Blick ins Buch

Le otto montagne

4,0(350)
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Italienisch
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Über das Buch

Pietro è un ragazzino di città, solitario e un po' scontroso. La madre lavora in un consultorio di periferia, e farsi carico degli altri è il suo talento. Il padre è un chimico, un uomo ombroso e affascinante, che torna a casa ogni sera dal lavoro carico di rabbia. I genitori di Pietro sono uniti da una passione comune, fondativa: in montagna si sono conosciuti, innamorati, si sono addirittura sposati ai piedi delle Tre Cime di Lavaredo. La montagna li ha uniti da sempre, anche nella tragedia, e l'orizzonte lineare di Milano li riempie ora di rimpianto e nostalgia. Quando scoprono il paesino di Grana, ai piedi del Monte Rosa, sentono di aver trovato il posto giusto: Pietro trascorrerà tutte le estati in quel luogo "chiuso a monte da creste grigio ferro e a valle da una rupe che ne ostacola l'accesso" ma attraversato da un torrente che lo incanta dal primo momento. E li, ad aspettarlo, c'è Bruno, capelli biondo canapa e collo bruciato dal sole: ha la sua stessa età ma invece di essere in vacanza si occupa del pascolo delle vacche. Iniziano così estati di esplorazioni e scoperte, tra le case abbandonate, il mulino e i sentieri più aspri. Sono anche gli anni in cui Pietro inizia a camminare con suo padre, "la cosa più simile a un'educazione che abbia ricevuto da lui". Perché la montagna è un sapere, un vero e proprio modo di respirare, e sarà il suo lascito più vero: "Eccola li, la mia eredità: una parete di roccia, neve, un mucchio di sassi squadrati, un pino". Un'eredità che dopo tanti anni lo riavvicinerà a Bruno.

Editionen (1)

ISBN9788806226725
VerlagEinaudi
Erscheinungsdatum08.11.16
Seitenzahl199

Rezensionen & Bewertungen

350 Bewertungen

54 Rezensionen

4,0

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  • readzilla
    readzilla

    146 Follower

    3,5

    Die Wege, die uns prägen ⛰️

    „Acht Berge“ ist kein lautes Buch. Es lebt nicht von großen Wendungen, dramatischen Enthüllungen oder spektakulären Ereignissen. Seine Stärke liegt vielmehr in den stillen Momenten: in Freundschaft, Natur, Familie und der Frage, welchen Weg man im Leben einschlagen möchte. Im Mittelpunkt stehen Pietro und Bruno, zwei Jungen, die in den Bergen zueinander finden und deren Freundschaft sich über Jahrzehnte hinweg verändert, vertieft und auf die Probe gestellt wird. Paolo Cognetti erzählt diese Geschichte mit einer Ruhe und Klarheit, die fast etwas Meditatives hat. Jeder Satz wirkt bewusst gesetzt, jeder Bergpfad und jede Hütte werden so lebendig beschrieben, dass man meint, selbst die dünne Höhenluft zu spüren. Besonders beeindruckend ist, wie das Buch von unterschiedlichen Lebensentwürfen erzählt. Während manche Menschen hinaus in die Welt ziehen, bleiben andere an dem Ort, den sie lieben. Cognetti wertet keinen dieser Wege. Stattdessen zeigt er, dass Glück und Erfüllung viele Gesichter haben können. „Acht Berge“ ist dabei nicht nur eine Geschichte über Freundschaft, sondern auch über Väter und Söhne, über Verlust, Erinnerung und die Orte, die uns ein Leben lang begleiten. Gerade seine Zurückhaltung macht das Buch so berührend. Es drängt sich nie auf und entfaltet seine Wirkung oft erst lange nach der letzten Seite. Die Erkenntnis, dass nicht jeder Mensch denselben Gipfel erreichen muss blieb bei mir hängen. Manche erkunden die Welt, andere verwurzeln sich an einem einzigen Ort – und beide Wege können gleichermaßen wertvoll sein. Ein ruhiger, poetischer Roman über Freundschaft, Heimat und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Ein Buch, das nicht laut beeindruckt, sondern leise nachhallt.

    Die Wege, die uns prägen ⛰️

    1. Juni 2026

  • philippeg
    philippeg

    382 Follower

    4,0

    Metapher der acht Berge bildlich erklärt

    Im Buch erzählt ein alter nepalesischer Sherpa die Legende: • In der Mitte der Welt steht ein hoher Berg. • Um diesen herum liegen acht Berge, die man umrunden und besteigen kann. • Manche Menschen verbringen ihr Leben damit, alle acht Berge zu erkunden. • Andere aber steigen den einen zentralen Berg hinauf und lernen nur diesen einen wirklich kennen. Die Metapher stellt einen Gegensatz zwischen zwei Lebenswegen dar: 1. Der Weg der acht Berge • immer weiterziehen • möglichst viel erleben • die Welt in ihrer Breite erfahren • Vielfalt, Abenteuer, Veränderung Dieser Weg steht für Menschen, die neugierig sind und ständig neue Perspektiven suchen. 2. Der Weg des einen Berges • an einem Ort bleiben • in die Tiefe gehen • Geduld, Verwurzelung, Hingabe • das Wesentliche im Bekannten entdecken Dieser Weg steht für Menschen, die ihr Leben auf eine Sache oder einen Ort konzentrieren und darin zu großer innerer Kenntnis gelangen. Zentrale Frage des Romans Welcher Weg führt zu einem erfüllteren Leben: die Welt in ihrer Breite zu erkunden oder in die Tiefe zu gehen? Der Roman zeigt, dass keine der beiden Weisen „richtiger“ ist – sie sind Ausdruck unterschiedlicher Temperamente und Lebensentscheidungen. Zwei Freunde leben je einen Weg. Freunde bleiben sie bis zum Tod. Cognettis bildhafte Sprache erleichtert das Eintauchen in die Welten der beiden Freunde. Manchmal zieht sich das Buch in die Länge und das Ende ist etwas abrupt. Bis der Sherpa die Metapher erklärt, ist nicht so klar, worauf Cognetti hinaus will. Dann bekommt die Geschichte Tiefgang, oder besser gesagt: dann erkennt man, dass das Buch von Anfang an Tiefgang hat,

    30. Nov. 2025

  • mai.lieee
    mai.lieee

    334 Follower

    5,0

    Still. Heilend. Schön.

    „Acht Berge“ lag ewig auf meinem SUB – und jetzt wünsch ich mir, ich hätte es viel früher gelesen. Ich hab’s vor ca. 2,5 Jahren gebraucht gekauft wegen des wunderschönen Covers . Das Buch ist still, langsam und traurig – aber auch friedlich, heilend und voller Natur 🌿. Die Beschreibungen der Berge und der Natur haben mich komplett abgeholt. Der Protagonist kehrt immer wieder dorthin zurück, aber auch als er in Nepal, Tibet und generell im Himalaya-Gebirge unterwegs ist, spürt er seine tiefe Verbindung zu den Bergen 🗻. In den Bergen hat er viel von den Menschen und ihrem einfachen Leben gelernt ✨. Dieses Buch war für mich wie Prosa – sanft, weise und berührend 📖. Am Ende gab’s noch eine Leseprobe aus seiner Biografie – die fand ich richtig stark und jetzt will ich unbedingt mehr von ihm lesen ❤️. An die Verlage: Bitte mehr Leseproben in Romanen!

    Still. Heilend. Schön.

    1. Mai 2025

3 von 54 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 19476%
leni1999
leni199928. Feb. 2026

Anfangs hat mir das Buch besser gefallen, mittlerweile langweilt es mich etwas…

Seite 258100%

1 Kommentar verdeckt

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