Blick ins Buch

Shantaram

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Über das Buch

Editionen (1)

ISBN9788367262972
VerlagMarginesy
Erscheinungsdatum01.06.22
Seitenzahl800

Rezensionen & Bewertungen

120 Bewertungen

16 Rezensionen

4,4

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  • romy_liest
    romy_liest

    111 Follower

    4,5

    Ein Roman wie eine Lebensreise

    “Shantaram” ist ein monumentaler Roman , über 1000 Seiten, die sich wie eine lange, intensive Reise anfühlen. Die Geschichte spielt in den 1980er-Jahren in Mumbai (dem damaligen Bombay) und entfaltet eine beeindruckende Vielfalt an Themen und Genres. Romanze, Kriminalität, Mafia, Drogen, Religion, Philosophie – all das fließt hier zusammen und ergibt ein außergewöhnlich vielschichtiges Werk. Besonders fasziniert hat mich die Detailtiefe, mit der Indien geschildert wird. Man spürt die Atmosphäre, die Widersprüche, die Spiritualität und die soziale Realität des Landes. Es ist, als würde man selbst durch die Straßen Mumbais gehen. Gleichzeitig verlangt das Buch Geduld: Manche Passagen ziehen sich spürbar in die Länge und fordern die Lesenden heraus. Rückblickend jedoch scheint vieles davon notwendig, um die Tiefe und Komplexität der Geschichte zu tragen. “Shantaram” ist mehr als ein Roman : es ist eine Lebensreise, ein philosophischer Diskurs und ein kulturelles Eintauchen zugleich. Ein Werk für Menschen, die sich auf große Erzählungen einlassen wollen, die Indien lieben oder verstehen möchten. Für mich bleibt dieses Buch nachhaltig im Gedächtnis und regt noch lange zum Nachdenken an. Ein halber Stern Abzug für die gelegentlichen Längen – ansonsten ein beeindruckendes, zentrales Werk.

    6. Feb. 2026

  • jacob13
    jacob13

    168 Follower

    5,0

    Zwischen Lebensweisheiten und dem Herzschlag Bombays

    Shantaram hat mich von Anfang an gepackt – die lebendigen Beschreibungen von Bombay und die vielen kleinen Einblicke in die indische Kultur sind einfach klasse. Vor allem am Anfang konnte ich kaum aufhören zu lesen. Ab Kapitel 5 zieht es sich zwar stellenweise ein bisschen, aber der besondere Charme der Geschichte bleibt. Insgesamt ein richtig gutes Buch, das lange im Kopf bleibt.

    13. Aug. 2025

  • taunusleserin
    taunusleserin

    300 Follower

    1,0

    Der Autor des Buches "Shantaram", das vor über 20 Jahren erschienen ist und mir in einem Reiseführer über Indien als Vorbereitung auf die Reise empfohlen wurde, wurde in den 1970er Jahren aufgrund begangener Raubüberfälle in Australien zu 19 Jahren Haft verurteilt. Er ist aus dem Gefängnis geflüchtet, hat dann eine zeitlang in Indien gelebt und später über eben diese Zeit ein Buch geschrieben. Der Roman ist nach Angaben des Autors Fiktion, jedoch enthält es viele Parallelen zum tatsächlichen Leben von Gregory Roberts in Mumbai. Bei Erscheinen wurde das Buch allseits gelobt, es wäre so authentisch und würde das Leben in Mumbai so realistisch darstellen. Ich fand, dass es das Leben in Mumbai aus der Perspektive eines westlichen Touristen darstellt, und entsprechend wenig authentisch ist. Zudem tue ich mich echt schwer damit, dass ein verurteilter Schwerverbrecher hier so viel Aufmerksamkeit bekommt. Und da der Roman auch noch koloniale Stereotypen reproduziert und äußerst langweilig ist, habe ich nach 100 Seiten abgebrochen. 1 Stern gibt es für das wunderschöne Cover.

    10. Apr. 2025

3 von 16 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 27926%
weromantisch
weromantisch26. Juni 2025

hahahah wie süß ist das denn bitte 😭😭🥹

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1 Kommentar verdeckt

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