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La caída

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Über das Buch

La tercera y última novela publicada en vida de Albert Camus, un monólogo con gran ritmo narrativo sobre la idea de la justicia y los excesos de la vida moderna Publicada originalmente en 1956, La caída es la tercera novela de Albert Camus y la última que vio la luz en vida del autor. Consiste enteramente en la confesión que el narrador y protagonista, Jean-Baptiste Clamence, le hace a un oyente silencioso a lo largo de varias jornadas en la ciudad de Ámsterdam, y su extenso monólgo se centra en los hechos que le llevaron a abrazar el sinsentido existencial. Una noche, al volver a su casa en París, Clamence pasó por un puente en el que vio a una muchacha inclinada sobre el parapeto. Enseguida la oyó arrojarse al agua, pero no hizo nada por socorrerla. A partir de entonces, ha vivido roído por la culpa y no ha dejado de caer en su propia escala moral. En este hombre desgarrado, Albert Camus refleja sin duda a una sociedad de posguerra que lucha con sus fantasmas, mientras busca un centro vital y la verdadera justicia. El autor ha dicho:'El hombre que habla en La caída se libra a una confesión calculada [...] Tiene un corazón moderno, es decir, no puede soportar el ser juzgado. De ahí que se apresure a sentarse a sí mismo en el banquillo, aun cuando sea para juzgar mejor a los demás. El espejo en el que se mira acaba por presentárselo a los otros. ¿Dónde comienza la confesión, dónde la acusación?'
ISBN9788466354769
VerlagDEBOLSILLO
Erscheinungsdatum28.02.21
Seitenzahl128

Rezensionen & Bewertungen

126 Bewertungen

16 Rezensionen

3,7

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  • _angi_
    _angi_

    80 Follower

    4,0

    Lesenswert

    Ich freue mich schon auf die anderen Bücher. Das soll ja angeblich nicht das Beste sein. Es ist zeitweise amüsant und regt zum nachdenken an

    Lesenswert

    7. Apr. 2025

  • _martin_kopp_
    _martin_kopp_

    283 Follower

    4,0

    Eine Gesellschaftskritik in aussergewöhnlichem Schreibstil!

    Albert Camus' Der Fall ist ein herrlich zynischer und selbstverliebter Monolog eines zutiefst egozentrischen und selbstgerechten Menschen. Johannes Clamans erzählt seine Geschichte, die eines Anwalts, der versucht sein Leben mehrfach zu verändern, aber sich selbst dabei immer am nächsten steht. Die Geschichte ist ein Symbol dafür, dass jeder Mensch bei sich selber anfangen muss, die Schuld der gesellschaftlichen Abgründe zu suchen . Denn nach Camus sind alle Menschen schuldig. Camus gibt viele Beispiele dafür. Der Protagonist zeigt überspitzt wie unsere Gesellschaft wirklich ist. Hinter der Maske von Mitgefühl, Freundschaft, Menschlichkeit und Verbundenheit sitzt eine hässliche Fratze, die lediglich aus Eigeninteresse und Egoismus handelt. Jeder ist sich selbst der Nächste und Beste. Es wird gelogen, Wahrheiten gebogen und die Realität verblendet. Die Prahlerei mit Menschlichkeit und Guten Taten, hinter der aber dann doch nur das eigene Ego steckt. Man geiert nach Annerkennung und will letztendlich nur ein positives Urteil bzw die Bestätigung durch andere ergaunern. Wir streben dannach von unseren schlechten Taten freigesprochen zu werden. Camus Schreibstil ist aussergewöhnlich und einfach toll!

    Eine Gesellschaftskritik in aussergewöhnlichem Schreibstil!

    18. Feb. 2025

  • yayabookybear
    yayabookybear

    3 Follower

    4,0

    Wir haben den Dialog durch die Mitteilung ersetzt.

    Ein außergewöhnlicher Roman oder besser ein auf Papier gebundener Monolog, mit dem der:die Leser:in erst warm werden muss, der dann aber durch Scharfsinn, Selbstironie und Tiefsinn besticht. Ein narzisstischer Anwalt aus der Pariser Oberschicht legt einem Landsmann in einer Amsterdamer Seemannskneipe seine Weltsicht dar. Neben reichlich zelebrierter Selbstdarstellung und Lobhudelei (die aber freilich nie dem Selbstzweck dient), zieht der Protagonist Clement auch über die konstant monierenden und verurteilenden Pariser Eliten her. Er berichtet von seinem Treiben als Lebemann, Casanova, Bußrichter, Philanthrop und nicht zuletzt als Papst - nur scheinbar nebensächlich berichtet er vom Suizid einer jungen Frau, der zu helfen er sich zu fein war. Ein Leben als Fassade, um ein tiefes Trauma zu verbergen. Richter gegenüber der gesamten Menschheit, nur um dem Selbsturteil zu entfliehen. Bis ihm nur noch die vage Hoffnung bleibt eines Tages doch durch das Urteil eines anderen von der eingenen Schuld erlöst zu werden.

    Wir haben den Dialog durch die Mitteilung ersetzt.

    29. Apr. 2025

3 von 16 Rezensionen

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