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✨ „Manche Geschichten erzählen keine Abenteuer, sie erzählen ein ganzes Leben.“ Circe ist kein Buch, das mit rasanter Spannung oder unzähligen Wendungen überzeugt. Stattdessen erzählt Madeline Miller die Lebensgeschichte einer Frau, die ihren Platz zwischen Göttern und Sterblichen finden muss. Was mich am meisten beeindruckt hat, war die unglaubliche Charakterentwicklung. Circe beginnt als unsichere Außenseiterin und wächst im Laufe der Jahrhunderte zu einer starken, selbstbestimmten Frau heran. Diese Entwicklung ist so fein und glaubwürdig geschrieben, dass sie das Herzstück des gesamten Romans bildet. Besonders begeistert haben mich außerdem die Begegnungen mit den bekannten Figuren der griechischen Mythologie. Allen voran Odysseus. Gerade dieser Teil hat mich emotional noch einmal ganz anders abgeholt und gehört für mich zu den stärksten Momenten des Buches. Trotzdem muss ich sagen, der Roman hat für mich auch seine Längen. Manche Abschnitte waren sehr ruhig und stellenweise sogar etwas langatmig. Wer einen spannungsgeladenen Fantasyroman erwartet, wird hier vermutlich enttäuscht. Circe lebt von Atmosphäre, Sprache und den Figuren, nicht von einem rasanten Plot. Dennoch lohnt es sich, dranzubleiben. Die Geschichte entfaltet ihre Wirkung nach und nach und bleibt auch nach dem Ende noch lange im Kopf. Für mich kommt Circe zwar nicht ganz an Das Lied des Achill heran. Dieses Buch hat mich emotional noch mehr berührt, aber es ist dennoch ein wunderschön geschriebener Roman, der die griechische Mythologie auf beeindruckende Weise zum Leben erweckt.
22 Stunden vor
✨ „Manche Geschichten erzählen keine Abenteuer, sie erzählen ein ganzes Leben.“ Circe ist kein Buch, das mit rasanter Spannung oder unzähligen Wendungen überzeugt. Stattdessen erzählt Madeline Miller die Lebensgeschichte einer Frau, die ihren Platz zwischen Göttern und Sterblichen finden muss. Was mich am meisten beeindruckt hat, war die unglaubliche Charakterentwicklung. Circe beginnt als unsichere Außenseiterin und wächst im Laufe der Jahrhunderte zu einer starken, selbstbestimmten Frau heran. Diese Entwicklung ist so fein und glaubwürdig geschrieben, dass sie das Herzstück des gesamten Romans bildet. Besonders begeistert haben mich außerdem die Begegnungen mit den bekannten Figuren der griechischen Mythologie. Allen voran Odysseus. Gerade dieser Teil hat mich emotional noch einmal ganz anders abgeholt und gehört für mich zu den stärksten Momenten des Buches. Trotzdem muss ich sagen, der Roman hat für mich auch seine Längen. Manche Abschnitte waren sehr ruhig und stellenweise sogar etwas langatmig. Wer einen spannungsgeladenen Fantasyroman erwartet, wird hier vermutlich enttäuscht. Circe lebt von Atmosphäre, Sprache und den Figuren, nicht von einem rasanten Plot. Dennoch lohnt es sich, dranzubleiben. Die Geschichte entfaltet ihre Wirkung nach und nach und bleibt auch nach dem Ende noch lange im Kopf. Für mich kommt Circe zwar nicht ganz an Das Lied des Achill heran. Dieses Buch hat mich emotional noch mehr berührt, aber es ist dennoch ein wunderschön geschriebener Roman, der die griechische Mythologie auf beeindruckende Weise zum Leben erweckt.
22 Stunden vor







