Blick ins Buch

Romane

Königskinder

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Über das Buch

Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution, ihren Anfang nimmt. Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen. Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten. Alex Capus' schönste Liebesgeschichte seit "Leon und Louise".

Editionen (5)

ISBN9783446260092
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum20.08.18
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

96 Bewertungen

17 Rezensionen

3,8

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  • wolkenwehe
    wolkenwehe

    66 Follower

    5,0

    Die Geschichte beginnt auf einem Alpenpass. Max und Tina und Tina haben sich dort im Schnee festgefahren. Sie müssen die Nacht dort verbringen, bis sie am nächsten Morgen befreit werden können. Nach einigen harmlosen Scharmützeln, z.B. über den Nutzen und den richtigen Einsatz von Scheibenwischern, beginnt Max, eine wahre Geschichte aus dem Frankreich des ausgehenden 18. Jahrhunderts zu erzählen. Deren Hauptdarsteller ist der Hirtenjunge Jacob, der sich in die Bauerstochter Marie-Francoise verliebt - sehr zum Verdruss von deren Vater, der alles tut, um die Liaison zu sprengen. Ja, das Buch ist auch eine romantische Liebesgeschichte. Was sie aber so besonders macht ist, dass uns der Autor auch und vorrangig teilhaben lässt am Leben der einfachen Leute in der Zeit der französischen Revolution. Dies tut er in knappen, aber einfühlsamen Worten. Damit vermittelt er mir ein plastischeres Bild dieser Epoche als viele Geschichtsbücher. Das verwebt er wunderbar mit der Rahmenhandlung, deren wiederholte Einbindung die historische Erzählung gekonnt auflockert. Da das Buch auch von Ulrich Noethen souverän eingelesen wurde, habe ich es verschlungen. Es war mein erstes Buch von Alex Capus, auf den ich übrigens in READO aufmerksam gemacht wurde - und es wird garantiert nicht mein letztes bleiben.

    4 Tage vor

  • stier
    stier

    246 Follower

    5,0

    Eine Liebesgeschichte eingebettet in eine Liebesgeschichte. Gut erzählt.

    13. Dez. 2024

  • gelakirchner
    gelakirchner

    7 Follower

    4,0

    Alex Capus hat diesen feinen Witz und diesen ehrlichen Charme, die alle seiner Bücher zu einem Schmankerl machen - hier die Geschichte von Marie und ihrem Sennerjungen Jakob, die in den Bergen beginnt und in Schloß Versailles endet. Herzerwärmend.

    28. Jan. 2024

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Alex Capus

Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reportagen. Für sein literarisches Schaffen wurde er u. a. mit dem Solothurner Kunstpreis 2020 ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen die Romane »Léon und Louise« (2011), »Fast ein bisschen Frühling« (2012), »Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer« (2013), »Reisen im Licht der Sterne« (2015), »Das Leben ist gut« (2016), »Königskinder« (2018) sowie die Spiegel-Bestseller »Susanna« (2022) und »Das kleine Haus am Sonnenhang« (2024).

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