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Für mich ein sehr dicht erzähltes schmales Büchlein. Bisher habe ich noch nie ein Buch einer palästinensischen Autorin gelesen. Ich bin aber sehr froh, diese Geschichte entdeckt zu haben. Der Text ist in 2 Teile aufgeteilt. Der erste Teil behandelt eine Sicht eines israelischen Oberfeldwebels der 1949 in der Negevwüste mit seiner Kompanie arabische Terroristen und Beduinen ausfindig machen und töten soll. Dabei überlebt bei einem Zwischenfall ein beduinisches Mädchen, welches mit in das israelische militärische Lager mit- und dort gefangen genommen wird. Der 2. Teil handelt von einer palästinensischen ICH- Erzählerin, die sich ca. 10 Jahre später, durch einen Zeitungsartikel auf diesen Vorfall aufmerksam gemacht, auf Spurensuche begibt. Der erste Teil ist eher emotionslos beschrieben . Der zweite Teil jedoch ist beherrscht von Emotionen und Panik. Einige Motive aus dem ersten Teil tauchen auch im 2. Teil wieder auf. Dies fand ich stilistisch schonmal sehr gut gemacht und hat beide so unterschiedliche Perspektiven wunderbar miteinander verbunden. Beeindruckt hat mich die Beschreibung der Empfindungen der namenlosen Protagonistin, die für ihre Spurensuche in israelische Gebiete ausreisen und dabei ganz verschiedene Checkpoints passieren musste. Die Anspannung und Panik, die sie dabei ergreift, ist sehr eindrucksvoll beschrieben. Gerne möchte ich noch mehr von palästinensischen Schriftsteller/innen lesen. Mich konnte dieses schmale Buch beeindrucken.
16. Okt. 2024
Für mich ein sehr dicht erzähltes schmales Büchlein. Bisher habe ich noch nie ein Buch einer palästinensischen Autorin gelesen. Ich bin aber sehr froh, diese Geschichte entdeckt zu haben. Der Text ist in 2 Teile aufgeteilt. Der erste Teil behandelt eine Sicht eines israelischen Oberfeldwebels der 1949 in der Negevwüste mit seiner Kompanie arabische Terroristen und Beduinen ausfindig machen und töten soll. Dabei überlebt bei einem Zwischenfall ein beduinisches Mädchen, welches mit in das israelische militärische Lager mit- und dort gefangen genommen wird. Der 2. Teil handelt von einer palästinensischen ICH- Erzählerin, die sich ca. 10 Jahre später, durch einen Zeitungsartikel auf diesen Vorfall aufmerksam gemacht, auf Spurensuche begibt. Der erste Teil ist eher emotionslos beschrieben . Der zweite Teil jedoch ist beherrscht von Emotionen und Panik. Einige Motive aus dem ersten Teil tauchen auch im 2. Teil wieder auf. Dies fand ich stilistisch schonmal sehr gut gemacht und hat beide so unterschiedliche Perspektiven wunderbar miteinander verbunden. Beeindruckt hat mich die Beschreibung der Empfindungen der namenlosen Protagonistin, die für ihre Spurensuche in israelische Gebiete ausreisen und dabei ganz verschiedene Checkpoints passieren musste. Die Anspannung und Panik, die sie dabei ergreift, ist sehr eindrucksvoll beschrieben. Gerne möchte ich noch mehr von palästinensischen Schriftsteller/innen lesen. Mich konnte dieses schmale Buch beeindrucken.
16. Okt. 2024






