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Krimis

Egmont

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Über das Buch

"Egmont" von Johann Wolfgang von Goethe ist ein Trauerspiel, das in fünf Akten die politischen und sozialen Unruhen in den Niederlanden während der spanischen Herrschaft im 16. Jahrhundert thematisiert. Im Mittelpunkt steht Graf Egmont, ein charismatischer und beliebter Anführer, der für die Freiheit und Rechte der Niederländer eintritt. Die Handlung beginnt mit einer lebhaften Diskussion unter den Bürgern von Brüssel über die politischen Spannungen und die Bedrohung durch die spanische Inquisition. Egmont wird als Hoffnungsträger und Verteidiger der niederländischen Freiheiten dargestellt, während die Regentin Margarete von Parma versucht, die Ordnung aufrechtzuerhalten und die Spannungen zu entschärfen. Egmonts unbeschwerte und optimistische Natur steht im Kontrast zu den düsteren politischen Realitäten und den Intrigen am spanischen Hof. Trotz seiner Popularität und seines Einflusses gerät Egmont in Konflikt mit der spanischen Obrigkeit, insbesondere mit dem Herzog von Alba, der mit harter Hand gegen die Aufständischen vorgeht. Die Tragödie entfaltet sich, als Egmonts Idealismus und sein Vertrauen in die Gerechtigkeit ihn letztlich in den Untergang führen. Goethes Werk beleuchtet die Themen Freiheit, Macht und das Streben nach Gerechtigkeit und zeigt die Spannungen zwischen persönlicher Integrität und politischer Realität.

Editionen (31)

ISBN9791041900770
VerlagCulturea
Erscheinungsdatum19.12.22
Seitenzahl66

Rezensionen & Bewertungen

21 Bewertungen

1 Rezensionen

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  • jakobdietrich
    jakobdietrich

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    4,0

    Philipp II.’ Herrschaft erstreckt sich allein in Europa von Spanien aus bis zur die Niederlande. Er fordert, die Provinzen im Norden sollen die falsche Lehre des Protestantismus drakonisch ausmerzen, die Häretiker ohne Rücksicht aufhängen. Doch die Bürger dort lieben ihre Freiheit und ihr Graf Egmont lässt sie sie ausleben, wird vom Volk dafür geliebt. – Die Tragödie stellt literaturhistorisch das Scharnier dar zwischen höfischem und bürgerlichem Trauerspiel, deren typische Protagonisten in Egmont vereint sind. Das geschieht, weil es – Goethe schrieb es im Vorabend der französischen Revolution – gerade die Triebkräfte und Transformationsprozesse der Geschichte zum Gegenstand hat, denen die Sieger mindestens genauso wie die Verlierer in diesem Drama unterworfen sind: „Wie von unsichtbaren Geistern gepeitscht, gehen die Sonnenpferde der Zeit mit unsers Schicksals leichtem Wagen durch; und uns bleibt nichts, als mutig gefasst die Zügel festzuhalten und bald rechts, bald links, vom Steine hier, vom Sturze da, die Räder wegzulenken. Worin es geht, wer weiß es? Erinnert er sich doch kaum, woher er kam.“ klagt Egmont zu seinem Sekretär. Dabei haben mir besonders die Charaktere gefallen, die wunderbar plastisch herausgearbeitet sind.

    29. Dez. 2025

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