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Romane

Blaue Tage

3,9(59)
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Über das Buch

Die Schwestern Leo und Emma werden von ihrem Vater überraschend nach Griechenland eingeladen. Er möchte mit seinen Töchtern und ihren Partnern seinen sechzigsten Geburtstag mit einem Segeltrip feiern – nach Jahren des losen Kontaktes. Doch Leo hat mehr im Gepäck als Badekleidung und Sonnencreme. Sie nimmt, entgegen der Absprache mit Karl, die Pille weiter: Die anstehende Projektleitung geht für Leo vor. Ganz im Gegensatz zu Emma, die sich nichts sehnlicher wünscht als ein Kind mit Onur. Und der Vater führt mittlerweile ein Leben, von dem die Schwestern nichts ahnen. Auf dem engen Katamaran lassen sich die Spannungen in der Familie nicht lange verbergen. Nach einem misslungenen Manöver droht die Stimmung schließlich zu kippen, und die Skipperin Alex kommt der unerfahrenen Segelgruppe zur Hilfe. Als Leo und Alex sich annähern, wird klar, dass noch weit mehr endlich an die Oberfläche muss.

Editionen (1)

ISBN9783311101611
VerlagKampa Verlag
Erscheinungsdatum17.07.25
Seitenzahl208

Merkmale

1 Bewertungen

NachdenklichMittelMittelEntwickelndGlaubwürdigRomantisch

Rezensionen & Bewertungen

59 Bewertungen

12 Rezensionen

3,9

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  • daze2478
    daze2478

    460 Follower

    4,0

    Ein leiser und feiner Roman mit tollen Bildern!

    Ein Roman über Familienbeziehungen, Lebenslinien und Mut zur Veränderung. Ein Familientrip auf einem Katamaran bringt Ungesagtes und tief Vergrabenes an die Oberfläche. Es ist ein leiser Roman mit toller Sprache, fesselnder Story und einem fantastischen Setting. Für mich hätten ein paar mehr Seiten der Geschichte gut getan und den Figuren etwas mehr Raum und Tiefe gegeben. Insgesamt aber sehr lesenswert.

    5. Mai 2026

  • 3,5

    Zwischen Meeresrauschen und Lebensfragen

    In „Blaue Tage“ geht’s mit den Schwestern Leo und Emma auf einen Segeltrip nach Griechenland – eingeladen von ihrem Vater, der nach Jahren Funkstille plötzlich seinen 60. Geburtstag mit der ganzen Familie feiern will. Klingt nach Idylle, wird aber natürlich schnell ziemlich turbulent. Zwischen zu wenig Platz auf dem Boot, zu viel Sonne und ordentlich aufgestauten Familienproblemen kommt alles hoch, worüber viel zu lange keiner reden wollte. Leo steckt außerdem mitten in einer Lebenskrise: Karriere oder Kind? Herz oder Kopf? Und dann ist da auch noch Skipperin Alex, die Leos Gefühlswelt ordentlich durcheinanderbringt. Während Emma von Familienidylle träumt, fragt sich Leo, was sie eigentlich wirklich will – und nicht, was sie wollen soll. Tatjana von der Beek erzählt ruhig und mit einem feinen Gespür für Zwischentöne. Man spürt beim Lesen den letzten Hauch vom Sommer, hört das Gluckern des Wassers und spürt, wie alte Themen langsam ans Licht kommen. Auch wenn die Geschichte angenehm leicht zu lesen ist, bleibt sie inhaltlich eher an der Oberfläche – die Konflikte werden angerissen, aber nicht allzu tief ausgelotet. Trotzdem ist „Blaue Tage“ ein schönes Buch über Familie, Nähe und die Frage nach dem eigenen Weg – leise, atmosphärisch und perfekt für ein paar späte Sommertage.

    13. Nov. 2025

  • anja._liest
    anja._liest

    331 Follower

    4,0

    Leo wird zusammen mit ihrer Schwester Emma und ihren Partnern, vom Vater zu einem gemeinsamen Urlaub in Griechenland eingeladen. Auf einem Katamaran wollen sie verschiedene griechische Inseln erkunden und zusammen seinen 60. Geburtstag feiern. In den vergangenen Jahren glänzte der Vater mit Abwesenheit. Zwei Jahre lang haben die Schwestern ihn nicht gesehen. Konflikten zwischen den Familienmitgliedern kann auf so wenig Raum kaum noch aus dem Weg gegangen werden. Als die Skipperin Alex noch an Bord kommt, wird die Situation zunehmend angespannter. Ein ruhiger Roman, der viel von den Zwischentönen lebt. Verbundenheit und Distanz zwischen den einzelnen Familienmitgliedern wurde hier ganz wunderbar beschrieben. Verschiedene Lebenskonzepte und Ansprüche schaffen Spannungen. Die Kulisse zwischen den griechischen Inseln, Sonne und Meer ist einfach nur traumhaft schön. Da möchte man fast gern mit an Board gehen. Für mich waren die Gedankengänge und Handlungen von Leo oft nicht nachvollziehbar. Das macht aber nichts, weil ja jeder sowieso ganz anders tickt. Eine intensivere Auseinandersetzung zwischen ihr und dem Vater hätte ich mir hier gewünscht. Die Story ging dann eher in eine andere Richtung hin zum Thema Selbstfindung. Ich empfehle den Roman als eine anspruchsvolle Urlaubslektüre oder all denen, die sich einfach mal mit Tiefgang wegträumen wollen.

    3. Juli 2025

3 von 12 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 18488%
alolalola
alolalola31. Mai 2026

Schade dass bisher noch keiner was geschrieben hat 😅

Autorin / Autor

Über Tatjana von der Beek

Tatjana von der Beek, geboren 1993, studierte Literarisches Schreiben und Lektorieren in Hildesheim, war Mitherausgeberin der BELLA triste, Teil der künstlerischen Leitung des Literaturfestivals PROSANOVA 2017 und Finalistin des 23. Open Mike. 2022 erschien ihr Debütroman Die Welt vor den Fenstern im Ecco Verlag und im Dezember 2023 als Taschenbuch bei Nagel & Kimche. Tatjana von der Beek lebt in Leipzig und Düsseldorf.

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