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Krimis

Egmont

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Über das Buch

"Egmont" ist ein Trauerspiel von Johann Wolfgang von Goethe, das in fünf Akten die politischen und persönlichen Konflikte im 16. Jahrhundert in den Niederlanden beleuchtet. Im Zentrum steht Graf Egmont, ein charismatischer und beliebter Anführer, der sich für die Freiheit und Rechte der niederländischen Provinzen einsetzt. Die Handlung entfaltet sich vor dem Hintergrund der religiösen und politischen Spannungen zwischen den niederländischen Provinzen und der spanischen Krone. Die Regentin Margarete von Parma versucht, die Ordnung aufrechtzuerhalten, während sie mit den Herausforderungen der Reformation und der Unzufriedenheit der Bevölkerung konfrontiert ist. Egmont, der für seine Tapferkeit und seinen freien Geist bekannt ist, gerät in einen Konflikt mit der spanischen Autorität, insbesondere mit dem Herzog von Alba, der mit harter Hand regiert. Trotz der Warnungen seiner Freunde und Verbündeten bleibt Egmont optimistisch und glaubt an die Gerechtigkeit seiner Sache. Seine Geliebte Klärchen verkörpert die persönliche Dimension des Dramas, indem sie die emotionale Tiefe und die Tragik von Egmonts Schicksal widerspiegelt. Das Stück endet tragisch mit Egmonts Verhaftung und bevorstehender Hinrichtung, was Klärchen in Verzweiflung stürzt. Goethes Werk thematisiert die Spannungen zwischen individueller Freiheit und staatlicher Autorität und stellt die Frage nach dem Preis der Freiheit und dem Schicksal des Einzelnen in einer von Machtkämpfen geprägten Welt.

Editionen (31)

ISBN9791041907892
VerlagCulturea
Erscheinungsdatum19.02.23
Seitenzahl66

Rezensionen & Bewertungen

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1 Rezensionen

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  • jakobdietrich
    jakobdietrich

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    4,0

    Philipp II.’ Herrschaft erstreckt sich allein in Europa von Spanien aus bis zur die Niederlande. Er fordert, die Provinzen im Norden sollen die falsche Lehre des Protestantismus drakonisch ausmerzen, die Häretiker ohne Rücksicht aufhängen. Doch die Bürger dort lieben ihre Freiheit und ihr Graf Egmont lässt sie sie ausleben, wird vom Volk dafür geliebt. – Die Tragödie stellt literaturhistorisch das Scharnier dar zwischen höfischem und bürgerlichem Trauerspiel, deren typische Protagonisten in Egmont vereint sind. Das geschieht, weil es – Goethe schrieb es im Vorabend der französischen Revolution – gerade die Triebkräfte und Transformationsprozesse der Geschichte zum Gegenstand hat, denen die Sieger mindestens genauso wie die Verlierer in diesem Drama unterworfen sind: „Wie von unsichtbaren Geistern gepeitscht, gehen die Sonnenpferde der Zeit mit unsers Schicksals leichtem Wagen durch; und uns bleibt nichts, als mutig gefasst die Zügel festzuhalten und bald rechts, bald links, vom Steine hier, vom Sturze da, die Räder wegzulenken. Worin es geht, wer weiß es? Erinnert er sich doch kaum, woher er kam.“ klagt Egmont zu seinem Sekretär. Dabei haben mir besonders die Charaktere gefallen, die wunderbar plastisch herausgearbeitet sind.

    29. Dez. 2025

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