem Band meisterhaft beherrscht, ist die Einführung der Multiple POVs. Während wir in Band 1 noch sehr auf Raina und Alexus fokussiert waren, öffnet sich hier die Welt. Durch die verschiedenen Blickwinkel bekommt man einen viel tieferen Einblick in die Nebencharaktere, was das Found-Family-Motiv für mich erst so richtig lebendig gemacht hat. Das "Second-Book-Syndrome": Wenn der Weg das Ziel ist (vielleicht zu sehr) Leider hat das Buch für mich ein klassisches Pacing-Problem. Obwohl es Action, Kämpfe und wichtige Enthüllungen über den Plan des Prinzen des Ostens gibt, fühlt sich die Geschichte oft unnötig in die Länge gezogen an. • Reisestrapazen: Wir verbringen sehr viel Zeit mit dem Reisen und dem Bonding innerhalb der Gruppe. Das ist zwar atmosphärisch, trägt aber oft nicht wirklich zur Haupthandlung bei. • Verpasstes Potenzial: Ich hätte mir gewünscht, mehr Zeit mit Colden Thibault - dem Frostking, dessen Entführung ja der Auslöser für die Reise in diesem Buch ist, und dem Prinzen des Ostens - Nephele zu verbringen. Die Entwicklung des Antagonisten kam mir im Vergleich zum Fokus auf die Romanze etwas zu kurz. Smut & "Pubertäts-Vibes" Ein Punkt, der für mich die Balance des Buches gestört hat, war die Menge an Smut. Ich habe nichts gegen Spice, aber hier hatte es oft den Anschein, als würde der Plot zugunsten der körperlichen Anziehung pausieren. Es wirkte stellenweise fast wie ein hormoneller Rausch der Charaktere – treffend ist eher „Teenager-Pubertät Vibes“. Für den Fortgang der eigentlichen Geschichte war diese Menge an expliziten Szenen schlicht nicht notwendig. Fazit: Ein solider Übergang mit Luft nach oben City of Ash and Ruin ist keineswegs ein schlechtes Buch. Die Welt ist nach wie vor faszinierend, Raina ist eine wunderbare Protagonistin und das Ende verspricht eine hochexplosive Fortsetzung. Vielleicht lag es auch an meiner persönlichen Erwartungshaltung nach einem schnelleren Tempo 🤷♀️ Da der Cliffhanger am Ende wirklich vielversprechend ist, werde ich Band 3 definitiv lesen! Beim nächsten Mal werde ich das Buch vielleicht mit etwas mehr Geduld lesen 🤣.

28. Apr. 2026
City of Ash and Ruin – Zwischen epischer Reise und hormonellem Gefühlschaos
Nachdem mich The Witch Collector trotz gemischter Stimmen richtig abgeholt hat, war ich unglaublich gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte um die stumme Hexe Raina Bloodgood und dem charismatischen Alexus Thibault - der Witch Collector. Band 2 knüpft nahtlos an die dramatischen Ereignisse des Vorgängers an, lässt mich aber mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Found Family & Perspektivwechsel: Die großen Stärken Was Charissa Weaks in diesem Band meisterhaft beherrscht, ist die Einführung der Multiple POVs. Während wir in Band 1 noch sehr auf Raina und Alexus fokussiert waren, öffnet sich hier die Welt. Durch die verschiedenen Blickwinkel bekommt man einen viel tieferen Einblick in die Nebencharaktere, was das Found-Family-Motiv für mich erst so richtig lebendig gemacht hat. Das "Second-Book-Syndrome": Wenn der Weg das Ziel ist (vielleicht zu sehr) Leider hat das Buch für mich ein klassisches Pacing-Problem. Obwohl es Action, Kämpfe und wichtige Enthüllungen über den Plan des Prinzen des Ostens gibt, fühlt sich die Geschichte oft unnötig in die Länge gezogen an. • Reisestrapazen: Wir verbringen sehr viel Zeit mit dem Reisen und dem Bonding innerhalb der Gruppe. Das ist zwar atmosphärisch, trägt aber oft nicht wirklich zur Haupthandlung bei. • Verpasstes Potenzial: Ich hätte mir gewünscht, mehr Zeit mit Colden Thibault - dem Frostking, dessen Entführung ja der Auslöser für die Reise in diesem Buch ist, und dem Prinzen des Ostens - Nephele zu verbringen. Die Entwicklung des Antagonisten kam mir im Vergleich zum Fokus auf die Romanze etwas zu kurz. Smut & "Pubertäts-Vibes" Ein Punkt, der für mich die Balance des Buches gestört hat, war die Menge an Smut. Ich habe nichts gegen Spice, aber hier hatte es oft den Anschein, als würde der Plot zugunsten der körperlichen Anziehung pausieren. Es wirkte stellenweise fast wie ein hormoneller Rausch der Charaktere – treffend ist eher „Teenager-Pubertät Vibes“. Für den Fortgang der eigentlichen Geschichte war diese Menge an expliziten Szenen schlicht nicht notwendig. Fazit: Ein solider Übergang mit Luft nach oben City of Ash and Ruin ist keineswegs ein schlechtes Buch. Die Welt ist nach wie vor faszinierend, Raina ist eine wunderbare Protagonistin und das Ende verspricht eine hochexplosive Fortsetzung. Vielleicht lag es auch an meiner persönlichen Erwartungshaltung nach einem schnelleren Tempo 🤷♀️ Da der Cliffhanger am Ende wirklich vielversprechend ist, werde ich Band 3 definitiv lesen! Beim nächsten Mal werde ich das Buch vielleicht mit etwas mehr Geduld lesen 🤣.
28. Apr. 2026








