Salento, giugno 1934. A Lizzanello, un paesino di poche migliaia di anime, una corriera si ferma nella piazza principale. Ne scende una coppia: lui, Carlo, è un figlio del Sud, ed è felice di essere tornato a casa; lei, Anna, sua moglie, è bella come una statua greca, ma triste e preoccupata: quale vita la attende in quella terra sconosciuta? Persino a trent'anni da quel giorno, Anna rimarrà per tutti 'la forestiera', quella venuta dal Nord, quella diversa, che non va in chiesa, che dice sempre quello che pensa. E Anna, fiera e spigolosa, non si piegherà mai alle leggi non scritte che imprigionano le donne del Sud. Ci riuscirà anche grazie all'amore che la lega al marito, un amore la cui forza sarà dolorosamente chiara al fratello maggiore di Carlo, Antonio, che si è innamorato di Anna nell'istante in cui l'ha vista. Poi, nel 1935, Anna fa qualcosa di davvero rivoluzionario: si presenta a un concorso delle Poste, lo vince e diventa la prima portalettere di Lizzanello. La notizia fa storcere il naso alle donne e suscita risatine di scherno negli uomini. 'Non durerà', maligna qualcuno. E invece, per oltre vent'anni, Anna diventerà il filo invisibile che unisce gli abitanti del paese. Prima a piedi e poi in bicicletta, consegnerà le lettere dei ragazzi al fronte, le cartoline degli emigranti, le missive degli amanti segreti. Senza volerlo - ma soprattutto senza che il paese lo voglia - la portalettere cambierà molte cose, a Lizzanello. Quella di Anna è la storia di una donna che ha voluto vivere la propria vita senza condizionamenti, ma è anche la storia della famiglia Greco e di Lizzanello, dagli anni '30 fino agli anni '50, passando per una guerra mondiale e per le istanze femministe. Ed è la storia di due fratelli inseparabili, destinati ad amare la stessa donna. Das Urheberrecht an bibliographischen und produktbeschreibenden Daten und an den bereitgestellten Bildern liegt bei Informazioni Editoriali, I.E. S.r.l., oder beim Herausgeber oder demjenigen, der die Genehmigung erteilt hat. Alle Rechte vorbehalten.
Charmant und kurzweilig. Keine Dramatik. Mal für zwischendurch. Ich fand es sehr schön! Wer allerdings eine epische Familiengeschichte erwartet… der wäre enttäuscht.
4 Tage vor
3,5
Charmant und kurzweilig. Keine Dramatik. Mal für zwischendurch. Ich fand es sehr schön! Wer allerdings eine epische Familiengeschichte erwartet… der wäre enttäuscht.
Anhand des Titels dachte ich, dass es nur um "Die Briefträgerin" Anna geht. Tatsächlich ist es aber eine Familiengeschichte, bei der jede/r Beachtung findet.
Anna ist eine emanzipierte Frau, die in den 30 Jahren, die die Geschichte umfasst, gegen Widerstände kämpft, um sich treu zu bleiben.
Das Buch ist nicht aus der Ich Perspektive geschrieben, sondern die Autorin schreibt über Anna und ihre Familienmitglieder, Kollegen und Freunde in der dritten Person. So kommen auch die Gedanken und Gefühle der anderen im Buch vor.
Das hat mich anfangs gestört und ich habe gebraucht, um richtig in die Geschichte eintauchen und mitfühlen zu können. Aber es ist der Autorin mit ihrem Schreibstil letztlich gelungen mich mitzunehmen.
Ihre bildliche Sprache hat dafür gesorgt, dass ich das süditalienische Dorf vor mir sehen konnte. Die Piazza, die Höfe, die Weinberge. Einfach schön.
Leider endet die Geschichte sehr abrupt. Aber auch das hat schließlich gepasst.
28. Juni 2026
4,0
Anhand des Titels dachte ich, dass es nur um "Die Briefträgerin" Anna geht. Tatsächlich ist es aber eine Familiengeschichte, bei der jede/r Beachtung findet.
Anna ist eine emanzipierte Frau, die in den 30 Jahren, die die Geschichte umfasst, gegen Widerstände kämpft, um sich treu zu bleiben.
Das Buch ist nicht aus der Ich Perspektive geschrieben, sondern die Autorin schreibt über Anna und ihre Familienmitglieder, Kollegen und Freunde in der dritten Person. So kommen auch die Gedanken und Gefühle der anderen im Buch vor.
Das hat mich anfangs gestört und ich habe gebraucht, um richtig in die Geschichte eintauchen und mitfühlen zu können. Aber es ist der Autorin mit ihrem Schreibstil letztlich gelungen mich mitzunehmen.
Ihre bildliche Sprache hat dafür gesorgt, dass ich das süditalienische Dorf vor mir sehen konnte. Die Piazza, die Höfe, die Weinberge. Einfach schön.
Leider endet die Geschichte sehr abrupt. Aber auch das hat schließlich gepasst.